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GK017 | Open Access bei der ZBW [Transkript]

Frei zugängliche Forschung in den Wirtschaftswissenschaften

2019, Graukaue
Kurvenschubser
https://graukaue.ruhr/gk017/

Olaf Siegert ist der Open-Access-Beauftragte der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften) in Kiel und Hamburg, der weltweit größten Forschungsinfrastruktur für wirtschaftswissenschaftliche Literatur. Wir sprechen über Open Access, über EconStor, den nichtkommerziellen öffentlichen Publikationsserver der ZBW, sowie über Economics, das Open Access und Open Assessment E-Journal des IfW Kiel und der ZBW.

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Intro

https://graukaue.ruhr/gk017/#kapitel1

Soundboard

Begrüßung

https://graukaue.ruhr/gk017/#kapitel2

Micha:
[0:31] Glückauf willkommen in der grau kaue dies ist der Kurven Shops Airport.

Einleitung

https://graukaue.ruhr/gk017/#kapitel3

[0:40] Mein Name ist Michael Holtkamp und dies ist die erste Episode des Kurven Schubser Podcast die ich ohne andre Wolf aufgenommen habe stattdessen hatte ich aber einen Gast.
Ich bin vor ein paar Tagen nach Hamburg gefahren und zwar zur Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften oder kurz ZBW,
tcbw gehört zur Leibniz-Gemeinschaft und nennt sich leibniz-informationszentrum Wirtschaft.
Außerdem ist sie die weltweit größte Forschungsinfrastruktur für wirtschaftswissenschaftliche Literatur mit einem überregionalen Auftrag.

[1:14] Gesprochen habe ich bei der ZBW mit Olaf Siegert er ist Leiter der Abteilung publikationsdienste sowie Open Access beauftragter.
Und Open Access ist auch das worüber ich mit ihm sprechen wollte ich selber habe während des Studiums
mal als Hiwi bei einer Open Access Fachzeitschrift gearbeitet und über meine ehemalige Chefin ist auch der Kontakt zu Herrn Sieger zustande gekommen.
Ich hatte ihn angeschrieben und er hat sich zum Glück bereit erklärt sich ein bisschen mit mir zu unterhalten und diese Episode aufzunehmen ich glaube wir haben ungefähr eine Stunde gesprochen.
Zunächst sprechen wir über das Angebot der ZBW im Bereich Open Access.
Aber wir sprechen auch allgemeiner über Open Access in den Wirtschaftswissenschaften sowie Open Access in der Wissenschaft an sich.

ZBW

https://graukaue.ruhr/gk017/#kapitel4

[2:23] Also ich sitze hier mit Olaf Siegert 9 Uhr.

Olaf Siegert:
[2:28] Moin hallo.

Micha:
[2:29] Ja wir sitzen,
im Gebäude der ZBW Hamburg direkt an der Binnenalster ich war noch nie hier ich weiß was die ZBW ist denn ich habe in Kiel studiert ich war viele Male bei der,
BW und zentral also ZBW steht oder wie sie mir gerade erklärt haben stand,
ehemals für Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften die ZBW ist Teil der Leibniz-Gemeinschaft und Nancy.
Heutzutage ZBW leibniz-informationszentrum Wirtschaft ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts.
Und wurde vor 100 Jahren also 1919 gegründet,
jetzt 2019 wir nehmen am 3. Juni auf feiert die ZBW also Jubiläum und zu diesem Jubiläum gibt die ZBW auch ein Podcast draußen abends
das Stichwort den verlinke ich in den Sendungs nutzen also.

[3:30] Können Sie uns noch einmal kurz sagen was es mit der ZBW auf sich hat und was die so macht.

Olaf Siegert:
[3:35] Ja okay ja vielen Dank ja die zit-bb ist wie sie schon sagten ist im 100 Jahre alt und das Gründungsdatum erklärt sich sozusagen
damit der Kieler Wissenschaftsgeschichte nämlich oz-14 wurde das Institut für Weltwirtschaft gegründet
was auch damals schon so ein An-Institut an der Uni Kiel war und eben
außeruniversitär finanziert war und Teil dieses Instituts war eben auch eine große Bibliothek die wurde dann aber erst im Hals und sein in dieser Aufbauphase erst nach dem ersten Berg findet heute 19 Uhr dann Prag,
personell mit dem Wilhelm Gülich sozialen in Gründungsdirektor die Bibliothek geben.

[4:15] Ausgestattet und daneben METAR für Personal und Versandmittel und Bücher und und und
Pressearchiv und so weiter und das ist sozusagen die die gründungs Stunde der der ZBW so wie wir sie heute auch zählen und
ttbw ist daneben ja.
Lange Jahrzehnte eben erst mal ganz eng am Institut für Weltwirtschaft eben verbandelt gewesen bekam aber daneben in den 60er Jahren eben noch den Titel deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften noch mal dazu
und mit diesem Status versehen ist sie dann eben auch noch mal extra finanziert worden also war nicht mehr Teil des IfW Etats,
wieder sonst so viele Bibliotheken von Forschungsinstituten halt sind sondern war eben extra finanziert und aus dieser extra Finanzierung ist dann letztlich sie daneben in die Bund Länder,
Vereinbarung für die außeruniversitäre Forschung gekommen aus und aus dieser Struktur ist dann nach der Wiedervereinigung die Leibniz-Gemeinschaft erwachsen
und und dann hatte man eben wenn man so will das wissenschaftspolitische Problem dass das zwar einerseits immer noch,
Teil des Instituts für Weltwirtschaft verändert eben auch einen extra Finanzierungs Hintergrund hatte
und dann eben mit Leibniz auch sozusagen einen anderen Stakeholder der sozialen über die Geschicke.

[5:40] Bestimmte immer davon darüber kommt das Geld und das hat daneben das daneben darin gemündet dass man das Landesamt irgendwann gesagt hat
die Bibliothek ist eigentlich zu groß das eben
die wichtigen Fragen vom Dienst vom Präsident des Instituts für Weltwirtschaft entschieden werden und da hat man eben empfohlen im Rahmen sozusagen einer Evaluierung die eben bei einer eines Einrichtungen turnusmäßig alle 7 Jahre
stattfinden dass die ZBW aus der Struktur mit dem IFE herausgelöst wird gleichzeitig
sozusagen auch historische ähnlich auch vom Ersten Weltkrieg schon ist das Hamburgische weltwirtschaftliche aufgebaut worden zunächst als reine
Mannheim lu Infrastruktur Archivbibliothek mit Fokus auf die,
die Wirtschaft Wirtschaftsforschung und dann halt nach dem Zweiten Weltkrieg auch mit eigenen Forschungsabteilung ausgestattet,
ist dann auch in diese Bund-Länder Finanzierung eingegangen und ist dann auch evaluiert worden und dabei ist dann eben festgestellt worden dass die.

[6:40] Forschung dort eben nicht in das Profil von Leibniz rein passte und dann wurde gesagt na wir haben ja in Kiel sozusagen auch noch diese Bibliothek die eigentlich zu groß ist für ein Institut dann nehmen wir doch einfach,
die die Hamburger Infrastruktur Bestandteile dazu und mit einmal hat man denn ebenso ein großes Hybrid geschaffen
um sozusagen die die Wirtschaftsforschung in Deutschland eben idealerweise
mit mit Informationen zu versorgen das ist auch dann Prozentzahl daraus eine eigene Stiftung geworden 2007.

[7:13] Aber Ladens hatte durchaus mehr damit vor weil es eben auch die Logik gab auch schon
auch schon 2007 aber das war dann eben noch mit zum Zukunft. Versehen dass man sagt also sobald sich hier die Möglichkeit ergibt dann sollte eben die Leitung
dieses dieses neuen Hybrid seeben
auch nicht mehr mit einem klassischen bibliotheksdirektor versehen werden sowie das heute bei den meisten Uni-Bibliothek z.b. der Fall ist sondern das ganze soll eben professoral geleitet werden,
idealerweise von von jemand der eben auch in der Lage ist diesen großen Tanker Infrastruktur
rbb in eine digitale Zukunft zu führen da war Lachs dann laden ein Informatikprofessor zu nehmen und so ist dann 2010
eine Professur eben besetzt worden mit der Uni Kiel gemeinsam mit dem Informatik Institut der Uni Kiel mit dem Klaus Tochtermann der seid ihr eine Professur für digitale Informationsinfrastruktur innehat,
Lehrauftrag an der Uni Kiel hat der auch Doktoranden da entsprechend hat und Projekte hat er sozusagen leitet zeitgleich auch die die ZBW und.

[8:19] Ja das sind sozusagen diese Bestandteil das man eben sagt einerseits aus dem aus der Historie des IfW kommt daher kennen sie es auch aus ihrem Studium das ist eben ein Aspekt der ZBW dann seit 2007 aber auch in Hamburg ansässig weil es eben,
die Infrastruktur Elemente des hwwa übernommen hat dass sie die Räumlichkeiten in den wir jetzt sitzen und daneben wie ich immer noch finde recht wichtig zu betonen seit 2010
er zumindest anteilig auch mit ich sag mal Charakteristika eines Informatik Instituts mit Professuren mit mit Postdocs mit Doktoranden,
Drittmitteln mit Publikationen genau und
sofern das ist dann ebenso wie sich heute darstellt die ZBB mit über 250 Beschäftigten und einem Gesamtetat von über 20 Millionen Euro also ganz genau,
weiß ich nicht lass dich aber auf der Webseite z.b. wir alles transparent nachlesen.

Micha:
[9:07] Glaube die ZBW bezeichnet sich selber als die Mimi nicht ganz genau sicher was die Formulierung ist die weltweit größte.
Sammlung wirtschaftswissenschaftlicher Literatur kann das sein ich habe auch noch eine andere Formulierung gefunden die Infrastruktur beinhaltet.

[9:25] Dass sie wissen nicht zufällig woran das gemessen wird an dem Literatur Bestand oder geht’s dann tatsächlich darüber hinaus weiß weil es mehr als eine Bibliothek ist.

Olaf Siegert:
[9:35] Nächster Teil ich es ist ja der Literatur Bestandteil der Punkt ist tatsächlich das ist wenn man darüber hinausgeht ist es schwierig sich zu vergleichen weil ich sag mal große Wirtschaft Bibliotheken
da kann man immer noch Dinge heranziehen da kann man sagen was ich dir London School of Economics hat eben zwei für eine große Bibliothek die auch historischer in 30er Jahren immer als ein,
Benchmark gesehen wurde dann wurde auch immer schon historisch gesehen die die Library of Congress in USA also die dortige Parlamentsbibliothek die hat auch in sehr starken wirtschaftswissenschaftlichen Bestand hat
das sind so Benchmark die man wo man sich an und das ganz angucken kann Europa gibt es noch die Wirtschaftsuni Wien die Bibliothek funktionspolo in Paris
aber die sind eben auch alle schon in eine bestimmte Forschungseinrichtungen eine bestimmte Universität eingebunden und auch die LSE
hatte jetzt eben nicht schon vor über 20 Jahren angefangen die Bibliothek sozusagen in ihrer nationalen Funktion
etwas zu beschneiden also sozialen diese Nationalbibliothek Funktion die die
NSI Bibliothek früher mal hatte hat sie nicht mehr das heißt die ist jetzt mit ihren Ressourcen sehr klar auf die Bedürfnisse der London School of Economics zugeschnitten und daher eben auch nicht mehr so in dem Maße in
ich breit aufgestellt und dann will ich auf die Bedürfnisse
tatsächlich der ist cool mit ihren mit ihren Forschungs Anforderung ihren sozialen Infrastruktur Anforderungen und das heißt die ZBW ist tatsächlich auch international so ein Solitär,
in der in der Form wie sie da steht also man kann sie am ehesten noch vergleichen mit dem was in Deutschland.

[11:04] Innerhalb der Leibniz-Gemeinschaft sonst doch an an Infrastruktureinrichtungen sozusagen.
Ersichtlich darstellt da gibt es die anderen zentralen Fachbibliotheken die tib Hannover die Zentralbibliothek für Medizin in Köln es gibt das FIZ Karlsruhe noch entsprechend und und,
gib die Jesus in Köln es gibt es dass das Dip für Frankfurt und und Berlin das sind so Einrichtung wo man dann noch sagen könnte ja,
nur die haben alle fachlich etwas andere Profilierung in etwas andere Schwerpunkte aber die laufen alle unter demselben Wissenschaft politischen Dach der Leibniz-Gemeinschaft und da kann man am ehesten noch so
Vergleichspunkte setzen aber das macht halt eben auch so schwierig und darum wenn man dann einen Vergleich einsteigt dann nimmt man halt das was man noch am ehesten vergleichen kann was sind dann eben in der Regel die
Bestände
so sahen die subskribiert in Zeitschriften die die die die Bücher die anzahl der der der Buchtitel die man pro Jahr einkaufen das kann man noch am ehesten vergleichen alles was darüber hinausgeht
aufgrund dieser besonderen der Besonderheit des Zuschnitts sowohl national wie international schwer zu vergleichen.

Micha:
[12:10] Ja das also dass die ZBW groß ist gemessen am Literatur bestand.
Kannst natürlich nicht überblicken aber es deckt sich definitiv mit meinem subjektiv.
Mit meiner subjektiven Wahrnehmung ich muss ja vielleicht kurz mal erwähnen wie der Kontakt zu ihnen überhaupt zustande gekommen ist.

Micha, IfW, Open Access und ZBW

https://graukaue.ruhr/gk017/#kapitel5

[12:29] Von 2004 bis 2009 habe ich VWL in Kiel studiert also an der Christian-Albrechts-Universität und habe dann jetzt die letzten 78 Jahre.
An der gleichen Uni als wissenschaftlicher Mitarbeiter gearbeitet und dort promoviert und so weiter und das damit bin ich jetzt durch ich bin da nicht mehr also weder als Mitarbeiter noch als Doktorand.
Aber ich war lange Zeit da.
12 12 Jahre vielleicht 13 Jahre und ich bin damals zum Studium nach Kiel gegangen und habe mich vorher informiert und natürlich ist mir damals schon.

[13:07] Aufge oder natürlich bin ich damals auch schon auf das IfW und EZB Wege Stoß.
Gemerkt dass es die gibt und eben diese eine große Bibliothek für Wirtschaftswissenschaften was für einen VWL Studenten natürlich durchaus relevant ist und das ist wirklich ein riesiger Vorteil mit also.
Mir fehlt natürlich ein bisschen der vergleiche ich habe auch mal zwei Semester in Jönköping in Schweden studiert aber mir fehlt der Vergleich zu zumindest anderen deutschen Hochschulen.
Nur kann ich sagen dass ich nie so wirklich ein riesiges Problem hatte am Literatur zu kommen weil wenn man Student oder mit Mitarbeiter.
Der wiso Fakultät der Uni Kiel ist dann hat man zum einen die UB also die Universitätsbibliothek die Zentralabteilung dann gibt’s noch die Fachbibliothek der WiSo-Fakultät.
Oder genauer genommen die Fachbibliothek für Wirtschaftswissenschaften es gibt auch noch eine für Sozialwissenschaften glaube ich und.
Wenn man bei denen nichts findet dann hat man noch die ZBW oder man guckt direkt direkt bei der ZBW weil oft ist es so dass.
Bestimmte Sommer mal Handbücher.
Die die meisten Studenten oder Mitarbeiter nie in die Hände bekommen die bekommt man am ehesten bei der ZBW ich z.b. habe zu einem Thema der Transport Ökonomik promoviert.
Und habe viele Bücher bei der ZBW ausgeliehen die ich an der Uni gar nicht gekriegt.

[14:34] Und ich weiß noch als ich 2009 die Diplomarbeit geschrieben habe bin ich in denen zwar nur acht Wochen das ging damals aber in diesen acht Wochen bin ich weiß ich nicht wie viele Male zur ZBW gefahren und habe irgendwelche Artikel Kuh.
Weil die damals noch nicht alle so frei verfügbar waren wie sie es heutzutage oft sind.
Gut aber der Kontakt zu ihm ist dann letztendlich dadurch zustande gekommen dass ich Anfang des Hauptstudiums.

[15:02] 2007 war das ein paar Monate am Institut für Weltwirtschaft in Kiel gearbeitet habe als wissenschaftliche Hilfskraft.
Ich war leider nur vier oder fünf Monate da was damit zu tun hatte dass ich nicht parallel eben auf das Erasmus auf den Erasmus Austausch beworben hatte und dann hatte ich erst die Bewerbung an CFW geschickt glaube ich.
Wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen habe dann die Zusage für Erasmus gekriegt und dann zum Vorstellungsgespräch gegangen und hat dort dann gesagt ich habe übrigens im August bin ich in Schweden also ich habe nicht viel Zeit.
Und ich dachte damit hat sich die Sache erledigt aber ich weiß bis heute nicht vielleicht war ich der einzige Bewerber ich durfte dann da 45 Monate arbeiten.
Und zwar beim beim E-Journal economics und will gleich auch noch mal sicherlich darauf zu sprechen kommen und dieses Journal economics ist ein Open Access,
djournal und ich hatte meine ehemalige Chefin angeschrieben ob sie mir ein bisschen.
Auskunft erteilen würde darüber wie dieses djournal funktioniert oder wie auch bei nexter ist allgemein funktioniert und sie hat mich dann an Sie weiter.
Geleitet weil sie sagte sie seien der Open Access Experte.

Olaf Siegert

https://graukaue.ruhr/gk017/#kapitel6

[16:22] Auf der Webseite der ZBW habe ich gesehen da werden sie als der Vernetzer bezeichnet.
Dzbw hat mal ein oder zwei Videos produziert und dadrunter steht Olaf Siegert der Vernetzer der können Sie mir.
Erklären was ihre Aufgaben hier genau sind.

Olaf Siegert:
[16:41] Ja kann ich gerne machen also ich leite sozusagen hauptberuflich hier die Abteilung publikationsdienste und.
Die hat im Wesentlichen die die Aufgabe eben in Richtung Wirtschaftsforschung
bezahlen die Themen open-access zu bedienen und forschungsdatenmanagement und das lässt sich am besten so an am bestimmten Services eben fest machen weil bei bei Open Access ist es vorallem

EconStor

https://graukaue.ruhr/gk017/#kapitel7

[17:08] unser fachliches Repository econ Store Icon Store ist halt so ausgerichtet dass es ein eine,
publikationsplattform ist für.
Ja insbesondere natürlich Einrichtung aus der deutschen Wirtschaftsforschung aber eben auch darüber hinaus mittlerweile als auch aus dem europäischen Ausland
Zoisit gibt es wieder Einrichtung die ausnutzen und die Idee ist einfach dass es im Aldi Publikation die praktisch die Institute.
Frei verfügbar anbieten in der Wirtschaftsforschung ist sozusagen erstmal das Ausgangsmaterial sind Palm working papers discussion papers aber auch Konferenz Schriften aber auch.
Open Access Journal of i2se John.

[17:48] Da gibt’s Mitarbeitenden in der Vielzahl von von Publikationen die im auch frei verfügbar sind die sozusagen können die Institute dann praktisch über uns verbreiten und wir sind damit praktisch ich sage mal so eine Art.

[18:02] Ja Brandbeschleuniger oder oder sichtbarkeits Vergrößerer für die Institute weil wir z.b. auch wir haben den Google Scholar Optimierungs heißt alle unsere Dokumente sind eben sehr hoch bei Google Scholar gekränktes
wir sind bei rapaic eben mit dabei RePEc auch für die Wirtschaftsforschung und ganz wichtiges Netzwerk
und so einige andere Datenbanken und Suchmaschinen halt noch mehr und dadurch können wir immer garantieren die Sachen die bei uns sind sozusagen wären einer größtmöglichen Nutzung
zugeführt das ist ebenso ein wichtigen ein wichtiger Aspekt den wir daneben abbilden und darüber hinaus halt ihr bieten wir mittlerweile eben auch dann auch ein entsprechendes,
unfair dass wir wir wir geben geben Institut eben auch die Möglichkeit bei EconStor die monatlichen Downloads daneben
zurückgemeldet zu bekommen zu sehen welches Papier ist besonders gut gelaufen woher kam die Zugriffe und so weiter ist mir durchaus immer wichtiger,
Fragen auch zum Monitoring und unter zur Wahrnehmung über die Zitationen auch hinaus das sozusagen unser Kernprodukt in der Abteilung da haben wir mittlerweile knapp 180.000 Dokumente drauf also ich sag mal größer als so manche Fachbibliothek,
und alles im Internet alles frei verfügbar ohne irgendwelche Barrieren.
Und auch nachts um 3 die Dokumente und wie sich sich holen und sich noch nicht mal von zu Hause weg bewegen also das ist Aldi sofort hatte die open-access dann halt auch bietet.

Economics E-Journal

https://graukaue.ruhr/gk017/#kapitel8

[19:22] Daneben haben wir auch in der Abteilung ganz maßgeblich den Aufbau des Open Access journals economics mitbegleitet die ZBW ist da ja sozusagen Infrastruktur Partner heißt es in der Wirtschaft.
Mach die die.

[19:37] Kann man sowie die die die Editoren Seite die die die fachlich begutachtende Seite das heißt Herausgeber Gremium PureView und so weiter das organisiertes EFW,
die ZBW macht aber die Plattform mach die Programmierung Hintergrund des hosting die Langzeitarchivierung die Verzeichnung in Datenbanken also im Prinzip Sache mal wir machen das was sonsten Verlag machen würde.
Assistir face mit diesen Journal hat nicht zu Springer gegangen oder nicht zu also wir sondern hat gesagt das ist was neu artiges wir haben eben aus dem Element drin von Open Peer Review
das ist sonst in der Wirtschaftsforschung in den einschlägigen Journalen nicht so verbreitet ist ein Konzept was aber schon über 10 Jahre alt ist in einer Disziplin ist das auch schon weiter verbreitet.

[20:19] Ist im Prinzip die Tatsache dass man eben eingereichte Manuskripte nicht nur ich sag mal so in einem anonymen.
Verfahren begutachten lässt von mehreren Gutachtern und danach entscheide Herausgeber aufgrund der,
ar sozusagen Rückmeldung okay das Papier wird veröffentlicht oder nicht oder wird noch mal zurückgewiesen sondern beim Beetle ist das so dass ein ein akzeptiertes Manuskript was grundsätzlich okay ist wird eben ins Netz gestellt auf die journey Plattform.
Und dann werden zwar auch von Gutachtern Rückmeldung eingefordert aber daneben kann jeder.
Der soziale selbst in der Wirtschaftsforschung aktives Grundlage ist dann die eigene Person Homepage die meistens mit einer Uni verknüpft ist.
Dann kann man sich eben einen Countdown einrichten und dann kann ich sozusagen auch beim hochgeladene Papiere bewerten weil es gerade auf meinen meint mein eigenes Forschungsgebiet ist,
erledigt Manuskript und sage ja im Prinzip ganz gut aber.

[21:15] Würde sagen die und die und die sagen oder neben major revisions oder wie auch immer und das läuft eben transparent ab das heißt ich kann dann eben auch als Leser sehen a zu diesem Manuskript gab es halt zwei offizielle.
Gutachten diesen auch hochgeladen und gab es vielleicht noch vier.
Er registrierte Leser die dazu auch Rückmeldung gegeben haben und dann sehe ich halt ok anhand dieser verschieden Rückmeldung kann ich mir durch eine sehr gute Meinung zu bilden,
wie das Manuskript noch zu verbessern ist und dann wird es neben Epinal dann veröffentlicht also das ist praktisch die.

[21:45] Der Hintergrund und da ist die ZBW besonders über meine Abteilung eben auch mit dem IfW über dieses Produkt auch verwandelt bis heute,
und das ist sozial ein Produkt und dann haben wir im Bereich Forschungsdaten nicht noch mal kurz ausruhen darf im Haus und paar Produkte

Journal Data Archive

https://graukaue.ruhr/gk017/#kapitel9

[22:02] die Werkstatt gebracht haben zum einen das sogenannte German data archives da geht es darum dass eben Fachzeitschrift in der Wirtschaftsforschung zunehmend
ja damit konfrontiert sind dass sie
empirische Beiträge haben also Manuskripte die eingereicht werden sind in ihren Forschungsergebnissen empirisch bei basiert und man kann also die Daten im Prinzip,
ja mit vorhalten das wird aber eben in dieser print Logik bislang nicht gemacht aber im Rahmen der Digitalisierung ist natürlich sehr hilfreich weil ich natürlich
ein Papier für besser bewerten kann das empirisch ist wenn ich die Rohdaten auch anklicken kann das heißt ich habe da nicht nur das Manuskript.
Original articles und ich habe dann ergänzende Informationen die ich mir angucken kann.
Und das kann ja besonders Dank für Interesse sein wenn ich verän selben Gebiet arbeite und es sind wir wie ist er heimlich in der Tabelle auf die Zahl gekommen dann kann ich sagen ja gut dahinterliegenden eben noch sozialen die und die daten das wurde so und so gerechnet und ich gucke mir das noch mal genau an.

[22:57] Und da gibt es generell ne Wirtschaftsforschung in den journaled mittlerweile so ein Trend also nicht nur in der Wirtschaftsforscher Wochen an den Disziplinen aber dass die journaled eben,
sogno sogenannte data policies verabschieden oder sich geben und dann muss man als Autor eben nicht nur das Manuskript einreichen von seinem Beitrag,
sondern eben wenn man vorgerechnet hat eben auch die zugehörigen Daten auch den Code sozusagen auch die in den readme file wurde dann eben noch drin steht wie man eigentlich.
Stimmt der sozialen Parameter zu verstehen hat und.
Was die ZBB dann wiederum tut was auch in meiner Abteilung wieder angesiedelt ist ist dann halt ein sogenanntes Datenarchiv vier vorzusehen das heißt wir haben verschiedene Zeitschriften die mit uns kooperieren die schon so eine data policy haben.
Und wir sozusagen bieten denen das Datenarchiv das heißt z.b. die.

[23:48] German Economic Review die zeitschrift des Vereins für Sozialpolitik die Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik und einige andere auch impact factor journaled nutzen mittlerweile diesen Service.
Und.
Song nutzen dieses John data AKF um sozusagen die Daten die ihre Autoren einreichen abzulegen und auch den Lesern anzubieten.
Einer strukturierten Format ist noch ein weiterer Service den wir machen also insofern
es gibt also eine kleine Idee von dem was wir tun vieles davon ist übrigens auch Projekt basiert entstanden also es ist nicht auf der grünen Wiese gestartet sondern wir haben meistens Ideen gehabt für neue services

Open Access bei der ZBW

https://graukaue.ruhr/gk017/#kapitel10

[24:28] und haben uns dabei sozusagen Annan Drittmittelgeber gewarnt und mussten dann selbst eben einen für beide Verfahren durchlaufen und dann wurden uns eben vor allem von der DFG aber teilweise von auch
von der EU und von anderen eben für bestimmte Ideen Geld gegeben und aus diesen Geldern sind daneben diese Mittel
dieser dieser Service ist entstanden also 2b kommst du als mit Drittmittel aufgebaut worden das ideale ist mit Drittmitteln aufgebaut worden und das burneleit arkhive halt auch.
Also das nur als Beispiel da ist dieser Abteilung draus entstanden genau und ansonsten.

Micha:
[25:01] Das sind die drei wesentlichen Bestandteile der open-access Aktivität der ZBW.

Olaf Siegert:
[25:08] Ja sieht also ich sag mal so was was Open Access Services angeht da ist der Kern jetzt mittlerweile EconStor muss man sagen das andere geht zu mehr in Richtung Forschungsdaten schon rüber,
und ansonsten muss man eben sagen dass die weiteren Tätigkeiten so sind das die ZBW
also ich bin dort auch der Open Access Beauftragte der ZBW das heißt bin auch zuständig für die eigenen Autorinnen Autoren air-mesh ich habe ja schon gesagt dass wir eben eine eigene Forschung aufgebaut haben.

[25:39] Wenn die dann wiederum selbst publizieren die ZBW hat auch eine Open Access policy
wo eben schon seit vielen Jahren drin steht dass eben Veröffentlichung die aus unserem Institut generiert werden von unserer Beschäftigten die sollen eben den open Excel Standards genügen
ah das dass wir da eben drauf drauf achten das macht nicht nur ich alleine da gibt’s noch einen Kollegen im Team der das sozusagen auch sehr eng begleitet wir haben dafür auch ein eigenes Repository aufgebaut
nur für Publikation der ZBW.
Du hast es noch ein weiterer Strand den ich betreue und III strange den ich betreue ist dann noch mal die Gremienarbeit das heißt ich bin auch in verschiedenen nationalen und europäischen den Arbeitsgruppen zum Thema Open Access dabei.
Einerseits auf dem Ticket der ZBW als ZBW Mitarbeiter aber zum Teil auch.
Sozusagen über das Ticket Leibniz-Gemeinschaft ich leide innerhalb der Leibniz-Gemeinschaft wiederum auch den Arbeitskreis Open Access.
Und überladenes bin ich dann auch in einer europäischen Arbeitsgruppe mit drin in einer nationalen Arbeitsgruppe und das ist immer noch sehr spannend wenn man darüber eben viel Feedback bekommt und.
Und darüber bin ich halt vielfach vernetzt und es wollten sie ja fragen warum nennt man mich den Vernetzer ich glaube das ist dann so bisschen macht sich das daran auch so fest dass man eben tatsächlich über diese Arbeit.
Nach und nach mit sehr vielen Menschen mit sehr vielen Gremien mit sehr vielen Stakeholdern Playern zu tun hat man hat auch mehr mehr.
Verlagen man hat Verlagen in bevor in sozialen Kontakt mit Wissenschaftsförderung.

[27:05] Mit mit der wissenschaftseinrichtung ich bin zwar auch Ansprechpartner in die Fachgesellschaften rein für das Thema also Verein für Sozialpolitik haben wir seit vielen Jahren auch schon eine Kooperation.
Wendy 2 Spiel als Ökonom bei der bei der Jahrestagung bei Vereinen Manuskript einreichen dann wird dieses Manuskript sobald es denn angenommen wird auch auf EconStor veröffentlicht wird es eine Kooperation gibt.
Alles alle PayPal angenommen PayPal der Jahrestagung lang lebe noch auf ECON store.
In Richtung BWL bin ich dann auch der Ansprechpartner bei der Abend beim Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaftslehre so genau und.
In dieser durch diese ganzen verschiedenen Ebenen hat sich Ebene vielfache Vernetzung ergeben so genau daher kommt wahrscheinlich auch der Titel von dem Video.

Micha:
[27:49] Ich verstehe ich hatte mich auf der ZBW Webseite dass ich ein bisschen umgesehen ein paar von den Dingen die sie erwähnt hatten hatte ich dort zumindest natürlich nicht unbedingt erläutert gefunden aber sie waren aufgeführt,
jetzt mal spät ihre Gremienarbeit.
Und natürlich auch die Open Access policy der ZBW werde ich in der Sendung snow tietzen auch mal verlinken weil die ist natürlich auch frei zugänglich wie es sich für eine Open Access policy wahrscheinlich gehört.
Genau vielleicht gehen wir vielleicht sind Accounts Store und das economics eternal somit die.
Interessantesten Aspekte für die Hörer,
wobei,
tolles mittlerweile 6 Jahre her da habe ich einem Forschungsprojekt mitgearbeitet
an der Uni Kiel und es ging im Wesentlichen darum ein Handbuch zu aktualisieren also es waren paar Jahre vorher mal ein Handbuch erschienen.
Das wurde aber von dem anderen Konsortium geschrieben.
Bzw von einem anderen von dem niederländischen Forschungsinstitut die dann bei uns nicht beteiligt waren und.
Um das Aktualisieren zu können mussten wir viele der Berechnung nachvollziehen und.

[29:14] Ein Großteil meiner Arbeit hatte eben genau damit zu tun wir hatten Tabellen mit irgendwelchen Daten mit mit unit costs für es ging um die externen Kosten des Verkehrs.
Und die das Handbuch hatte diese Information wiederum aus vielen verschiedenen Studien und hatten die dann
irgendwie zusammengeführt für dieses Handbuch und ich habe da sehr sehr viel Zeit mit zugebracht einfach nur nachzuvollziehen wie die auf diese Zahlen gekommen sind weil sie viele Dinge danach umgerechnet haben im z.b. andere Währung.
Das war einfach verdammt viel Arbeit hätte es sowas wie wie frei verfügbare Forschungsdaten gegeben.
Hätte ich damals viel viel weniger Arbeit gehabt.

Olaf Siegert:
[29:58] Naja essen.

Micha:
[29:58] Also ich aus eigener Erfahrung finde ich das durchaus auch ganz interessant ich hatte auch aber ich habe im Rahmen meiner Promotion überhaupt nicht empirisch gearbeitet sondern die Arbeit ist komplett theoretisch.
Ich habe aber eine Zeitlang überlegt ob ich vielleicht meine ganzen modellsimulation nicht in Matlab erstellt habe,
ob ich die frei zugänglich machen wir auf der eigenen Webseite oder ich habe mich nicht genauer informiert welche Möglichkeiten es da gibt,
ich dachte falls irgendjemand mal versucht dieses Modell zu,
nachzurechnen oder ein bisschen abzuändern ja warum soll denn nicht einfach meine Matlab Code dafür verwenden.
Der einzige Grund warum ich noch nicht gemacht habe ist der dass ich mich noch mal ne ganze Zeit hinsetzen müsste,
und diesen ganzen Quellcode sinnvoll dokumentieren müsste das wär noch mal eine Menge Arbeit.

[30:53] Ich befürchte wenn ich mir die in 10 Jahren selber noch mal anschaue kann ich viele Dinge schon nicht mehr so wirklich nachvollziehen aber sie sind sie sind ok dokumentiert für meine eigenen Zwecke weil ich habe da ja alleine dran gearbeitet aber.
Ich habe sie bisher eben nicht frei zugänglich gemacht weil ich die Zeit jetzt bisher nicht hatte oder.

Olaf Siegert:
[31:09] Ja

Micha:
[31:11] Auch nicht den Willen mich darum zu kümmern gut aber.

Open Peer Review

https://graukaue.ruhr/gk017/#kapitel11

[31:18] Vielleicht sprechen wir noch mal ein bisschen über das Journal also über economics.

Olaf Siegert:
[31:21] Ja

Micha:
[31:23] Ich bin nicht sicher wirds economics ausgesprochen oder absichtlich economics wegen ich hatte das immer ich dachte dass er einmal so stilisiert waleew elektronisch wie E-Mail.

Olaf Siegert:
[31:31] Ja

Micha:
[31:32] Ja also ich weiß nicht was die korrekte Aussprache ist.

Olaf Siegert:
[31:35] Wir economics meistens wir können max.

Micha:
[31:37] Gut also wie gesagt dass es diese Fachzeitschrift bei der ich für wenige Monate mal als Hiwi gearbeitet habe.
Sie hatten gerade schon erwähnt dass der ganze Peer-Review process für jedermann nachvollziehbar ist.
Sie hatten gesagt es gibt sie immer zwei Gutachter und die schreiben ihre Report oder ihre Gutachten und die sind für jedermann einsehbar.
Und registrierte Lee Sachen die die glaube ich genannt die können sich dann auch freiwillig und initiativ mit einbringen aber wenn ich mir das.
Anschaue wenn ich mir diesen Peer-Review process anschaue dann sind alle die Leute die daran beteiligt sind trotzdem anonym oder also ich kann zwar den Schriftwechsel nachvollziehen aber ich weiß nicht wer das ist.

Olaf Siegert:
[32:30] Das ist tatsächlich etwas was wir.

[32:34] Irgendwann so entschieden haben oder was dass ihr sozusagen die asozialen federführend sind für die Organisationstheorie so entschieden haben die Ursprungsidee war tatsächlich mal alles transparent zu machen und auch die
Klarnamen zu veröffentlichen wir haben aber dann das relativ früh schon,
sozusagen den einzelnen Personen anheimgestellt also manche sozusagen,
seitdem auch immer noch so dass sie mit ihrem Namen das kannst du auch eben versehen und dass der Name auch sichtbar ist für die Community.
Tatsächlich verzichten aber viele darauf,
ja das ist tatsächlich auch etwas was in unterschiedlichen Disziplin noch unterschiedlich läuft also wir hatten da mal ein Austausch auch mit dem Geoforschungszentrum mal
was nach dem ähnlichen Prinzip läuft und wo der edit ostmarsch besagte des einem
das bei denen jetzt mittlerweile verpflichtend ist das eben diese ganzen Beiträge auch mit Klarnamen versehen werden und das läuft obwohl auch gut angenommen also auch da gibt es sozusagen große Rückmeldung es ist ja letztlich immer so ein bisschen die die
der Code of Conduct also so wie es wieso sagen sich eine Community ja darüber verständigt welche Regeln so gelten,
das kann sich auch mal ändern.
Aber wir haben bislang wahrgenommen in der Wirtschaftsforschung dass wir wissen ja 2007 mit dem dörren rausgekommen.
Das da jetzt nicht so viele Opel hüttenes nachgezogen haben,
und das ist bis heute da.

[34:02] Tatsächlich auch was so die Namensnennung angeht zu Befindlichkeiten gibt das in andere Disziplinen tatsächlich,
offener damit das betrifft aber eben nicht nur Peer-Review das betrifft eben auch alle möglichen Fragen wenden ja mal diesen Oberbegriff offene Wissenschaft Open 21 da ist auch wenn Ex ist ja ein Teil davon Open Peer Reviews auch ein Teil davon oder opendata auch
Arm und wir stellen halt immer wieder fest in der Arbeit dass die Disziplin sich durchaus unterscheiden

Unterschiede zwischen den Disziplinen

https://graukaue.ruhr/gk017/#kapitel12

[34:33] also ich sag mal die die Juristen haben eigenes Selbstverständnis wie sie miteinander interagieren und und welche Information man da gegenseitig preisgibt auf der anderen haben wir sowas wie Physiker
die Tabelle weltweit in in Großgruppen arbeiten die da eben ganz anderes Verständnis haben.
Dann hat man Mediziner dann hat man geoforschung dann hat man die die Ökonomie also das ist tatsächlich interessant zu sehen das ist für dich
eigene soziologische Studien wert wie sich diese einzelnen Fächer und die handelnden Personen da drin doch,
auf teilweise etwas andere.
Modii sozusagen verständigen wie man sich sozusagen ja austauscht und wie sagt da das ist einer dieser Erkenntnisse der letzten Jahre nicht hat so gemacht habe ist das eben die Fächer nicht alle gleich ticken.

[35:23] Genauso wie man als Studierender ja schon merkt das eben ich sag mal ob bei den Studierenden schon die Pädagogen anders und in der umgehen als die bab.la und als Juristen und als die Kunsthistoriker und was weiß ich alle haben ja so wenn man da mal hingeht so ein,
eigenes Flair so ist es ein eigenes miteinander umgehen und ich finde das setzt sich dann auch vor Ort wenn man daneben in die Forschung einsteigt.
Nicht ich denke das hat viel eben mit dem Menschen zu tun.

[35:49] Und die die Art wie man eben auch Wissenschaft begreift in dieser Disziplin also welche Leitmotive da gelten.
Und unter Wasser im Vordergrund steht und ich finde das,
muss man eben immer als Blaupause auch im Hintergrund haben gerade wenn wir uns auch mal wegen über Open Access sprechen oder Open Peer Review weil all diese Dinge passieren vor dem Hintergrund etabliert Apraxie etablierter,
sozusagen Austausch Praktiken genau und.

Micha:
[36:16] Aber diese Unterschiede zwischen den Disziplinen die scheinen größer und stärker zu sein als Unterschiede zwischen.
Verschiedenen Ländern habe ich das Gefühl ne weil die.
Wissenschaftliche Forschung mittlerweile so international ist dass die Unterschiede zwischen den Ländern oder Kulturräumen so mit der Zeit verschwimmen.
Oder ich weiß gar nicht ob sie verschwimmen solange mich noch nicht dabei aber ich habe sie nie als wirklich nennenswert empfunden aber die Unterschiede zwischen den Disziplinen sind noch.
Durchaus spürbar also die haben sich scheinbar über lange Zeit
entwickelt und vielleicht voneinander weg entwickelt wie auch immer das ist da scheinbar wirklich starke Unterschiede gibt möglicherweise ist
möglicherweise nimmt das ja auch wieder ein bisschen ab dadurch dass wahrscheinlich heutzutage mehr interdisziplinär oder multidisziplinär oder.
Firma das genannt wird geforscht wird als noch vor 10 20 30 Jahren aber.

Olaf Siegert:
[37:20] Aber ich kann da kann ich nur zustimmen also ich finde das durchaus zutreffende Beobachtung des eigentlich die.
Disziplin spezifischen Besonderheiten der größere Rolle spielen als die länderspezifischen Besonderheiten wir haben bei den Ländern natürlich auch Unterschiede da das macht man eben daran fest dass eben die Wissenschaftspolitik in Ländern unterschiedlich ist,

Wissenschaftspolitik

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[37:42] also merken das ja sehr starke bei bei Open Access GIS gibt in bestimmten Ländern Hals
ja bestimmte Förderstrukturen manche was ich die jetzt sehr stark auf das Thema Gold Open Access gehen wo man eben sagte wir wollen eben sehr stark unterstützen das.

[37:58] In etablierten Journalen gleich Open SSH nimmt veröffentlicht werden kann da gibt es eigene Förderprogramme andere Länder wiederum
haben das Urheberrecht so angepasst dass es z.b. sehr unproblematisch möglich ist eine Manuskript Fassung eines veröffentlichten Beitrag auf ein Repository zu stellen also nimm die Denise grüne open-access stärker
voranzutreiben und dann spielen natürlich auch die DIN drittmittelförderung auch eine große Rolle.
Und natürlich auch wieder der Grad denen die Drittmittel induzierte Forschung in einer Disziplin hat ich sag mal wir haben ich glaube wahrscheinlich in den Geisteswissenschaften.
Noch einen sehr hohen Anteil an an institutionell geförderten Publikationen und in bestimmten des sozialen.
Lifesciences wahrscheinlich Institute die zu 80% von Drittmitteln abhängen also wo
praktisch all das was die produzieren hängt an an Drittmittelgeber und dann haben die Drittmittelgeber natürlich eine ganz starke Rolle in dem was sie sozusagen an an Bedingungen knüpfen Andy Geldvergabe.

[39:06] Und da ist z.b. ein. Das viele Förderer ja eben jetzt mittlerweile sagen du bist ja vor einigen Jana klar vor weggegangen also da gibt’s so ein Grant agreement also wenn man ein Projekt nehme als eines EU-Projekt da muss man eben unterschreiben
Forschungsergebnisse die aus diesem Projekt erwachsen werden entweder unmittelbar open-access gestellt oder nach einer,
nach einem Zeitverzug von maximal sechs Monaten oder 12 Monaten in den Sozialwissenschaften und Natur und und humanities werden die Halle auf ein entsprechendes Repository gestellt.

[39:36] Sodass sichergestellt ist das EU geförderte Forschung eben entweder sofort oder nach einem gewissen Zeitverzug frei zugänglich ist.

[39:43] Und an dieser Stellschraube drehen mittlerweile immer mehr Förderer weil Förderer merken dass sie auch was bewegen können Wissenschaftssystem.
Weißt du in einem London starken Förderer habe.
Deutschlands wdfg wenn jedes Jahr habe ich zwei Milliarden Europa aus gehabt Inhalts in den Fächern heute durch einen Norman enorme Stellschraube.
Etui den einzelnen Fächern Karotten und Sticks na also mit mir Sex und Chaos sehr stark arbeiten kann natürlich einerseits mitgestalten,
woher entwickelt sich die Meidling Wirtschaftsforschung in Deutschland AG nachdem wie die Förderprogramme Aussehen welche prakti gefördert werden
also sang entwickelt sich die Publikation in dem Bereich,
aber ich kann natürlich auch sagen indem ich mal wegen eine strikte Open Access policy habe wenn ich da auch mal wegen monitoring drauf setzte wenn ich totalen Compliance ein vordere und gegebenenfalls für Nachfolge Projekte sogar Gelder zurückhalten oder meinetwegen die letzte Traumschiff für ein Projekt
nicht ausschütte wenn eben bestimmte Bedingung nicht erfüllt sind kann ich natürlich dadurch enorm steuern.

Publizieren in Open-Access-Journalen

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Micha:
[40:50] Sie empfinden denn die Autoren und die Wissenschaftler dass die bei economics oder auch bei anderen Open Access journal and,
ihre Arbeitspapiere einreichen müssen die also wie genau ist die staatlichen Anreize aussehen.

Olaf Siegert:
[41:09] Ja ja.

Micha:
[41:09] Sei mal dahingestellt ja aber muss.
Haben Sie das Gefühl dass unter den Wissenschaftlern des noch viele gibt die.
Da irgendwie die das nicht möchten die er traditionell zu elzevir und dann anderen gehen möchten okay die haben auch Open Access Journal ja aber
ist es runter Vorschein er so dass sie den traditionellen Weg gehen möchten haben die vielleicht bedenken was open-access angeht oder haben Sie das Gefühl dass es mittlerweile
einen Trend gibt hin zum publizieren in Open Access Journal ohne dass es jetzt staatlich irgendwie gefördert wird.

Olaf Siegert:
[41:48] Also die die Rückmeldung die wir dazu von Wissenschaft und immer wieder bekommen sind dass sie einerseits ich sag mal.
Diese schöne anomische Begrifflichkeit ceteris-paribus also wenn alle anderen Dingen gleich sind
sozusagen finde ich finde sie open-access gut weil natürlich open-access erstmal die Möglichkeit bietet die eigenen Forschungsergebnisse
NYX bright anzubieten denn ich kann sie dann eben auch über soziale Medien viele Ökonomen fange mit langer nein zu dritt oder zu blocken oder auch wenn man mit Wissenschaft schon alliston zusammenarbeitet man kann eben jedes Forschungsergebnis den geben.

[42:25] Und die können das Verlinken und verbreiten und es gibt überhaupt keine Barrieren dann zuzugreifen also es hat schon viele viele Vorteile oder wenn es in Suchmaschinen ist bei Google Scholar alle Kunst aufrufen sofort
also das finden viele gut man muss aber auch dazu sagen,
das andere Aspekte in vielen Forschern noch wichtiger sind als die freie Zugänglichkeit und das ist vor allem so zu publizieren das man mit seinen Forschungsergebnissen auch.

[42:55] Ja ich sag mal auch die Karriere nicht beschädigt bzw Karriere auch fördert das heißt es
diese strategische publizieren spielt eben auch eine wichtige Rolle gerade wenn ich vorhabe in der Forschung zu bleiben und wenn ich vielleicht auch noch nicht
eine feste Professorenstelle habe sondern vielleicht noch auf befristeten Stellen sitze und ich muss mich bewerben und müssen muss im Bewerbungsverfahren weil man eben fest steht in solchen Bewerbungsverfahren worauf fütter geachtet
da wird eben vor allem geachtet auf die Veröffentlichungen in hochrangiger Journalen.

[43:27] Da gibt es einschlägige Rankings die daneben immer wieder herangezogen werden teilweise
manche Institute wie das IfW haben eigene Rankings z.b. andere beziehen sich auf Ranking Swiss Handelsblatt oder brepark oder also es gibt da verschiedene die da herangezogen werden je nachdem wir nach Land auch.

[43:48] Und insofern aber alle also sagen haben dann wenn man den vorderen Bereich reingucken die sogenannten ab&c schon Heidelbeeren ebenso ganz weit vorne stehen da ist eine hohe Konvergenz eben zu den,
zu ähnlichen Journalen die dann wiederum in letzten Jahren eben
noch mal mehr im Mittelpunkt stehen also dieses ganze Ranking basierte publizieren hat ja letzten 20 Jahren enorm zugenommen einfach auch vor dem Hintergrund des viele Mittelgeber auch an den Ministerien oder auch,
habe soeben auch bei den drittmittelförderung eben auch darauf achten und das hat eben dazu geführt dass eben immer mehr forschende bei den publikationsstrategie neben.
Diese top Journale gehen und man merkt eben auch aber den Zahn die die veröffentlichen das halt die Einreichung bei diesem Journal innen noch nach oben gegangen ist dass man da teilweise eben.
Ja dass sie sozusagen wenn sie jedes Jahr so hat so ein Journal vielleicht 45-50 Veröffentlichung hatte viereckiges im Jahr und dann.
Manufaktur 50p Pandas wären aber vielleicht 1000 paper eingereicht das ist ein wahnsinniges anrennen wäre dann im wieder durchkommt und es ist halt eben so auf wenige schon alle konzentriert.

[45:00] Unter das ist eben der andere. Weil aber in diesem absolut eng
Bereich dieser Top 100 oder top 150 schon alle sozialen sind es gibt es nur ganz ganz wenige orangene allem zumindest der Wirtschaftsforscher anderen Fächern sieht besser aus aber in der Ökonomie.
Was ich habe jetzt so die Zahlen für das Web of Science also social science citation Index wo man immer lacht das Internet wird impact factor zumindest da gibt’s schon irgendwie habe ich Moment so roundabout 330 schon hatte die gelistet sind und davon sind.

[45:31] Nicht mal 10% und Open Access schon alle so nah und das ist obwohl man da jetzt schon so lange Werbung für für macht.
Und das Signal schon hast übrigens eines dieser Journal die stadium geschafft haben.

Micha:
[45:45] Mittlerweile unter den Top 200.

Olaf Siegert:
[45:47] Top 200 ja kann man so sagen aber leider eben nicht in diesen Top 100 und ich nehme ich nehme immer mehr wahr wenn ich mit Diskus mit mit Professoren diskutiere dass die auch immer nur sagen also wenn Sie ganz sicher gehen wollen versuchen Sie
ihre Papiere nein gesagt top 100 mal unterzubringen weil,
das schaffen mindestens in einer Publikation vielleicht sogar mit zweien und sich auf die nächste Professur bewerben dann sind sie ziemlich sicher eingeladen im
und idealerweise kriegen sogar die Stelle und das ist nämlich diese andere Aspekt das heißt dass man eben in diesem ganzen Karriere,
Monate Jahre Publikation guckt viele Professoren haben nicht die Zeit sich.
Die Publikation der Bewerber alle anzugucken.

[46:33] Die Arbeiten mit Proxy sehr unser ich habe jetzt bin in dieser Berufungskommission wieder da drauf gekriegt ich habe noch Lehrverpflichtung muss erforscht Musterantrag steigen blablabla und jetzt muss ich halt noch für meinen Kollegen da diese Professuren sie mit rein ja
gut dann kriege ich jetzt 20 Bewerbungsmappen auf dem Tisch und dann gucke ich jetzt erstmal durch wo hat er denn publiziert welche schon alle kenne ich denn welche sind dann top gerannt
und dann sage ich schonmal gleich ich will mich nicht alle durch 1 und durch lesen kann ich die Zeit dafür also schmeiß ich schon mal alles raus was da nicht im oberen Bereich mit drin ist das heißt viele ob Max zusammen sind ja neue schon all die noch nicht so lange auf dem Markt sind,
und von den Journalen die oben sind die Top Journale das sind ganz auf Zeitschriften die sind schon 50 60 80 100 Jahre alt.
Und die profitieren halt darf davon dass sie ihre Reputation schon aufgebaut hatten als sie Digitalisierung und dieser Leistungsdruck schon zugenommen hatten.
Und jetzt wo die Leute hat ebenso eine enge zu enge Zeitbudget ist noch haben sagen Sie also ich kann nicht mehr so arbeiten wie wilhelm-von-humboldt sag ich mal so
lese mir alles genau durch Herr Holtkamp sie haben sich hier beworben ich schaue mir das mal durch an ich habe mir jeden Artikel den sie genannt habe ich mir durchgelesen ich finde tolle Ansätze haben sie alles toll gemacht auf dem Bett lag und so.

[47:45] Dieter hat eben keiner mehr also wird mit Proxys gearbeitet und Proxy heißt Ranking
ok jornal wie ist der Impact Factor und dann gucke ich dadurch ich lass das idealerweise von meiner Sekretärin schwunden mir die Zahlen geben lass die Bewerber daneben in so ein Ranking sich untereinander
einsortieren oder orientieren und einsortieren sag mal gut und die ersten 5 laden wir ein.

[48:07] So und das ist leider die der andere Teil der Geschichte und darum ist es aus Auto Ansicht sozusagen.
Wenn man sagt Karriereförderung dann ist es manchmal schwierig zu sagen.
Biciron einer Open Access Zeitschrift weil man eben dann Terrasse sagen muss und höre ich auch mal wieder von Professoren ich kann meinen Doktoranden nicht ernsthaft empfehlen und sonderzeitschrift zu.
Dazu veröffentlichen obwohl ich die gut finde also ist gut aber sie ist noch nicht.
Hat noch nicht diesen Reifegrades noch nicht in diesem Top 100 drin das heißt wenn ich jemand empfehle und der veröffentlicht da dann ist es unter Umständen eine versenkte Publikation.
Weil beim nächsten Bewerbungsverfahren kommt er dann nicht zum Zuge und der andere Kollege der traditionell veröffentlicht hat kommt zum Zuge obwohl ich im Prinzip Sympathien habe für dieses ganze Thema also diese Argumentation höre ich durchaus öfter.

Micha:
[48:59] Ja habe ich auch schon schon öfter gehört das heißt diejenigen die dann doch bei oa Journalen einreichen sind entweder Idealisten oder vielleicht Leute die.
Sowieso Vorhaben ihre Wissenschaftler Karriere zu beenden vermutlich mal weil z.b. ein Doktorand der zusehen musste so seine Promotionen fertig bekommen weil vielleicht der Vertrag ausläuft und er vermutlich keine neuen bekommt was auch immer das
da der Grund ist solche Leute sagen sich dann vielleicht ja gut dann sehe ich zu dass ich das irgendwo jetzt publiziert bekomme wenn sie es denn überhaupt probieren müssen für die Promotion,
und dann gehe ich eben nicht zunimmt optionalen wo es üblicherweise länger dauert und die Wahrscheinlichkeit geringer ist dass ich überhaupt dadurch komme sondern dann gehe ich eben.
Zu einem anderen Journal und dann vielleicht auch zu einem Moar Journal weil mir die Idee gefällt und ich hätte sowieso keine,
keine Professur anstrebe oder sowas auch immer da die Hintergründe sind AB genau also.

Finanzierung von Open-Access-Journalen

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[49:59] Sollen wir mal ich schreiben paper und ich überlege mir wo ich das veröffentlichen möchte und dann beschließe ich oder ich beschließe es nicht nur ich habe dann mein paypal mein Arbeitspapier und reiche das bei economics ein.
Was genau ist dann der Ablauf ist das Einreichen schon kostenlos ok und.

[50:24] Ich muss als Wissenschaftler als einreichen da oder ist Autor muss ich dann.

[50:32] Einen bestimmten Betrag bezahlen falls mein Papier angenommen wird.

Olaf Siegert:
[50:37] Nein das ist es bei economics nicht so ich genehmigt hat eben ein Geschäftsmodell.
Was ich daraus trägt das sowohl das Institut für Weltwirtschaft als auch die ZBB diesen open-access Gedanken unterstützen,
und das letztlich die Kosten die das Publizieren im Rahmen dieser Zeitschrift einig kostet sind Verein Personalkosten
die sozialen die Redaktion oder die Technik halt und die Leute die die Technik beim Bearbeiten sozusagen in in in studiert dass das eben durch die Einrichtung getragen wird.
Und dadurch.

Micha:
[51:09] Muss man vielleicht dazu sagen aber nicht Personalkosten für die Gutachter weil die Gutachter wie auch bei allen anderen Journalen das grundsätzlich einfach als Teil ihrer Arbeit machen und nicht kompensiert werden ne.

Olaf Siegert:
[51:19] Nee das ist richtig aber ich sag mal sie haben natürlich ein Redaktionsteam im mifw was dazu sagen die eingehenden Manuskripte ja auch
dann erstmal annimmt Kommunikation mit den Autoren betreibt und auch die Gutachter anschreibt und so das ist ja auch alles Aufwand.
Und sie haben natürlich auf der technikseite jemand der die Website betreut sozusagen der daneben die Beiträge
dann auch das was ich final bis dann haben wir auf der Website steht der die Suchmaschinenoptimierung macht und so weiter das ist einfach auch immer wiederkehrend.
Aufwand der sozusagen sich in Personal Anteilen misst und da entstehen natürliche wie Kosten.
Und das ist eben genau das was sang in den klassischen Zeitschriften.
Was die Verlage sich in über die Subskription Inhalt zurückholen.
Und darüber hinaus auch aber gerade bei den großen Verlagen auch einen guten Gewinn noch machen weil die gemerkt haben dass sind die auch Marken.
Noch gemerkt das eben gerade die hoch gerankt Missionale geben für die,
einzelnen Fächer unverzichtbar sind weil sie eben mit diesen guten Begutachtungsverfahren ebenso eine wichtige Rolle spielen und dann werden die halt nach und nach auch reinsprechen bepreist.
Und zwar unabhängig davon wie die Kosten sind.

[52:34] Was ist kann sein dass ein Journal ich sag mal im im Jahr jetzt nur wenig wenige 1000 € kostet aber die Subskription Kosten eben so hoch gelegt werden aber das eben am Markt nehmen kann weil ich weiß ok meinte man Journalist in den Top 20.
In der Disziplin.
Und ich weiß es nicht austauschbar es hat so eine feste Leserschaft es ist in den Rankings so drin das kann ich nicht einfach wie in der Waschmaschine von Miele gegen eine von Gutknecht oder so austauschen sondern das ist halt eben eine Marke.
Feste Marke in dieser Disziplin und die großen Verlage haben das unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten gelernt.
Dass man eben solche Marken auch entsprechend bepreisen kann und daraus zu zahlen sind ja die die Anstiege in den in den Zeitschriften Abonnements ja auch zu erklären.
Dir auch dazu geführt haben dass auf andere eben die Bibliotheken das mit ihrem klassischen Etats immer weniger darstellen können.
Also sofern das ist schon auch so eine so eine so eine Mark aber nichtsdestotrotz auf der anderen Seite wenn ein Open Access Journal keine Gebühren nimmt.

[53:35] Dann muss man immer auch fragen woher kommt denn dann das Geld weil irgendwie sitzen daher Menschen und die machen das und das alles ehrenamtliche.
Da muss man sagen eben da finde ich insofern gut dass in der Leibniz-Gemeinschaft eben eine ganze Menge Institute sagen die Herausgabe von journaled gehört zu unserem ureigenen Istituto Aufgaben wir haben einen Beitrag zu leisten für unsere Community.
Und wir haben hier donalds.de eben wichtige Rolle spielen und die gehören zum instut Auftrag und darum gehört auch die Finanzierung der zugehörigen Redaktionen,
Hertz unserem Auftrag dzbw selbst gibt ja auch Zeitschriften heraus in Wirtschaftsdienst intereconomics und zu zwei Zeitschriften.
Die wir hier raus geben und auch da sozusagen.
Werden die Kosten ja auch sozusagen hier von der ZBB getragen und das ist bei Leibnitz eben durchaus weitverbreiteter von den 95 Instituten gibt fast die Hälfte geben eigene Zeitschriften raus und viele davon sind mittlerweile Open Access.
Weil einfach langsam Richtung das auch sich leisten können wir zusagen können ja das sind im Wesentlichen Personalkosten die sind nicht uns gedeckt.
Also stell mir das Geschäftsmodell auch open-access um und leisten damit eben auch einen wichtigen Beitrag dass diese Zeitschriften auch ohne Autobahngebühren.
Ja sozusagen existieren können und geben dafür auch einen Anreiz daneben dass Wissenschaftler sich frei mit den Forschungsergebnissen austauschen.

Micha:
[54:55] Müssen wir es nicht genauer drauf eingehen aber es gibt ja auch andere Finanzierungsmodelle also es gibt ja tatsächlich auch Oasen Journal wo man als Autor bezahlen muss,
zu irgendeinem. Deswegen von paar Jahren hatte ich noch als Mitarbeiter der CAU ne E-Mail bekommen ich kann mich nicht mehr an die Details erinnern aber ich glaube die Uni Kiel oder die wiso Fakultät hatte einen Fond eingerichtet.
Für Leute die in Open Access Journal in publizieren möchten die eben von den Autorinnen bestimmten Betrag verlangen der auch nicht unbedingt immer so gering ist.

Olaf Siegert:
[55:28] Das ist in der Regel dann wenn wir in Zeitschriften z.b. bei bei kommerziellen Verlagen angesiedelt sind weil die müssen ja auch von irgendwas leben und wenn die sagen okay ich hör auf von der Wissenschaftspolitik EU alle anderen sie wollen und wie Open Access
gut als-verlag dann.
Machen wir das halt so rum und dann nehme ich aber im Prinzip dann auch irgendwoher muss das Geld ja kommen und in der Regel ist erstmal der erste wirklich guck Richtung Autor.
Das muss nicht unbedingt sein dass der Autor dann selbst bezahlt es kann auch sein dass die dahinterliegende Einrichtung bezahlt kann auch sein dass der Drittmittelgeber bezahlt haben ja vorher schon über die Rolle der Drittmittel
lieber eben gesprochen und viele Drittmittelgeber sagen auch mittlerweile also wenn sie Projekt beantragen was muss ich ne Transe sandhatter Thema,
Autoverkehr dann können Sie gerne auch sozusagen ihren Projekten auch publikationsmittel mit beantragen und wenn dann bei Ihnen publikations entsteht,
dann könnt ihr das in einem Open Access Journal eben veröffentlichen und die Gelder dir für notwendig sind Sinti und Projektbudget schon mit drin also da dieses Modell gibt’s natürlich auch.

Fazit

https://graukaue.ruhr/gk017/#kapitel16

Micha:
[56:31] Ja einfach sein ich hatte ihnen versprochen dass ich auf die Uhr gucke es ist mittlerweile 3:30 Uhr durch.

Olaf Siegert:
[56:33] Ja hokeja.

Micha:
[56:36] Ich hätte noch eine Menge Fragen aber die kriegt immer sowieso nicht alle durch wenn Sie möchten machen wir hier Schluss.

[56:44] Sie noch wenn sie weg müssen.

[56:48] Ja ich fand es soweit schon interessant wie gesagt ich hätte noch diverse Dinge die mich interessieren würden vielleicht setzen was irgendwann mal fort wenn sie dazu bereit sind.

Olaf Siegert:
[56:58] Ja können wir können wir können wir gerne machen ich dachte das Thema ist im Prinzip sehr weit gefächert man kann es von ganz verschiedenen Seiten angucken was mir jetzt
gut gefallen hat ich dir das auch gut dass Du darauf noch mal zu sprechen gekommen sonst hätten sie ja noch mal adressiert noch mal diese Autoren Perspektive war in der Tat ist das in der Wirtschaftsforschung gibt es eben immer diese
Dichotomie einerseits dass man hört Wissenschaftspolitik Wissenschaftsförderung
verlangen Open Access Wallis das immer in den Feuilletons und hier und da und andererseits aus Autoren Sicht ja warum ist klappt das denn nicht und
das war das noch mal adressiert haben einerseits das filaton sagen sie haben zwar Sympathien aber das eben die,
reputationssysteme wir das mal so schön heißt also sprich Karriereförderung und so weiter wie kann ich mir eine Reputation aufbauen dass das in der Regel eben an an tradierten Strukturen aufhängt.

[57:50] Und die sind nicht so ohne weiteres zu ersetzen und solange die Strukturen so sind ist es natürlich für jemand der in der Forschung vorankommen will und da auch ich sag mal einen Karrierepfad einschlagen will,
natürlich
etwas Wasser auch beachten muss und das ist daneben ganz oft im Konflikt zu weil es eben nicht so viele Gruppen externale dann gibt in einem Konflikt zu dem sozusagen dass er dann auch
paar verfügbar publizieren will.
Sofern den Aspekt wolltest du das einmal rausstellen das haben wir ja schon gesagt ich habe gerade für die Zielgruppe wenn sie sagen Richtung Wirtschaftsforschung
ah das ist normal ein wichtiger Aspekt nichtsdestotrotz sind wir da auch dran auch die ZBW hilft damit auch lightness hilft damit dass wir trotzdem versuchen auch für die Wirtschaftsforschung hier
den Anteil von Open Access weiter nach vorne zu bringen und wir arbeiten da auf verschiedenen Ebenen teilweise dass wir uns bei solchen schon Aalen,
engagieren wie economics teilweise aber auch dass wir den sogenannten grünen Weg auch unterstützten wie mit EconStor
und insofern ist das einfach das Feld in dem wir uns bewegen und wo wir versuchen halt auch für die Wirtschaftsforschung das Thema Open Access nach und nach attraktiver.
Zu machen damit du für den Autoren dass zukünftig nicht mehr so einen Konflikt darstellt.

Micha:
[59:03] Sehr gut glaube der Trend sieht ja auch ganz gut aus also zumindest nach meinem subjektiven Empfinden nimmt die Anzahl der Open Access Journal und der Open Access Publikationen zu.
EU-Richtlinie Andrea auch schon angeschlossen und gut aber.
Vor dem Hintergrund das ist eben noch das alte traditionelle Verlagswesen gibt und die alten,
Jahrzehnte alten Fachzeitschriften und sehr renommierten Fachzeitschriften
bei denen Diabolo morgens eine Stange Geld kosten vor dem Hintergrund hätte ich noch mal interessant gefunden über so Sachen wie es sie hat zu sprechen,
die Open Access Entwicklung allgemein und darüber.
Ob wir vielleicht irgendwann so eine Zeitenwende sehen wo wo dieses ganze traditionelle Verlagswesen dann nicht mehr so funktionieren kann noch nicht mehr so funktioniert wie es das jetzt aktuell noch tut aber gut ich will sie nicht nicht länger hier noch.

Olaf Siegert:
[59:57] Ja ja.

Micha:
[1:00:00] Festhalten ich bedanke mich schonmal ganz herzlich dafür dass sie sich heute die Zeit genommen haben.
Und ja möchten Sie zum Abschluss noch irgendwas sagen dann habe ich jetzt die Gelegenheit.

Olaf Siegert:
[1:00:13] Ja vielen vielen vielen Dank noch mal für das für das Gespräch fand es auch spannend mich da mit ihm darüber auszutauschen und in der Tat wenn sie dann noch mal was ich bin noch Bereiter noch für diese Aufweitung angesprochenen Themen kann man gerne noch mal wieder,
aufgreifen und 32 noch mal rausmachen aber nee ansonsten habe ich hatte ich eben schon versucht zu meinem Fazit zu ziehen und,
ich hoffe dass du das für da in dem Bereich insgesamt weiter kommen als wir im Moment dastehen.

Micha:
[1:00:41] Sehr gut alles klar dann vielen Dank danke fürs zuhören und.

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