Drücke „Enter“, um zum Inhalt zu springen

GK033 | Sonnenenergie für die Jugend [Transkript]

Photovoltaikanlagen generieren Spenden für gemeinnützige Projekte

2021, Graukaue
Knappschuss
https://graukaue.ruhr/gk033/

Sascha Bandura ist der Geschäftsführer der gemeinnützigen Ulrike und Hubert Tempelmann Stiftung in Dorsten. Die Stiftung plant, errichtet und finanziert Photovoltaikanlagen. Dabei spendet sie sämtliche Gewinne an gemeinnützige Organisationen, die sich in den Bereichen Bildung und Sport für Kinder und Jugendliche engagieren bzw. sich im mildtätigen Sinne für andere Menschen einsetzen. Als Eigentümer eines Daches in Deutschland kann man mit der Stiftung kooperieren, indem man ihr jenes Dach verpachtet oder indem man die Anlage, die auf jenem Dach installiert wird, von ihr pachtet.

Intro

https://graukaue.ruhr/gk033/#kapitel1

Soundboard

Sascha Bandura:
[0:02] Dann könnten wir mal sagen, ja, aber das kleine Delta spenden wir noch. Also hat jeder eigentlich dieses kleine Delta als selbst wenn er,
hoch egoistisch ist und sagt, ist mir auch egal, aber den Vorteil hat er ja trotzdem. Also er könnte immer sagen, Ärger, dann spendet das einfach, also außer jemand empfindet es als Belastung, etwas zu spenden.

Micha:
[0:22] Ja, gut. Ja gut, da gehen wir mal nicht.

Sascha Bandura:
[0:25] Dann dann wäre es ein Nachteil, aber äh warum sollte denn jemand keinen Spaß dran haben etwas zu spenden so.

Micha:
[0:33] Naja, sagen wir mal so, wenn äh wenn wenn ich mit euch kooperiere als Dacheigentümer und aus Versehen spendet ihr die Gewinne aus meiner Anlage dann an den BSV Wulfen an der Stadt. Anstatt an die BG.

Sascha Bandura:
[0:45] Ja. Ja gut, dann äh ja gut.

Soundboard

Begrüßung

https://graukaue.ruhr/gk033/#kapitel2

Micha:
[1:22] Glückauf. Willkommen in der Graukaue. Mein Name ist Michael Holtkamp und dies ist Knappschuss. Episode GK dreiunddreißig.
Sascha Bandora ist der Geschäftsführer der gemeinnützigen Ulrike und Hubert Tempelmann Stiftung in Dorsten,
Stiftung plant, errichtet und finanziert Photovoltaikanlagen,
Dabei spendet sie die so generierten Gewinne an gemeinnützige Organisationen, die sich in den Bereichen Sport und Bildung für Kinder und Jugendliche einsetzen.
Falls du Eigentümer eines Daches bist, irgendwo in Deutschland,
Dann kannst du mit der Stiftung zusammenarbeiten. Entweder verpachtest du das Dach an die Stiftung und diese betreibt dann eine Photovoltaikanlage auf eben jenem Dach.
Oder du lässt die Stiftung eine Photovoltaikanlage auf jenem Dach errichten und pachttest dann die Anlage von der Stiftung. Also.

Soundboard

Micha:
[2:22] Sascha Vandurah und meine Wenigkeit.

Stiftung

https://graukaue.ruhr/gk033/#kapitel3

Sascha Bandura:
[2:47] Stiftung gibt’s schon seit dem Jahr zweitausendzehn und währenddessen war sie auch aktiv.

Micha:
[2:52] Achso, die hatte ursprünglich,
der Zweck war immer der gleiche, also die Förderung der Jugend, speziell im Bereich Bildung und Sport. Das war von Anfang an der Zweck. Nur zweitausendachtzehn habt ihr die die Fotovoltaik als Mittel entdeckt.

Sascha Bandura:
[3:09] Genau, also der Zweck war schon von Anfang an der Gleiche, der muss auch immer der gleiche bleiben. Also du du gründest die Stiftung mit einem Zweck und dieser Zweck ist erstmal unantastbar, der muss auch gleich bleiben über die,
äh über die Jahre hinweg. Ähm.
Und jetzt ist die Frage natürlich wie fördert man die Jugend? Da gibt’s unterschiedlichste Mittel. Äh die Stiftung könnte.
Ich sage mal, einfach Spenden sammeln. Ihr könnt schon einen Spendenaufruf tätigen. Sie könnte eigenes Geld spenden und so weiter. Und ähm das würde natürlich dazu führen, dass irgendwoher Gelder kommen müssen oder irgendwann,
Der Geldbetrag einfach aufgebraucht ist. Ne, weil das ist ja nicht nachhaltig. Das ist eine einmalige Geschichte und dann äh wäre das Geld weg und.

Micha:
[4:00] Darf man das als Stiftung? Ich dachte als, ich dachte, dass Stiftungskapital muss irgendwie erhalten bleiben oder darf nicht angetastet werden. Und üblicherweise darf man ja nur äh also eine Stiftung, die ihr Kapital,
irgendwo an den Finanzmärkten,
anlegt oder weiß nicht, in in Aktien oder vielleicht auch irgendwo fest verzinslich, wie auch immer, die können dann die Rendite oder die Zinsen verwenden für,
Betrieb der Stiftung, aber das Stiftungskapital darf nicht angetastet werden, ne?

Sascha Bandura:
[4:30] Genau. Also es gibt ein Grundstock.
Ähm der in der Stiftung verbleiben muss. Das ist quasi eine Untergrenze, die besteht. Die darf nicht unterschritten werden.
Und ähm alles, was darüber hinausgeht, nehmen wir mal, es kommen Spenden von Externen,
Das kann wieder verwendet werden, um den gemeinnützigen Zweck zu erreichen,
Also alles, was die Stiftung erwirtschaftet, nehmen wir mal an, sie hätte Grundstücke und könnte vermieten, könnte Wohnung vermieten. Dann müsste alles ist, was aus dieser Vermietung an Gewinnen entsteht, dem gemeinnützigen Zweck der Stiftung, zugutekommen.
Und wie du schon sagst, es gibt verschiedenste Möglichkeiten, Gelder zu erwirtschaften. Da ist die Stiftung eigentlich, ich sage mal, ähnlich wie eine die einer GmbH,
die auch wirtschaften muss, die auch Gewinne erzielt. Nur die GmbH muss die Gewinne nicht spenden,
Die kann sie behalten und vermehren und einfach behalten, so wie sie das gerne möchte und ähm jede gemalzige Einrichtung,
Es gibt auch gemeinnützige GmbHs oder gemeinnützige Aktiengesellschaften. Das ist alles möglich. Die müssen diesem Zweck nachkommen.

Micha:
[5:42] Okay. Ähm bevor wir genauer auf auf deine oder eure Arbeit eingehen, ähm du hast gesagt, du hattest letztes Jahr hast du dein Studium abgeschlossen. Äh was hast du denn, was hast du studiert?

Sascha Bandura:
[5:56] Ich habe ähm im Bachelor Politik Philosophie und Ökonomik studiert,
und ähm anschließend habe ich noch im Master Management studiert, beides an der Universität Witten-Herdecke und ähm,
Genau, den habe ich im den Master habe ich dann im Januar letzten Jahres beendet,
Also ich habe die Masterarbeit abgegeben und auch bestanden und ähm seitdem Dankeschön. Ähm ja, ich habe, wie gesagt, parallel schon angefangen, in der Stiftung zu arbeiten und auch,
ähm das Thema Fotovoltaik versucht voranzubringen und seitdem ich sozusagen mit dem Studium fertig bin, mache ich das hauptamtlich.

Micha:
[6:37] Okay. Die ähm.
Ich weiß nicht, ob Witten Herdecke überregional überhaupt bekannt ist, also Witten liegt so was da südliches oder südöstliches im südlichen bis südöstlichen Ruhrgebiet so zwischen Bochum, Dortmund und Hagen, ne? Die.

Sascha Bandura:
[6:51] Genau. Mhm.

Micha:
[6:52] Uni oder Hochschule? Ich weiß nicht, wie die sich nennt, ist eine ist, glaube ich, privat,
ne, also eine eine private Universität, ähm eine von,
mittlerweile zahlreichen Hochschulen im Ruhrgebiet und äh gut da hast du studiert. Ich hatte jetzt gefragt, weil bei dem Thema Fotovoltaik dachte ich, vielleicht kommst du mehr über die die technische Richtung,
aber wenn du äh gut was warst im Bachelor, auch Philosophie, Ökonomie, hast du gesagt, also beim Master, desto mehr in die betriebswirtschaftliche Richtung abgedriftet.

Sascha Bandura:
[7:27] Genau, also im Bachelor ähm das waren ähm ja, interdisziplinärer Studiengang und es war ein Studium der Wirtschaftswissenschaften, der aus drei verschiedenen.
Richtung auf das Thema Wirtschaft geguckt hat. Also wir haben aus dem Thema, also aus dem Blickwinkel der Philosophie versucht Wirtschaft zu verstehen, ähm mit Politik, Wirtschaft beschrieben und.
Und ich sage mal der Wirtschaftsanteil war der, wie ist die Wirtschaft oder wie sieht sie sich vielleicht selbst ähm aber es ging immer um das Thema Wirtschaft und im Master habe ich dann gesagt, ich komme quasi von so ein bisschen breiterem Studium,
ähm und da möchte ich mich ein bisschen spezialisieren. Ähm und da war eben das.

Micha:
[8:18] Wofür der Master ja da ist, ne? Also das das ist ja.

Sascha Bandura:
[8:20] Genau. Ähm ich habe da auch ähm einen Fokus oder ein ja auch Familienunternehmen während dieses Masters. Das war an der Uni Witten ähm auch ein besonderer Studiengang.
Ähm die Uni Witten beschäftigt sich sehr viel mit dem Thema Familienunternehmen und ähm ja, da die Kaffeerösterei auch ein Familienunternehmen ist, hat das für mich einfach sehr gut gepasst.
Und das war für mich auch einer der Gründe, auch in der Uni Witten zu bleiben. Ähm viele wechseln ja auch die Uni zwischen Bachelor und Master, wo es oh, das ist vollkommen okay.
Ich habe mich da aber auch so wohl gefühlt und äh das Thema hat einfach gepasst, habe ich gesagt, dann bleibe ich in Witten.

Micha:
[9:00] Okay. Ja, ich habe noch äh ich habe von zweitausendvier bis zweitausendneun studiert. Ähm,
Das war schon während des ganzen Bologna-Prozesses, also an vielen Unis gab’s da schon Bachelorstudiengänge und vielleicht auch Masterstudiengänge,
in Kiel, wo ich studiert habe und wo ich zweitausendvier angefangen habe, ähm da gab’s zu dem Zeitpunkt nur den Diplom-Studiengang. Also ich habe VWL studiert mit einem internationalen,
Schwerpunkt dann im Hauptstudium, aber ähm,
In Kiel gab’s damals noch nicht die Möglichkeit, äh im Bachelor oder Master zu studieren. Ich glaube, ich hätte dann,
Hätte ich den Bachelor gemacht, hätte ich wahrscheinlich in Erwägung gezogen, den Master dann woanders zu machen. Äh Kiel ist eine gute Uni, war zu dem Zeitpunkt auch eine gute Uni. Ähm für VWL und ähm,
ist nicht so, dass ich weggewollt hätte, nur ähm ein bisschen Abwechslung ist ja manchmal ganz schön und ich hab’s dann damals so gemacht, dass ich zwei Semester nach Jörn Schäping gegangen bin in Schweden,
mit Erasmus. Ähm.

[10:08] Was mit Bachelor und Master ein bisschen schwieriger ist, ne? Weil’s verschulter ist und die Studenten üblicherweise nicht die, zumindest haben sie oft das Gefühl, sie hätten nicht so wirklich die Zeit, sich ein oder zwei Semester zu nehmen, um,
Uni zu wechseln. Man,
verliert dadurch auch oft Zeit, das war bei mir auch so, ne? Nicht also einfach aufgrund der der Anrechenbarkeit der Scheine. Aber es war eine war eine gute Erfahrung. Und äh na ja, aber wenn’s denen Witten gefallen hat, klar, dann ähm warum nicht da bleiben.

[10:38] Ähm ja gut, also ähm.
Also zweitausendzehn wurde die Stiftung gegründet und dann so zweitausend äh achtzehn, neunzehn äh ging das mit der Photovoltaik los. Da warst du von Anfang an dabei,
Ich das richtig verstehe und seit Ende deines Studiums jetzt in Vollzeit als Geschäftsführer der Stiftung. Ähm.
Ähm auf eurer Webseite bist du aufgeführt, zusammen mit Ulrike und Hubert Tempelmann. Ähm.
Ich weiß nicht, inwiefern die aktiv äh äh beteiligt sind, so am Tagesgeschäft. Ähm,
ist das äh bist du eher als ein Mann Betrieb äh tätig.

Sascha Bandura:
[11:25] Also im im Alltag, im Alltagsgeschäft, ja. Äh Hubert und Enrique Tempelmann sind im Vorstand der Stiftung.
Und ähm sind natürlich dann dementsprechend auch im permanenten Austausch. Aber die, ich sage mal, ähm.
Akquirierung von möglichen Flächen oder auch die Gespräche über die Fotovoltaikanlagen, die führe ich selbst.
Und auch die Umsetzung und auch die Realisierung der Photovoltaikanlagen ähm dafür bin ich dann zuständig und ähm.
Im Prinzip sind’s immer, wenn’s um die etwas größeren Punkte geht.
Dann sind quasi die beiden natürlich involviert und die wissen auch Bescheid. Ähm aber so gesehen versuche ich das selbst ähm voranzubringen.

Micha:
[12:19] Okay. Ich habe auch im Wesentlichen nur gefragt, weil ich nicht wusste, ob ich von dir oder von euch sprechen soll, wenn ich von eurer alltäglichen Arbeit spreche. Ähm aber gut, es ist nicht so entscheidend. Ähm,

Planung und Finanzierung

https://graukaue.ruhr/gk033/#kapitel4

[12:33] Gut, also um dem Ganzen mal ähm,
äh oder um um dem Ganzen mal ein bisschen Struktur zu geben. Ähm dafür bin ich ja hier. Du für den Rest ähm
Auf eurer Webseite steht, äh wir, also ihr als Stiftung, ihr plant, errichtet und finanziert Photovoltaikanlagen
und spendet einhundert Prozent der Gewinne an gemeinnützige Projekte aus den Bereichen Bildung und Sport,
Kinder und Jugendliche, ne? Ähm,
Gut, vielleicht können wir das ja äh in, in, in etwa so durchgehen, ähm fangen wir fangen wir mal an mit der Planung.
Also ähm wenn ihr PV-Anlagen errichten möchtet oder erstmal planen möchtet, ähm was ihr braucht, sind ja sind ja Dächer, nehme ich mal an, ne? Also Leute.
Äh also ihr äh.

[13:34] Ihr braucht Dacheigentümer, die vielleicht auf euch zukommen oder auf die ihr zukommen könnt, auf deren Dächern ihr dann die PV-Anlagen,
Errichten könnt. Mhm. Ne und ähm da gibt’s im Wesentlichen zwei.
Zwei zwei Modelle. Das eine Modell ist, dass der Dacheigentümer euch das Dach verpachtet und dann setzt ihr da die Anlage drauf, ihr betreibt auch die Anlage.

[14:07] Und das andere Modell ist, dass,
die Anlage errichtet, also ihr ihr pachtet das Dach nicht, ihr errichtet die Anlage und verpachtet diese dann an den Eigentümer des Daches.
Okay, das heißt, die Stiftung ist so oder so Eigentümerin der PV-Anlage, der Eigentümer des Daches ist so oder so Eigentümer des Daches und ähm wer dann nach EEG.
Der Anlagenbetreiber ist hängt davon ab, welches Modell gewählt wird im Willen.

Sascha Bandura:
[14:40] Richtig. Genau. Mhm. Gut. Weil.

Micha:
[14:42] Gut, weil ähm das hatte ich mir bei der Vorbereitung überlegt, also wenn sich das jetzt jemand anhört, ähm ähm.
Für euch wäre es ja wahrscheinlich hilfreich, wenn jemand, der das jetzt hört und,
Oh, ich habe, ich habe hier ein, ein Gebäude mit einem großen Dach, da könnt ihr eine eine PV-Anlage drauf, dass diese Person sich dann bei euch meldet.
Eventuell mit euch zusammenarbeitet.

Sascha Bandura:
[15:11] Ja, gerne. Na klar. Mhm.

Micha:
[15:13] Weil ohne ohne Dächer könnt ihr ja könnt ihr könnt ihr ja nicht viel machen, ne?

Sascha Bandura:
[15:16] Genau. Nicht viel machen, ne? Nee, genau.

Micha:
[15:18] Okay.
Also, wie läuft es dann? Äh, wie läuft das ab mit der Planung? Also ähm das Ganze, ich habe versucht, mich ein bisschen einzulesen in EEG und und Fotovoltaik an sich.

Sascha Bandura:
[15:30] Ja. Aha.

Micha:
[15:32] Ähm ist ja ein und Energiewende ähm ist ja ein riesiges Thema,
Wie ich eben schon mal sagte, du kannst hier so in etwa meine äh meine Notizen äh mitverfolgen. Wir sind so ein bisschen gesprungen. Diesen Punkt hier habe ich übersprungen. Ähm ihr habt aktuell schon ein paar Anlagen, äh die ihr errichtet habt und die auch schon am Netz sind,
die sind, glaube ich, ausschließlich hier in der Region, wenn nicht sogar ausschließlich in Dorsten. Ähm.

Sascha Bandura:
[15:59] Ja, die sind in Dorsten, richtig.

Micha:
[16:01] Aber.
Ihr seid nicht grundsätzlich auf Dorsten oder die Region hier beschränkt, sondern theoretisch würdet ihr äh bundesweit äh PV-Anlagen errichten. Genau. Okay.

Sascha Bandura:
[16:15] Genau. Also unser Konzept funktioniert in ganz Deutschland.

Micha:
[16:19] Okay, nur zum Beispiel Österreich oder so wäre jetzt schwierig oder macht ihr nicht, weil die haben kein EEG, da sind wahrscheinlich die gesetzlichen Rahmenbedingungen ganz andere ähm.

Sascha Bandura:
[16:32] Also es sind andere Rahmenbedingungen auf jeden Fall. Die haben ein anderes Modell als wir. Was jetzt nicht unbedingt schlechter sein muss. Ähm aber da sind wir jetzt noch nicht tätig und ähm vielleicht sind wir das in Zukunft, will ich gar nicht ausschließen,
ähm aber in Deutschland ist es einfach am einfachsten für uns.

Micha:
[16:52] Was war denn auf der Kaffeerösterei? Ist doch eine Anlage, ne? An der einer Priesterbäcker? Genau. War das die erste?

Sascha Bandura:
[17:01] Die erste war an der Marienstraße.

Micha:
[17:04] Ah, okay.

Sascha Bandura:
[17:06] Aber die war, die haben wir da letztes Jahr errichtet, genau und ähm.
Nee, die allererste PV-Anlage war tatsächlich über unserem Büro. Von der Marienstraße.

Micha:
[17:23] Okay, weil ich glaube, ansonsten gibt’s, ich habe gesehen, Barbara Straße, ne, das ist in der Feldmark.

Sascha Bandura:
[17:28] Ja. Weltmarkt. Genau.

Micha:
[17:29] Da sind welche Waldurhstraße.

Sascha Bandura:
[17:33] Ähm an der Borkener Straße.

Micha:
[17:37] Ach so, genau, nicht Baldur Barbara und Borkener Straße.

Sascha Bandura:
[17:40] Genau. Und äh am Wulfener Markt.

Micha:
[17:43] Naja, ja, ist ja schon, ist ja schon ein bisschen was.

Sascha Bandura:
[17:46] Genau.

Micha:
[17:47] Und ähm.
Okay, jetzt habe ich also bundesweit hatten wir schon. Äh also kommen wir mal zur Planung. Ich habe bei der Vorbereitung,
ähm habe ich mich eingelesen auf äh dieser Seite hier, Solaranlagen Minus Portal Punkt com, die haben so ein Photovoltaik FAQ äh ich weiß nicht, was die machen,
Also ähm,
Solaranlagenportal aber die Informationen auf der Webseite waren ganz hilfreich, also viel von dem was ich mir notiert hab basiert darauf. Ähm.
So, also erstmal, wenn ihr jetzt so eine Anlage plant, was was sind da, was muss alles erledigt werden.

Sascha Bandura:
[18:32] Ähm.
Also nehmen wir mal an, es kommt jemand auf uns zu und sagt, ich habe eine Sachfläche und ich bin auch eine gemeinnützige Organisation.
Dann wäre der erste Schritt den der getan werden muss.
Das Gebäude auf seine Eigen zu hin zu überprüfen. Das heißt, ob das Dach überhaupt für eine weitere Belastung ausgelegt ist,
Ähm es muss eine Statik äh überprüft werden, äh es muss die Statik berechnet werden im Ernstfall,
Und ähm wenn wir dann das okay vom Statiker bekommen, dann ähm können wir den nächsten Schritt machen.
Und ähm dann wird die PV-Anlage tatsächlich geplant, so wie sie am Ende dann auch errichtet werden kann.
Wir beauftragen Unternehmen mit der Errichtung der Solaranlage,
Termine vor Ort aus und ähm gucken uns die Dächer an, die Situation vor Ort, wo kann die Vorlage angeschlossen werden, wie sieht der Raum aus? Äh wie lange ist der Weg zwischen PV-Anlage und Hausanschlussraum.
Und ich sage mal, ein bisschen diese Detailarbeit wird dann gemacht. Auf der einen Seite, um die PV-Anlage zu planen, ähm parallel.

[19:50] Wir dann ähm in die Vertragsverhandlung gehen und mit der Organisation, die das Dach hat,
ähm einen Vertrag schließen über zwanzig Jahre und diese Organisation hat dann die Wahl zwischen wie du schon gerade schon gesagt hast, zwischen der einen Option und der anderen,
da sind wir grundsätzlich frei, das ist einfach eine Präferenz, die man hat und für die man sich dann entscheidet, warum auch immer. Ähm,
Es hat schon Vor- und Nachteile, diese beiden Varianten, deswegen gibt’s die auch überhaupt und ähm da ist jede Organisation auch unterschiedlich. Also die einen entscheiden sich für die eine,
weil sich weniger damit zu tun haben möchten und die anderen haben schon vielleicht Photovoltaikanlagen und sagen, ach ich betreibe auch noch ’ne weitere PV-Anlage.
In allen Fällen sind wir aber der Eigentümer und wir bezahlen die PV-Anlage. Ne, das ist ja das grundsätzliche Angebot.

Micha:
[20:43] Das heißt, der Dacheigentümer muss sich eigentlich um nicht allzu viel kümmern, außer euch zu kontaktieren und dann mit euch äh darüber zu sprechen, welches von den beiden Modellen sie jetzt wählen und und so andere Dinge.

Sascha Bandura:
[20:55] Genau, wir ähm suchen den das Unternehmen aus, was diese Solaranlage errichtet,
Wir kümmern uns dann auch um die Netzanfrage. Auch die muss gestellt werden, ähm um die,
Überprüfung der Statik, darum kümmern wir uns auch. Äh wir brauchen einfach nur Zugang zu den Gebäuden,
Und natürlich entsprechende Unterlagen über die Dächer. Und wenn wir die haben, dann können wir dem Eigentümer das Angebot machen,
dass er ohne zu investieren Ökostrom bekommt und die Spende, die durch,
Die Gewinne der Anlage, die dann im Jahr erwirtschaftet werden, ohne dass er eben investieren muss.

Micha:
[21:37] Hatte ich dich gerade falsch verstanden oder hast du gesagt, dass der Dacheigentümer eine gemeinnützige Organisation sein muss? Nee. Das meintest du nicht.

Sascha Bandura:
[21:46] Nee, das war jetzt als Beispiel, ähm der Dacheigentümer kann grundsätzlich ähm jede Organisationsform haben,
ähm also ob’s jetzt eine Kapitalgesellschaft ist, ob er einfach ein Privatmann ist, das ist egal. Mhm. Wir können allerdings nur an gemeinnützige Einrichtungen spenden.

[22:08] Ja, also das Geld, was wir erwirtschaften, kann nur an einer gemeinnützigen Einrichtung gehen und ähm.
Wenn ihr zum Beispiel die Kaffeerösterei ein Dach gibt und sagt, du kannst die PV-Anlage drauf bauen, dann äh würden wir das auch tun,
aber alle Gewinne, die durch diese PV-Anlage auf der Kaffeerösterei erwirtschaftet werden, können dann nicht an die Kaffeerösterei gehen, sondern an gemeinnütziger Projekte.
Und ähm das wäre grundsätzlich, wie gesagt, in ganz Deutschland möglich. Viele Unternehmen sind ja auch,
oder ich sage mal äh auch bereit auch zu spenden oder spenden sowieso,
und ähm ja, mit unserem Angebot könnten auch GmbHs sagen, okay, ich gebe euch mein Dach und ihr spendet dann bitte an Verein XY oder an,
Die und die Stiftung. Ähm ich bin da sowieso Mitglied im Verein oder ich bin im Fußballverein Mitglied. Bitte spendet immer an diesen Fußballverein und dann würden sie quasi mittelbar durch ihr Dach, was sie zur Verfügung stellen, eine andere gemeinnützige Einrichtung unterstützen.

Micha:
[23:20] Okay, das heißt.
Also der Eigentümer des Daches kann sonst wer sein, so ziemlich. Ne, das Dach muss sich halt nur eignen für eine PV-Anlage und ähm,
wenn der Eigentümer dann mit euch spricht und ihr werdet euch einig und da wird eine PV-Anlage errichtet, dann kann der Eigentümer selber mit darüber entscheiden oder er kann entscheiden an welche,
Gemeinnützige Organisationen dann die Gewinne auch gespendet werden,
Als Stiftung beratet wahrscheinlich, wenn nötig, aber der Eigentümer selber kann wählen an wen die Gewinne gehen.

Sascha Bandura:
[23:55] Er könnte jedes Jahr sagen, äh immer eine andere Einrichtung oder äh bitte zwanzig Jahre lang an denselben Verein, das ist uns egal, es muss nur mit unserem Stiftungszweck äh übereinstimmen und passen,
ähm und da sind wir dann natürlich völlig frei. Äh es kommt dann immer der Gemeinnützigkeit zu Gute und deswegen sind wir da auch äh total frei zu sagen, äh Fußballverein,
Reitverein, was auch immer, solange er eben gemeint ist und genau, das bieten wir eben allen an, die ein Dach haben.
Und bei gemeinnützigen Einrichtungen, deswegen hatte ich das gerade erwähnt, passt es insofern sehr gut, da wir sozusagen an den spenden können, der das Dach hat,
Also wenn ein Gemeinzig Einrichtung ein Dach hat, dann kann die gemalzige Einrichtung der Empfänger der Spende sein.
Und das ist dann natürlich super. Ähm weil dann direkt die gemeinnützige Einrichtung vor Ort unterstützt wird, ja? Durch Ökostrom.

Micha:
[24:57] Okay. Gut. Das heißt, ähm ich hatte vorher gedacht, also in, in, in dem, also haben wir mal
wir könnten uns ja vorstellen, ich habe jetzt kein Dach, was ich euch zur Verfügung stellen könnte, aber sagen wir mal, ich hätte irgendwie ein ein großes Gebäude mit einem großen Dach. Äh und ich wäre eben dieser Dacheigentümer, äh und ich würde auf euch auf euch auf euch zukommen,
wenn ich,
Unter diesem Dach eine gemeinnützige Organisation betreibe, ne, kann ich die Gewinne für die diese Organisation selber verwenden oder ich will eben eine andere. Und ähm,
Ich glaube laut eurer Webseite habt ihr zum Beispiel diesen Hybridrasenplatz beim BVH,
daraus finanziert, ne. Ähm gut, wir können vielleicht äh später nochmal zu den ganzen äh Spenden kommen, ja, dann äh,
hält das mehr so eine Chronologie, ähm was so euren Arbeitsablauf anbetrifft. Also,
Was muss ich denn, also wenn ich wenn ich Dacheigentümer bin ähm.
Ähm gibt es irgendwas, äh was ich mir schon mal überlegen kann, bevor ich euch kontaktiere? Also spielt zum Beispiel die Ausrichtung des Daches oder die Steigung oder das Material oder sonst irgendwas eine oder gibt’s irgendwelche Ausschluss.
Kriterien.

Sascha Bandura:
[26:17] Das Dach sollte für zwanzig Jahre zur Verfügung stehen können. Okay. Also wenn man sich jetzt überlegt, dass man,
schon ein uraltes Fahrrad, was vielleicht erneuert werden sollte, dann wäre es vielleicht auch eine gute Entscheidung über Photovoltaik nachzudenken,
zu sagen, okay, ich erneuere das Dach und dann kann die PV-Anlage auch drauf. Durch wen auch immer, ob’s jetzt mit uns ist oder ohne uns. Ähm aber ob Flachdach oder Satteldach oder ähm oder welche Dachform auch immer, es ist erstmal egal,
Also auch ähm Ost-West-Dächer sind sehr gut geeignet. Ähm.
Da haben wir eigentlich keine Präferenz. Ähm ja, solange der Strom vor Ort verbraucht werden kann, das ist schon wichtig und das,
präferieren wir natürlich auch, ähm weil das ist ja auch der Sinn dieser Energiewende, dass der Strom lokal erzeugt und auch verbraucht wird und solange das äh möglich ist, kann man auch äh über eine Photovoltaikanlage nachdenken.

[27:23] Und da braucht der Eigentümer ja sich jetzt gar nicht viele Gedanken im Vorhinein machen,
er kann gar nicht beurteilen, ob das Dach hält, also die Statik kann er in den seltensten Fällen selber beurteilen, da muss man einfach zum Statiker gehen. Wir machen das ja auch. Äh wir beurteilen das ja auch nicht selber.
Ähm.
Ja, ist er bereit, sich äh für zwanzig Jahre darauf einzulassen? Das ist einfach nur die Frage, die man sich stellen muss und äh wenn man damit kein Problem hat.
Dann äh sind wir gerne bereit, zu kooperieren.

Micha:
[27:53] Und so die übliche Größe eines Daches auf einem Einfamilienhaus, wäre schon, wäre schon groß genug oder müsste es wirklich was Größeres sein, wie zum Beispiel ein Industriebetrieb.

Sascha Bandura:
[28:06] Ähm ja ähm.
Gibt an sich keine Grenze, aber äh der Aufwand für diese äh Kooperation.
Lohnt sich ähm ich sage mal ab einer Photovoltaikanlage von ungefähr dreißig Kilowatt Peak.
Und aufwärts und äh dreißig Kilowatt Peak. Ähm das können Privatleute schaffen. Das ist jetzt nicht so ein wahnsinnig großes Dach. Ähm,
normalen, ich sage mal, ein Familienhäuser haben so eine Fläche für zehn Kilowatt Peak.
Wenn aber jetzt einer, ich sage mal, vielleicht eine Halle hat oder eine riesige Garage oder wie auch immer, dann könnte er schon an diese dreißig KWP kommen.

Micha:
[28:58] Also.
Was kilowatt Peak ist, können wir gleich noch erklären, aber ich hatte ähm ähm ich hatte was äh gelesen, dass ähm,
Ich glaube, man so ungefähr fünf Quadratmeter Fläche braucht für einen Kilowatt Peak, ne, so vielleicht Pi mal Daumen,
Das heißt, um auf dreißig Kilowatt Peak zu kommen, bräuchte man so ungefähr hundertfünfzig Quadratmeter und du sagtest eben Einfamilienhaus, hat üblicherweise so zehn Kilowatt Peak, also fünfzig,
Quadratmeter.

Sascha Bandura:
[29:27] Siebzig äh vielleicht, also frei zur Verfügung stehende Dachfläche. Manchmal haben Einfamilienhäuser natürlich auch mehr Dachfläche, aber dann ist da ein Schornstein oder ein Fenster noch drin und so weiter. Also man braucht wirklich diese reine, nutzbare Fläche,
und ähm Unternehmen haben ja dann oft auch größere Gebäude und ähm,
werden dann auch ähm ich sage mal so ab zwei, also ab dreihundert Quadratmeter äh bis fünfhundert Quadratmeter ist es dann.
Völlig normale PV-Anlage für diesen Bereich. Dann sind wir so im Bereich äh bis hundert Kilowatt.
Das sind, werden so die meisten Dächer auch sein. Industriebetriebe oder auch ähm ja, wie soll ich sagen, Werkstätten, die haben auch da Flächen, die sind dann dreitausend Quadratmeter groß, ne.
Und da sind wir auch völlig offen, also nach oben hin haben wir kein kein Limit. Also da sind wir völlig frei. Nach unten hin muss man eben gucken auch, wie hoch ist der Stromverbrauch vor Ort. Der müsste dann schon sehr hoch sein,
Damit auch eine äh ein nennenswerter Gewinn bei rumkommt, weil sonst hätten wir ganz viele kleine PV-Anlagen und äh.

Micha:
[30:36] Weil Eigenverbrauch sich eher lohnt als Einspeisung.

Sascha Bandura:
[30:39] Ja, genau. Also grundsätzlich ist es so, dass der Strom vor Ort verbraucht werden sollte, muss er nicht.

Micha:
[30:45] Also jetzt nicht nur aus ökologischen Gründen, sondern tatsächlich aus Eigeninteresse des des Dacheigentümers. Okay. Okay.
Ich glaube so die Anlagen, die ihr bisher betreibt, die haben ja üblicherweise so eine Leistung von, ich glaube, fünfzig Kilowatt Peak, ich glaube, eine hat neunundneunzig, eine hundert oder so.

Sascha Bandura:
[31:05] Zwischen fünfzig und hundert haben wir eigentlich so. Mhm.

Micha:
[31:08] Also da sprechen wir dann wahrscheinlich von Dachflächen, von der Größe, von so irgendwo zwischen zweihundertfünfzig und fünfhundert Quadratmetern.
So grob. Okay, ich hatte mal, ich habe gerade versucht, mich dran zu erinnern. Ich weiß nicht mehr, wann es war, ist schon lange her, vielleicht vor zwanzig Jahren, vielleicht als das EEG äh noch neu war. Ich glaube, das wurde ja zweitausend ähm das ins Leben gerufen,
ein paar Novellen, ich glaube es gab auch eine,
Photovoltaik-Novelle, aber es ist, glaube ich, von zweitausend und ich hatte äh ich also ich habe zweitausendvier Abi gemacht, ich glaube, das muss dann so ungefähr zu der Zeit gewesen sein oder kurz davor. Ähm,
habe ich in meinem Elternhaus noch gewohnt und äh das steht hier auf der und hat eben so ein ist eine Doppelhaushälfte und hat so ein Satteldach mit Nord-Süd-Ausrichtung, ne, also ist eine Seite, die schön genau Richtung Süden ausgerichtet ist,
Nichts, was da Schatten drauf wirft. Ja.

[32:04] Vielleicht ein, zwei Birken. Ähm falls die zu dem Zeitpunkt noch standen, wäre aber eigentlich dachte ich nur, es ist so, vielleicht eignet sich das ganz gut und dann hatte ich mich mal ein bisschen informiert, aber das Problem ist da eben, dass seitlich, wie nennt man das, wenn er nochmal ähm,
seitlich aus dem Gebäude nochmal so ein Gebäudeteil rausläuft sozusagen, ne, nochmals mit so einem eigenen Satteldach
dann in in Ost-West-Ausrichtung
Außerdem hast du dann, dann sind da zwei Schornsteine und ich glaube drei oder vier verschiedene Dachfenster
und es ist auf dem Dach ist es einfach nicht möglich, auf sinnvolle Art und Weise eine eine Photovoltaikanlage zu installieren, ohne jetzt die die Dächer äh ohne die Fenster,
abzudecken. Und deswegen ist da nichts rausgeworden. Aber es war, glaube ich, noch zu der Zeit, ähm ich glaube, da gab’s noch in Gelsenkirchen einen Hersteller von,
Solarzellen.

Sascha Bandura:
[32:59] Das weiß ich gar nicht, das war ich sag mal alles vor meiner Zeit, also es gab deutsche äh Fotovoltaika.
Die sind dann äh in die Insolvenz geraten. Das war, ich glaube, so um das Jahr zweitausendzwölf rum,
Irgendwie um den Dreh, muss äh in Deutschland die ähm Produktion von Photovoltaik-Modul einfach unrentabel geworden sein.
Und ähm das EEG gibt’s aber tatsächlich seit dem Jahr zweitausend und das ist jetzt ähm.
Oder zweitausendeins. Ich bin mir gerade auch unsicher und äh es ist eben schon seit zwanzig Jahren da. Ne und die ersten Photovoltaikanlagen, man kriegt hier eine Vergütung für zwanzig Jahre, fallen auch schon aus dem EEG raus.
Und ähm ja, das wird jetzt in den nächsten Jahren immer.

Micha:
[33:48] Feld aus dem EEG raus.

Sascha Bandura:
[33:51] Ähm wenn man eine Fotovoltaikanlage im Jahr zweitausend gebaut hat,
dann hat man ja eine Vergütung bekommen für zwanzig Jahre und äh nach zwanzig Jahren kriegt man vom Staat eben nicht mehr diese EEG Vergütung. Ja. Und ähm ja, das ist jetzt zum ersten Mal der Fall gewesen.

Micha:
[34:09] Anlagen ist diese Zeit schon abgelaufen.

Sascha Bandura:
[34:11] Also die ersten, die Pioniere der Zeit haben jetzt schon, kriegen keine EG-Vergütung mehr.
Das wird jetzt in den nächsten Jahren immer mehr, weil die meisten PV-Anlagen wurden nicht im Jahr zweitausend gebaut, sondern danach. Und ähm dann wird sich zeigen.
Wie sich der Strommarkt auch entwickelt für Photovoltaikanlagenbesitzer, ne?

Micha:
[34:33] Okay, also die Dacheigentümer, die drüber nachdenken, sich an euch zu wenden. Ähm die müssen sich jetzt erstmal keine Gedanken drüber machen über die Ausrichtung, weil es gibt ja so so manche Vorbehalte, die vielleicht mal ähm,
mal mal passten oder stimmten, aber vielleicht heute nicht mehr. Also wenn ich wenn ich.

Sascha Bandura:
[34:50] Ja. Genau. Das hat sich gedreht.

Micha:
[34:54] Wenn ich ein Dach mit Ost-West Ausrichtung habe, ist das noch kein Ausschlusskriterium.

Sascha Bandura:
[34:58] Nein, nein, nein, überhaupt nicht. Dach, das ist vollkommen egal. Das war früher der Fall. Früher ging es so, man hat hundert Prozent der erzeugten Energie ins Netz eingespeist,
Alles, was produziert wurde und am meisten wird produziert im Süden. Wenn das Dach eine Südausrichtung hat,
dann produziert einfach die PV-Anlage im Jahr am meisten Kilowattstunden,
Wenn man sie nach Osten ausrichten würde, würde sie sich weniger produzieren. Und das hat sich gedreht zu heute geht es darum, den Strom vor Ort zu verbrauchen.
Wenn zufällig die PV-Anlage nach Osten ausgerichtet ist und man morgens den höchsten Strombedarf hat, dann hat man mehr Eigenverbrauch.
Wenn man eine Südausrichtung hätte, aber nur morgens Strom verbraucht.
Also so ist so ein bisschen die die Krux, die sich jetzt äh stellt, wann ist der Stromverbrauch da? Und danach sollte sich die PV-Anlage richten,
Ähm ich meine, so viele Dachrichtungen gibt’s jetzt nicht, die meisten sind einfach Ost-West oder Süd-Nord oder irgendwas, ich sage mal so ein bisschen dazwischen natürlich, aber ähm,
Das hat keine Relevanz mehr, sage ich mal so. Da macht man Ost-West-Dicher heute, dann produziert man fast genauso viel, als wenn man eine Südoranlage hätte.

Micha:
[36:11] Ähm muss das denn ein Dach sein oder könnte das auch eine Freifläche sein?

Sascha Bandura:
[36:16] Ähm es könnte auch eine Freifläche sein, dass es vollkommen egal. Ähm solange eben bei dieser Freifläche ein Stromabnehmer in erreichbarer Nähe ist,
Das ist oft bei Freiflächen dann ähm.
Nicht der Fall, das weiß ich nicht, äh wenn einer eine freiwillige hat und direkt äh neben Produktionsgelände, dann ist das die perfekte Fläche.

Micha:
[36:41] Okay, verstehe. Weil ich frage nur ähm weil nach dem EEG sind ja nicht alle Dächer.
Förderungsfähig,
wenn das der Begriff ist. Also ähm es es gab ja wohl Fälle, wo Leute Gebäude errichtet haben, um dann oben auf dem Gebäude eine PV-Anlage zu installieren,
ohne das Gebäude für irgendwas. Es waren wahrscheinlich irgendwie nur so ’ne Halle oder so ohne das für irgendwas anderes zu nutzen und nach EEG muss man ja,
muss man das Gebäude ja glaube ich für irgendwas anderes nutzen als jetzt die Stromerzeugung,
über Photovoltaik. Ne, also ist irgendwie ein Industriebetrieb, den es ohnehin schon gibt. Der kann sich oben eine PV-Anlage draufsetzen und äh,
bekommt dann die garantierte Einspeisevergütung. Ähm aber wenn du einfach eine Halle errichtest, nur,
um da oben die die PV-Anlage draufzusetzen. Da funktioniert das irgendwie nicht, ne? Und dann äh Freiflächen werden in dem Gesetz irgendwie nochmal gesondert behandelt. Ähm ich habe mich da jetzt in die Details nicht so.

Sascha Bandura:
[37:52] Ja, also es sind unterschiedliche Anlagen für eine freifläche brauchst du zum Beispiel auch eine Baugenehmigung, während du für eine Dachanlage keine Baugenehmigung brauchst. Zur Zeit, das können sich natürlich alles ändern, aber schon aufgrund dessen sind’s unterschiedliche Dinge,
und ähm das ist jetzt so ein Spezialfall, den du da äh angesprochen hast. Wisst ihr jetzt nicht, dass das,
so wichtig wäre, sage ich mal. Ähm die Freifläche,
ich sage mal nur einen Acker hat an der Autobahn, dann muss man schon gucken, ist die Solaranlage, wird die genehmigt von der Gemeinde,
Das ist die große Frage. Ähm wenn man schon ein Gebäude hat, dann braucht man keine Genehmigung, das heißt, man ist unabhängiger von der Gemeinde und deswegen sind Dachanlagen einfacher zu realisieren.
Wenn man aber einen großen, großes Feld hat, was nicht anders nutzbar ist, ist es natürlich eine wunderbare Ergänzung. Ähm und man kann eben dort Strom produzieren.

Micha:
[38:52] Muss ich, wenn mein Haus irgendwo in der Stadt steht und ich will mir so eine Anlage aufs Dach setzen. Also, sagen wir mal, ein Wohnhaus, ne. Ähm.
Äh müssen die Nachbarn dann einwilligen.

Sascha Bandura:
[39:04] Ja. Äh.

Micha:
[39:05] Weil das ist ja oft so, wenn irgendwie, wenn ich an der Fassade was mache, irgendwie die Optik deines eigenen Hauses änderst, kannst du das ja ich bin da kein, ich kenne mich da nicht so gut aus, aber wie da musst du ja oft irgendwie die die Einwilligung einholen von deinen Nachbarn.

Sascha Bandura:
[39:20] Das weiß ich gerade jetzt nicht. Also wenn du eine Eigentümergemeinschaft hast, dann ja, wahrscheinlich. Also wenn dir das Haus nicht alleine gehört, sondern nur die Wohnung,
könnte ich mir vorstellen, ist das was anderes? Ähm.

Micha:
[39:37] Ach so, mit Nachbarn, meine ich jetzt nicht, die Nachbarn aus dem gleichen Mehrfamilienhaus, sondern ich mein tatsächlich die, die Häuser direkt nebenan. Ich frage.

Sascha Bandura:
[39:44] Das weiß ich nicht. Das weiß ich noch. Nee, nee.

Micha:
[39:46] Ich hatte nur das äh ich hatte eine Zeit lang eine eine kleine Eigentumswohnung, dass meine Studentenbude in Kiel äh das sind elf Parteienhaus und da war es eben so, wir haben dann kurz bevor ich dann endgültig ausgezogen bin, haben wir die rückwärtige,
Äh oder die rückseitige Fassade erneuern lassen, inklusive der Balkone und so weiter und da musste vorher bei den bei den direkten Nachbarn anfragen und die hatten auch mal was gemacht und haben bei uns anfragen müssen und da musste irgendwie sagen, ja,
macht ruhig und äh gut. Ist auch ist nicht so wichtig. Ähm.
Gut, also was muss dann äh ich habe auf eurer,
äh auf eurer Webseite listet ihr ähm äh folgendes auf, also Pferdebetriebe, Gewerbe, Städte und Kommunen, sowie gemeinnützige Organisationen, als.
Mögliche Eigentümer von von Dächern. Äh was hat es mit dieser Auswahl auf sich.

Sascha Bandura:
[40:48] Hier. Ähm ja es ist so, dass ich überlegt habe, wie kommuniziere ich dieses Konzept? Und ähm,
Grundsätzlich stelle ich mir eigentlich vor, sind Städte und Kommunen und ähm gemeinnützige Einrichtungen.
Sage mal, prädestiniert.

[41:10] Ähm aber ich habe ja gerade erst schon erzählt, dass auch äh einfach normale Unternehmen sich für dieses Konzept eignen und die spreche ich alle so ein bisschen unterschiedlich an,
weil es erstmal vielleicht nicht ganz verständlich ist, mit wem es funktioniert und deswegen habe ich die auf der Webseite einzeln aufgeführt,
so ein immer ein bisschen unterschiedlich ist, also ähm bei gemeinnützigen Einrichtungen klappt es einfach, weil wir spenden können an die Einrichtung, die das Dach gibt,
bei Städten und Kommunen, ähm die sich ja auch sehr gut für unser Konzept eignen würden, also wir würden auf die Stadt zugehen und sagen, wir investieren in all eure Schulen, in all eure Dächer,
und bauen zwanzig PV-Anlagen. Ähm und ihr entscheidet dann, an welche Einrichtung gespendet wird,
Städte haben ja oft mehrere gemeinnützige Einrichtungen, die haben Kindergarten, die haben Schulen, die haben Sportvereine und ähm eine Stadt muss ja auch immer gucken, dass jetzt nicht der eine Sportverein bevorzugt wird, nur weil er zufällig eine bessere Lage hat,
und ähm dann müsste man sich überlegen, gibt’s vielleicht eine, sind zentrale Organisationen, an die man spenden kann oder wie auch immer. Und ähm.

[42:21] Genau, die haben halt oft Dachflächen zur Verfügung. Die sind auch schon im Thema Fotovoltaik unterwegs,
und das ist aber ein bisschen was anderes, als eben einfach gemeinnützig Organisationen, weil’s einfach ein öffentlicher Träger ist, ne? Und deswegen,
Habe ich das so aufgeführt und ähm beim Gewerbe ist es ja eben so, wir können nicht an die Einrichtung spenden. Deswegen ähm ist das auch nochmal ein bisschen differenzierter dargestellt.
Und ähm.
Pferdebetriebe, das ist ein extra Punkt, weil wir einfach gesehen haben, da ähm gibt’s einfach,
sehr gute Synergie. Die sind fast hauptsächlich im Bereich Sport tätig für eben Kinder und Jugendliche, haben große Dachanlagen und ähm.
Vielleicht Interesse daran, Fotovoltaik zu erzeugen und äh genau, deswegen habe ich das nochmal so extra aufgeführt.

Micha:
[43:15] Leuchtet ein. Ist denn, ist ein eingetragener Verein per Definition gemeinnützig? Ja, ne, oder? Wenn ich einen, welchen EV anmelden möchte, muss.

Sascha Bandura:
[43:27] Ich würde sagen, ja.

Micha:
[43:30] Mein Verständnis davon, ne.

Sascha Bandura:
[43:32] Also es gibt, ja Moment, ich muss vielleicht da jetzt einmal zurück. Also es gibt ähm eine Liste im.
Vom Gesetzgeber, da stehen gemeinnützige Zwecke drin.
Ist abschließend, also da gibt’s, ich sage jetzt mal, zwanzig gemeinnützige Zwecke, die vom Staat anerkannt werden, Bildung, Wissenschaft, äh Förderung von Kindern und so weiter und Sport und man muss sich davon einen Zweck aussuchen.
Und wenn dieser Verein sich einen Zweck ausgesucht hat, dann ist er gemeinnützig. Ähm ich weiß nicht, ob’s auch Vereine gibt, die einfach nur.
Ähm diese Organisation wollen. Weiß ich jetzt grad nicht so genau. Vielleicht gibt’s Vereine für Steuerzahler, die nicht gemeinnützig sind, weil ich weiß es nicht. Kann ich kann ich nicht so sagen, ja.

Micha:
[44:20] Ich hatte nur, ich meine Nummer gehört zu haben, dass man, wenn man einen Verein eintragen lassen möchte, ähm dass man dann die Gemeinnützigkeit nachweisen muss oder irgendwie darstellen muss oder so, ne.

Sascha Bandura:
[44:34] Ja, wenn man einen Sportverein gründet, dann muss man beweisen und vor allem nachweisen, das macht man dann rückwirkend, dass man für diesen Zweck tätig war. Also wofür wurde das Geld ausgegeben, was wurde gemacht,
Wer war involviert? Man muss da wirklich sozusagen die Hosen runterlassen.
Und dann kriegt man eine Bestätigung vom Finanzamt, okay, das, was ihr getan habt, entspricht diesem gemeinnützigen Zweck, den ihr euch selber gegeben habt. Ihr kriegt eine Bescheinigung von uns, ihr seid gemeinnützig,
Und die gilt dann für drei Jahre rückwirkend.

Micha:
[45:07] Weil ähm ich hatte nämlich überlegt ähm,
Die Stadt Dorsten, ich glaube, der Stadtrat oder so hat ja letztes Jahr mal beschlossen, dass die Juliushalle oder Kia Baumann-Arena äh in Holsterhausen,
dass die irgendwann in ein paar Jahren mal neu gebaut werden soll und das wäre ja wahrscheinlich ein gutes Beispiel für sowas, ne, die Stadt baut sich eine neue,
Halle, die in,
ja vielleicht nicht in erster Linie, aber die äh unter anderem, also morgens unter der Woche ähm für den Schulbetrieb da ist, so wie die,
jetzige Juliushalle ja auch und dann nachmittags und am Wochenende wird sie von lokalen Sportvereinen, in diesem Fall in erster Linie von der BG, also vom vom Basketball,
genutzt, dann könnte die Stadt also auf euch zugehen, sagen, hier wir bauen die Halle neu,
Hat ein Dach, das ist so und so groß, wahrscheinlich Flachdach, das ist so und so groß. Möchtet ihr da eine Anlage draufsetzen,
Und dann könnten die Gewinne, die diese Anlage erwirtschaftet, zum Beispiel an,
Sportverein fließen, in dem Fall äh die BG, die in eingetragener Verein ist.

Sascha Bandura:
[46:17] Eingetragener Verein ist. Genau.

Micha:
[46:19] Mit einem großen, mit einer großen Jugendabteilung,
Ich hab die ganze Jugend durch da Basketball gespielt, ich weiß nicht wie viele Mannschaften die jetzt haben, aber ich bin mir sicher, da sind mehr Kinder und Jugendliche,
in den Spielbetrieb involviert als jetzt Erwachsene ne? Das heißt.

Sascha Bandura:
[46:37] Ja, genau. Wir wollen jetzt nicht den Spitzensport fördern, ne, sondern also die BG war ja auch immer in der ersten Bundesliga oder in der zweiten ähm.

Micha:
[46:46] Sogar getrennt werden, ne, zumindest als die als die Damenbundesliga gespielt haben, da muss irgendwie das ist aus, ich war nicht aus steuerlichen aus rechtlichen Gründen, irgendwie musst du diesem diesem,
diesen ideellen Teil des Vereins, ne, den den Jugendbereich musst du dann irgendwie äh getrennt behandeln, also getrennt von dem Profi.

Sascha Bandura:
[47:06] Richtig. Ja, weil das ist auch wegen dieser Gemeinnützigkeit. Du du hast einen Bereich, der verfolgt diese gemeinnützigen Zwecke.
Und dann gibt’s einen Bereich, der ist, ich sage mal, auf Gewinne aus eben der Profisport.
Und ähm und diese Bereiche sind nicht vermischt. Ne, die muss man dann strikt drin, also alle Einnahmen des Einbereiches werden von dem anderen getrennt,
Spenden fließen dann nur in den gemeinigen Bereich. Auch nicht in den Spitzensport, ne? Und das,
Müssten wir noch gucken. Und auch da, man könnte sagen, gut, die Halle wird ja von der Stadt gebaut, die Stadt ist Eigentümerin, stellt der BG diese Halle nur zur Verfügung.
Gespendet wird dann alle Basketballsportvereine,
oder oder wie auch immer, ne. Also da kann die Stadt auch frei entscheiden, jedes Jahr anders oder gleichermaßen oder jeder kriegt, wir haben zehn Vereine, die Basketball behandelst, davon kriegen dann ein Zehntel der Gewinner,
Ähm also wir sind da komplett unabhängig,
Also auch da sind den Ideen keine Grenzen gesetzt. Äh soll jetzt nicht heißen, ja das Konzept funktioniert nicht. Äh nur weil ja wir haben so viele Vereine und,
Dann streiten die sich am Ende alle, sondern wenn da jemand eine pfiffige Idee hat, wie man das Ganze organisieren kann, dann sind wir dabei.

Micha:
[48:24] Okay. Ähm ähm was müsst ihr sonst noch,
Erledigen ähm bei der Planung. Also es muss ähm das hier ist das, was ich recherchiert habe. Also ähm ihr müsst euch, glaube ich, an die Bundesnetzagentur wenden und dann müssen die Anlagen eingetragen werden in dieses,
Stammdatenre,
wahrscheinlich kein großer Aufwand, nicht so wichtig, ne, aber ähm ich hatte es nur mal notiert ähm und dann müsste die Anlage natürlich beim Netzbetreiber anmelden. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ähm.
Also es gibt irgendwo die Immobilie mit dem Dach, wo die Anlage drauf soll und dann ist ein Netzanschlusspunkt zu wählen und im EEG steht drin, dass der zu wählen ist, der,
Wirtschaftlich am günstigsten ist.
Dieser Netzanschlusspunkt wird von einem, na ja, Netzbetreiber betrieben. Äh ich nehme immer an, das sind üblicherweise Eon, RWE, NBW oder Vatten.

Sascha Bandura:
[49:33] B äh das sind ähm es gibt in Deutschland vier Übertragungsnetzbetreiber,
Das ist ähm fünfzig Hertz, Amprion und noch ein vierter, den ich jetzt gerade also es gibt vier Firmen, die das gesamte Übertragungsnetz in Deutschland organisieren. Ja. Und.
Die ähm leiten den Strom, ich sage mal, von der Nordsee zu den Alpen. Und dann gibt es.
Über dreihundert Netzbetreiber in Deutschland. Es ist so ein kleiner Flickenteppich.

Micha:
[50:09] Also der Unterschied ist, dass die Übertragungsnetzbetreiber, also ÜNB werden die, glaube ich, abgekürzt, ne? Ähm die sind für,
Ähm für für die Makrostruktur zuständig, ne, also für die Übertragung zwischen Ballungsräumen oder zwischen Städten, zwischen Bundesländern und die Netzbetreiber,
Von denen es dreihundert gibt ungefähr. Das sind die, die für diese fein verästeten Netze in den Städten,
Zuständig sind und das sind dann, äh, das sind dann, zum Beispiel, Stadtwerke oder so, ne.

Sascha Bandura:
[50:41] Genau. Zum Beispiel, ne, also man könnte auch so sagen, die ÜNBs,
sind für den die Hochspannung zuständig. Die haben die auch vielleicht die großen Kraftwerke und äh ab der Mittelspannung überall diese Traffos in der Stadt, die werden vom Netzbetreiber betrieben und der sorgt dafür, dass aus der Steckdose Strom kommt,
Und dieser Netzbetreiber hat an jedem Gebäude in Deutschland einen einzigen Übergabepunkt optimalerweise. Also es gibt einen physischen Ort, an dem Strom vom Netz an den Kunden übergeben wird. Und an diesem Punkt.
PV-Anlage eingebunden werden. Ja. Damit der Strom der produziert wird eingespeist wird,
selbst verbraucht wird. Und an diesem Übergabepunkt äh,
An den gehen wir dran und dafür, da hat die Hoheit der Netzbetreiber, also der bestimmt,
wie die PV-Anlage auszusehen hat, welche Auflagen es gibt, welche technischen Geräte eingebaut werden müssen und so weiter. Der schickt, also man fragt an, lieber Netzbetreiber, ich möchte eine PV-Anlage von hundert KW Piek bauen.

[51:48] Was muss ich dafür tun so nach dem Motto? Der antwortet mit einem Schreiben kannst du machen, du musst das und das erfüllen,
und die Geräte einsetzen und das so und so anschließen und der Elektriker, also unser Elektriker müsste dann nach diesen Vorgaben handeln,
den Netzbetreiber, dass er das auch getan hat. Der Netzbetreiber fällt einmal raus, guckt sich das an, gibt seinen Stempel.

[52:13] Und dann ist die PV-Anlage von mir zu Betreiber genehmigt. Okay. Und dann wird diese in das Marktstammdatenregister eingetragen,
Das ist ja ein öffentliches Register, was jeder einsehen kann. Äh dort äh die PV-Lage, die dort eingetragen wird, bekommt dann die EEG-Vergütung.
Also wir errichten die PV-Anlage, stimmen das mit dem Netzbetreiber ab, tragen die ins Markt-Stammdatenregister ein und kriegen dann die EG-Vergütung.

Micha:
[52:41] Okay, verstehe. Gut, aber das heißt, äh wer auch immer eine eine PV-Anlage errichten möchte.
Hat nicht die Wahl, was den Übergabepunkt anbetrifft oder was den Netzbetreiber anbetrifft, weil man, es gibt nur den einen Übergabepunkt oder einen Netzanschluss,
oder wie auch immer. Und äh dieser Punkt hat eben nur den einen Betreiber und das ist der Betreiber, an dem man sich wenden muss. Die Wahl hat man nicht.

Sascha Bandura:
[53:10] Nein, das ist eine absolute Monopolstellung in dem Gebiet. Es gibt nur einen, so wie es gibt auch nur einen Bahngleis. Ne, gibt ja nicht fünf verschiedene Bahngleise nebeneinander, weil das macht keinen Sinn. Fünf verschiedene Netze aufzubauen und ähm,
auch mal wechseln, also die Stadtwerke, ich sage mal, wenn ich Dorsten Stadtwerk hätte, könnte auch das Netz dann in äh Gladbeck übernehmen,
Ich weiß jetzt auch nicht, wie das ausgeschrieben wird. Äh da gibt’s Verfahren, keine Ahnung. Auf jeden Fall gibt’s sehr viele kleine Netzbetreiber und ähm,
Ja, das ist jetzt nicht, ich sage mal, wahnsinnig viel Aufwand, denn es ist Betreiber muss das einfach nur prüfen, ob sein Netz den Strom aufnehmen kann,
er musst die Genehmigung erteilen. Es ist jetzt nicht so, dass da er da auch noch was mitzuentscheiden hat, der hat halt nur mitzuentscheiden,
Strom eingespeist wird in sein Netz. Ne? Und das ist eher eine technische Frage als jetzt eine organisatorische Frage. Ähm der gibt seine Zustimmung in der Regel zwischen zwei und drei Monaten,
Also wenn ich heute frage, habe ich in zwei bis drei Monaten eine endgültige Aussage.

Micha:
[54:13] Okay, weil ich habe mir ähm,
Das habe ich mir notiert. Also ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich hatte ja eben gesagt, dass äh,
Ich dachte, dass zu den, dass diese ÜNB ist, dass es eben Eon RWE, NBW und Vattenfall wären. Ähm ich meine, das habe ich auch von diesem ähm.
Wie hieß es? Dingens Portal, die Webseite, die ich eben genannt hatte. Ähm ich meine, da stand drin, dass die vier großen ÜNBs eben diese wären. Du hattest ja erst drei andere genannt, die kannte ich gar nicht. Ähm.
Ich verstehe das richtig, die, wer auch immer das jetzt ist, ne, aber die die Netzbetreiber und die Übertragungsnetzbetreiber ähm die betreiben nicht ausschließlich Infrastruktur, sondern das sind Unternehmen, die,
Üblicherweise auch selber Strom erzeugen und über die Netze transportieren. Also Infrastrukturbetrieb und.
Erzeugung ist nicht strikt getrennt wie in anderen Branchen, ne?

Sascha Bandura:
[55:18] Bin ich mir ähm.
Glaube, ein Netzbetreiber, ein Übertragungsbetreiber darf kein Strom erzeugen, da bin ich mir jetzt unsicher, muss ich sagen. Also ich äh bei E.ON, ich glaube und bei E und in RWE gab’s jetzt eine Trennung,
vor einiger Zeit, dass die einen sich auf die Erzeugung von Strom spezialisiert haben und die anderen auf die Netze. Ja. Vorher hatten beide beides, also es waren auch Konkurrenten.
Jetzt sind sie sich so gegenseitig aus dem Weg gegangen, sage ich mal. Mhm. Ähm ich meine.
NBW und Vattenfall erzeugen Strom, aber das weiß ich nicht.
Aber das spielt eigentlich auch so keine Rolle. Also äh der örtliche Netzbetreiber, mit dem hat man auch tatsächlich dann Kontakt, da ruft man an so oder da hat man auch einen Menschen vor sich. Äh den Übertragungssatzbetreiber, den mit dem hat man sehr wenig zu tun. Also eigentlich.

Micha:
[56:12] Okay, für euch spielt das keine Rolle oder für den normalen PV-Anlagenbetreiber nicht, das ich hatte jetzt auch eher aus so,
allgemeinem ökonomischen Interesse gefragt, ne? Weil das ist äh zum Beispiel bei Eisenbahn ist ja, gibt’s ja die DB Netz AG, ja, die ja auch,
DB Netz AG heißt, aber äh ja aus dem DB-Konzern, den wir rausgelöst werden musste, ähm,
Ich weiß nicht genau, wie es da funktioniert, ja, aber ich meine, die mussten rausgelöst,
werden, so dass der Infrastrukturbetrieb getrennt ist vom Betrieb des tatsächlichen Verkehrs,
und ähm diese Trennung ist ist in diesem Fall jetzt an am Namen nicht,
so leicht zu erkennen, das ist ein bisschen irreführend, könnte könnte könnte im Energiesektor ja ähnlich sein, ne, dass äh zum Beispiel E. ON,
ob jetzt freiwillig oder gezwungenermaßen dann die, die Infrastruktur,
abgespalten hat, hat die einen eigenen Namen gegeben, aber es ist dann eher Netze oder so oder RWE-Netze oder so. Ähm,
Gut. So, ähm also du hast gesagt, die die Netzbetreiber brauchen so zwei Monate ungefähr, ne? Ähm.

[57:26] Die müssen ähm im EEG steht drin, dass sie,
ähm PV-Anlagen, wenn deren Anschluss beantragt wird, äh vorrangig behandeln müssen. Und sie müssen die Anliegen,
bearbeiten,
Also die oder das äh das gilt, glaube ich, nicht nur für PV-Anlagen, das gilt für alle Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Energien herstellen, aber im EEG steht drin, dass diese vorrangig zu behandeln sind,
Ähm aber ähm die müssen eine Netzverträglichkeitsprüfung durchführen. Das heißt, das kann.

Sascha Bandura:
[58:06] Das ist das, was sie tun in diesen zwei Monaten. Toll. Die gucken auf ihre ähm Netze, auf ihre Netzplanung, ich sage mal, das ist jetzt einfach ein,
Übersicht mit ganz vielen Verteilungen, Kabeln, ne, im in der gesamten Stadt. Und ähm da sind dann auch die Traffostationen eingetragen und da steht dann halt drin, das Netz an der fürs Leopold-Allee,
kann,
Ich sage mal, die Leistung X aufnehmen und äh die Leistung X abgeben an die Verbraucher. Und wenn jetzt alle hier eine PV-Anlage bauen würden, dann würde ähm.

[58:42] Etwas mehr produziert werden als X und dann müsste der Netzbetreiber hingehen und sagen, okay ähm ich muss den Strom ja aufnehmen, auch vorrangig,
dazu verpflichtet, gut, dann muss ich das Trafo etwas vergrößern, die Kabel etwas dicker machen,
und so weiter, ne? Die ganze Infrastruktur darauf auslegen, dass sehr viel Strom auf einmal kommt und nicht nur verbraucht wird. Und das ist ja die originäre Aufgabe des Netzbetreibers für die Stabilität des Netz zu sorgen.
Das ist ja auch nur dazu verpflichtet er sich auch und wir wollen ja alle auch eine, ich sage mal, hundertprozentige Netzverfügbarkeit im Jahr,
Das ist ja, das was alle möchten und die wird ja auch sehr gut erstmal eingehalten von den deutschen Netzbetreibern. Ähm und das ist diese Netzverträglichkeitsprüfung,
gucken, ob deine PV-Anlage weniger Strom ins Netz einspeist als das Netz verträgt. Ja. Oder blau. Und äh.

Micha:
[59:40] Das maximal Fett.

Sascha Bandura:
[59:41] Als es maximal genau. Und wenn das so ist, dann schreiben sie dir, du kannst sie bauen, aber bitte unter den folgenden Bedingungen,
wir möchten sie zum Beispiel auch abschalten können im Notfall, also da gibt’s auch so ein paar technische Dinge, die den Netzbetreiber einfach hat als recht. Und ähm,
Deswegen ist dieses Netzwerkträglichkeitsprüfung am Anfang jeder PV-Anlage. Man stellt die Anfrage, die prüfen das, sie müssen es prüfen ähm und wenn sie dann das Okay geben,
angeschlossen werden.

Micha:
[1:00:14] Weißt du, ob es vorkommt, dass die sagen ähm,
Den Antrag müssen wir ablehnen, weil äh es ist, es es wäre nicht verträglich für das Gesamtnetz, weil zum also weil die Dichte äh,
von PV-Anlagen oder der der Anteil am Strommix, der Photovoltaikanteil am am,
-Mix schon so groß ist, dass wir an an äh sonnigen Tagen oder für die Photovoltaik sonst irgendwie günstigen Tagen äh zu starke Spitzen haben,
ähm oder oder gibt’s gibt’s in Deutschland so wenig Fotovoltaik, das ist dass das aktuell noch unwahrscheinlich ist.

Sascha Bandura:
[1:00:54] Ich kenne persönlich keinen Fall, in dem Dennis-Betreiber das abgelehnt hat. Ähm es gibt bestimmt Fälle,
Sonderfälle, wo es vielleicht unwirtschaftlich ist für den Netzbetreiber, wo vielleicht,
ein Abnehmer ist und da liegt ein dünnes Kabel und er müsste fünf Kilometer buddeln. Ich weiß nicht, um um eine kleine PV-Anlage da zu versorgen.
Ähm solche Sonderfälle gibt’s ja und deswegen hat der Netzbetreiber auch vermutlich das Recht, dort sein Veto einzulegen. Ähm.

Micha:
[1:01:28] Das wäre aus wirtschaftlichen Gründen.

Sascha Bandura:
[1:01:29] Genau, das wäre sowas äh aber aus technischer Sicht ähm hat er, wie gesagt, sowieso Zugriff auf die PV-Anlagen. Er kann einfach sagen, am sonnigen Juli ähm schalte ich alle PV-Anlagen auf dreißig Prozent runter.
Also das heißt, das Netz wird nicht überlastet werden, einfach weil ich das abschalten kann. Ähm,
soll natürlich auch nicht jeden Tag passieren, also dadurch werden ja auch weniger Strom erzeugt, es gibt weniger Erträge, das sollte nur dann gemacht werden, wenn die Netzstabilität natürlich gefährdet ist.
Ähm das kommt, also ich habe bei unseren PV-Anlagen das noch nicht erlebt, dass die abgeschaltet wurden,
ähm oder begrenzt wurden in ihrer Leistung. Das wird an seltenen Fällen mal im Jahr vielleicht passieren höchst. Also wenn überhaupt, ne? Und ähm.

Micha:
[1:02:23] Äh ich hatte ähm.
Kennst du diese Initiative bin ich gestern erst drauf gestoßen? Kennst du die Initiative vom RVR? Ähm Solarmetropole Ruhr.
Vor zwei Jahren ins Leben gerufen. Äh ich glaube, die haben einige Infoveranstaltungen angeboten. Ähm,
was genau die machen, kann ich, ich verlinke die die Webseite in den in den Sendungsnotizen. Ich erwähne das nur, weil ich auf der Webseite ein Zitat,
gefunden habe, da steht sowas drin wie im Ruhrgebiet, gibt es über eine Million geeignete Dachflächen für PV-Anlagen und aktuell.
Gäbe es auf ungefähr vierzigtausend von denen bereits solche Anlagen. Was, ich meine, das sind nur vier Prozent, ja, aber,
Ich hätte getippt, dass vielleicht sogar noch weniger ist, ne, weil vier Prozent, das ist jedes fünfundzwanzigste Dach. Äh wenn ihr jetzt hier durch die Straßen fährst, okay, siehst du vielleicht auch nicht immer, vor allem bei Flachdächern. Äh aber ich hätte jetzt nicht gedacht, dass jedes fünfundzwanzigste Gebäude,
über eine PV-Anlage verfügt. Deswegen dachte ich, könnte ja sein, dass es äh ähm Regionen gibt,
wo tatsächlich die PV-Anlagendichte so hoch ist, dass die Netzverträglichkeit nicht mehr nicht mehr gegeben wäre.

Sascha Bandura:
[1:03:44] Nee. Also nicht, dass ich wüsste, also da will ich mich gar nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich wüsste nicht, dass irgendein Netz bisher überlastet wird. Aber ich bin ja auch kein Netzbetreiber, also kann, kann gut sein, dass der Netzbetreiber das natürlich anders sieht. Ähm,
absprechen, aber wir wollen eben BV Anlagen bauen.

Micha:
[1:04:05] Also ihr habt noch ein bisschen was vor euch.

Sascha Bandura:
[1:04:07] Genau.

Micha:
[1:04:08] Gibt noch ’ne Menge.

Sascha Bandura:
[1:04:09] Genug Dachflächen. Ja, das ist, ich sage mal, leider so, dass EG ist schon zwanzig Jahre alt und ähm dafür sind vielleicht noch recht wenig Dachflächen bedeckt, dafür, dass es dieses Praktische Gesetz eigentlich gibt.
Und äh von daher sehe ich da auch keine Probleme.
Einfach zu wenig gibt oder dass zu wenig äh dass es zu wenig Einrichtungen oder auch Städte gibt, die schon genug PV-Anlagen haben. Es gibt Städte, die sind da sehr weit,
keine Frage, aber bei vielen Städten hapert’s vermutlich auch am Geld. Und ja, deswegen wird da noch viel Dachfläche zur Verfügung stehen.

Micha:
[1:04:45] Ich glaube Bottrop ist ziemlich weit, unser, unser Nachbar im Süden. Ähm ich habe die Tage einen Podcast gehört, es gibt von der WAT
Westdeutschen Allgemeinen Zeitungen gibt es einen Podcast namens die Wirtschaftsreporter, glaube ich und äh ich verlinke die Folge, ich meine es ist Folge achtzehn ähm
habe ich mir angehört mit einem Gast, dessen Namen ich vergessen habe, ähm aber der arbeitet wohl für die,
Innovation City Bottrop. Ich glaube,
so nennen die sich. Und ähm er, er hatte so ein paar Zahlen genannt, die ich mir mal hätte notieren sollen, aber er sagte, dass äh Bottrop wohl, zumindest in NRW
Die Stadt mit der höchsten,
Dichte von Photovoltaikanlagen ist. Und äh ich glaube, die Stadt als Ganze hat es ja geschafft, den CO2-Ausstoß zu halbieren,
Weiß jetzt nicht, über welchen, über welchen Zeitraum. Ähm,
von denen hört man öfter was, ne? Ich glaube, die hatten ja mal die die Kokerei Prosper äh irgendwie deren deren Industriewärme wollten die glaub ich mal nutzen. Da ist noch nichts draus geworden, aber ähm.
Äh ich glaube, Herne ist auch habe ich auch ein bisschen was zugesehen bei der Vorbereitung. Also es gibt ein paar Städte, die die scheinbar was machen.

Sascha Bandura:
[1:06:09] Es gibt auch interessante Programme und ähm die dafür ausgiebig sind oder auch also es gibt definitiv engagierte Städte, die da viel machen.
Ähm von die kann man sich das auch abgucken, also auch Städte, die da noch nicht so viel gemacht haben, können sich das einfach abgucken. Ähm es ist aber auch bei Städten immer ein sehr langer,
Zeitraum, über den man dann spricht, weil ähm die haben viele Gebäude, aber,
muss ja noch was gemacht werden und das ist eigentlich mal ganz so einfach. Ähm ja und es happert wahrscheinlich auch am meisten am Geld.
Ähm aber ich kenne diese dieses innovativ City Programm, das sagt mir auch was,
Ähm ich weiß aber nicht, inwieweit das jetzt vom Land, vom Bund oder von der Stadt ist, also da blicke ich noch nicht so durch.

Micha:
[1:07:00] Ja, das ist ähm ich habe auch ähm ich mache das immer, ich ich
bereite mich natürlich immer ein bisschen vor und und lese irgendwie was, aber gibt mir mal so viele Informationen. Ich ich.

[1:07:13] Kann mich halt nicht in alles einarbeiten, dann bin ich immer in der Situation, wenn ich dann mit jemandem spreche oder hier bei der Aufnahme, dann erinnere ich mich an was, aber nicht so wirklich und dann fühle ich mich immer gezwungen, darauf hinzuweisen, dass ich mich nicht so nicht so
genau dran erinnere, ne? Ja, ich glaube, so und so,
weil ich jetzt auch keine Behauptungen aufstellen möchte, die nicht der Wahrheit entsprechen, weiß ich lieber darauf hin, dass ich mir nicht so ganz sicher bin, ähm,
Das war jetzt für mich in der, in der, in der Vorbereitung, äh, nicht so wichtig, aber scheinbar hier im Ruhrgebiet passiert einige,
es gibt ein paar Initiativen und, und, und so. Ähm und wie gesagt, von diesen vier Prozent oder von diesen vierzigtausend Dächern, die scheinbar schon über PV-Anlagen äh verfügen, weil ich war ich überrascht. Ähm,
Gut, aber wir waren ja immer noch bei der Planung. Ähm.
Ich weiß, wir besprechen das hier ziemlich äh ziemlich ausführlich, aber ähm.
Der Punkt ist ja, wenn sich jemand an euch wendet, da so ein Dacheigentümer, ähm.

[1:08:14] Ihr übernehmt ja diese ganze Planung. Ne, also das, was wir jetzt besprechen, ist ja das, was jeder in eurer Situation machen muss. Diese Schritte müssen durchlaufen werden.
Auch ein kommerzieller Anbieter muss das machen
aber bei euch ist es also aber ihr macht das halt und ihr ihr finanziert das ja auch. Also ihr ihr tragt ja die ganzen Kosten ne? Das heißt alles das was wir jetzt besprechen ja das das ist nun mal ist nun mal viel und es ist aufwendig aber.

Sascha Bandura:
[1:08:39] Ist auch ein zeitlicher Aufwand, ne, der einfach übernommen werden muss, sei es nur Rücksprache halten mit dem Netzbetreiber oder oder was einholen ähm das sind alles Dinge, die die Organisation oder die Stadt ja selber machen müsste und ähm,
ja, auch da sind wir dann derjenige, der das tut, ne? Und deswegen ist das jetzt nicht nur dieses finanzielle, was wir dann übernehmen, sondern auch,
organisatorischen Aufwand.

Micha:
[1:09:07] Ja für jemanden, der das vorher noch nicht gemacht hat, wäre das sicherlich viel Arbeit, ne? Genau. Derjenige muss sich da erstmal reinfuchsen.

Sascha Bandura:
[1:09:14] Sich einlesen.

Micha:
[1:09:15] In Erfahrung, ihr macht das regelmäßig, ihr seid effizienter.

Sascha Bandura:
[1:09:19] Genau, der müsste sich erstmal überhaupt überlegen, wie kriege ich eine PV-Anlage oder auch mit den Preisen müsste man sich auseinandersetzen, wenn man das selber machen möchte,
welche Module sind die richtigen oder welche Wechselrichterhersteller sind gut, ne, was für Modelle gibt’s, da gibt’s ja auch, wie bei jeder bei jedem technischen Gerät mehrere Varianten.
Mehr Funktionen, mit weniger Funktionen, hochpreisig, weniger hochpreisig, äh da blickt man ja erstmal nicht durch und ähm damit hat man eigentlich gar nichts zu tun, weil ja, wir wissen, welche Optimierer wir nehmen, wir wissen, welche Wechselrichter wir nehmen,
ähm ja, also wenn man schon PV-Anlagen hat, ist es vielleicht etwas einfacher natürlich, aber die wenigsten Organisationen beschäftigen sich.
Monatlich jährlich mit diesem Thema. Die machen das so einmal. Dann läuft das fünf Jahre oder zwanzig und dann ähm ist vielleicht die Person gar nicht mehr in dem Unternehmen, die das gemacht hat und dann ist das Wissen verloren gegangen und,
Deswegen gibt’s da auch einfach so einen Wissensvorsprung, den wir haben und den wir natürlich auch gern weitergeben. Also da machen wir auch kein Geheimnis draus, sondern,
äh wir sind ja dann der Kooperationspartner und wir haben auch kein Interesse daran, einfach da nur eine PV-Anlage hinzuliefern und zu sagen, jetzt sind wir weg. Ähm sondern wir bleiben ja in Dorsten und,
auch in der Nähe und deswegen ist das eigentlich, glaube ich, ein ganz gutes Angebot.

Micha:
[1:10:45] Klingt so. Äh du sagtest eben, dass die Netzbetreiber die Möglichkeit hätten, ähm die PV-Anlagen abzuschalten. Ja. Wenn wenn’s nötig ist, also.

Sascha Bandura:
[1:10:55] Oder zu drosseln auch. Hm.

Micha:
[1:10:57] Okay oder so. Ähm.
Jetzt ist es ja so, weil ich habe mich gefragt, was genau ist mit Einspeisungen gemeint, ne? Weil dem äh der Netzbetreiber ist,
ist verpflichtet den von der angemeldeten und in Betrieb genommenen PV-Anlage produzierten Strom ins Netz einzuspeisen,
und den Strom dann, der Wortlaut ist, glaube ich, äh zu übertragen und zu verteilen.

Sascha Bandura:
[1:11:25] Mir.

Micha:
[1:11:27] Aber wenn die die also was ist damit, was ist damit ab Schaltung gemeint, dass dann tatsächlich,
manchmal für einen begrenzten Zeitraum der Strom eben nicht eingespeist wird.

Sascha Bandura:
[1:11:41] Genau, der wird dann nicht an diesem Übergabepunkt ins Netz eingespeist. Der Übergabepunkt, ich sage mal, das ist wie ein Wasserschlauch, der sich einfach verengt. Äh da kann ich mehr Wasser durch pro Sekunde als äh den Durchschnitt zulässt und ähm.
Physikalisch kann ich das nicht erklären, das hat vermutlich mit der Spannung zu tun, die dann kurzfristig äh sich.
Und dann werden die Geräte in anderen Haushalten vielleicht kurz am Spinnen, sage ich mal so was, ne? Ähm,
Aber wie gesagt, das ist eigentlich zu vernachlässigen. Also,
Also der Netzbetreiber muss darauf schon achten, dass es sehr, sehr, sehr wichtig, aber damit muss ich kein Photovoltaikanlagenbesitz zahlen, nicht auskennen. Das ist.

Micha:
[1:12:27] Okay. Okay, ich ich hatte mich also,
ähm wie es technisch genau funktioniert, äh das meinte ich jetzt gar nicht, das ist ist jetzt vielleicht nicht weiter relevant. Ich hatte mich nur gefragt, äh wenn der Netzbetreiber äh verpflichtet ist,
den von der PV-Anlage produzierten Strom auch ins Netz einzuspeisen. Ähm was heißt das dann, wenn er, wenn er sie abschaltet? Aber dann gibt’s vielleicht, das sind da vielleicht einfach Ausnahmen, wo er.

Sascha Bandura:
[1:12:57] Genau, das ist ein absoluter Aufnahmen. Ähm er ist genau er ist verpflichtet, weil er eben auch der Einzige ist, der es kann. Es gibt ja nur dann diesen einen Netzbetreiber,
Von daher, das meine ich auch am Anfang, man kann sich sicher sein, dass die genehmigt wird,
weil er eben und er muss den eben vorrangig abnehmen und dieses vorrangig ist halt vielleicht für die Nettesbetreiber ein Problem oder wie auch ja, also es gibt ja auch Strom aus nicht in der Energien.
Und ähm ich sage mal, ganz einfach das Atomkraftwerk muss dann heruntergefahren werden, wenn die Sonne und der Wind da sind,
weil dieser Strom eben abgenommen werden muss. Und das führt ja dann zu diesen Debatten wie, ja, wir haben Kraftwerke, die kann man nicht abschalten, was machen wir mit dem Strom? Da wird dann exportiert und,
diesen, tja, kleinen Scharmützeln, sage ich mal, diesen Nebengefechten in dieser Energiewende. Ähm.

Micha:
[1:13:53] Den Strom, den man dann exportieren muss, den muss man teilweise zu negativen Preisen verkaufen, ne, kann das sein?

Sascha Bandura:
[1:13:59] Ja, das ist dieses genau dieses äh Schreckengespinst der Strom,
Produzenten der Kraftwerksproduzenteninhaber, weil äh wenn die, ich sage mal, für fünf sonnige Sommerstunden das Atomkraftwerk runterfahren,
dann kostet die mehr, es runterzufahren, als es einfach weiterlaufen zu lassen,
und dann muss aber der Strom, der muss verbraucht werden, ne, der kann nicht einfach äh im Netz lagern,
entweder wieder gespeichert in Batterien, ganz stumpf, ne? Oder an Flüssen oder an Stauseen oder er wird tatsächlich einfach verbraucht durch riesige Turbinen, die sich drehen.
Verbrauchen oder im Ausland abgenommen, ne? Und deswegen bezahlen die Netz die Stromproduzenten anderen Leuten Geld.
Dafür, dass die Strom verbrauchen. Weil’s teurer wäre, das Kraftwerk für kurze Zeit zu draus sein.

Micha:
[1:14:53] Ja, es macht Sinn. Ist einfach für vielleicht den den Laien auf den ersten Blick ein bisschen merkwürdig, dass man,
Leute dafür bezahlen muss, dass sie einem den Strom abkaufen, aber ist so ähnlich, wie wenn wir äh gibt’s nicht gibt’s nicht Züge, die,
täglich Müll von Deutschland in norditalienische Verbrennungsanlagen transportieren,
Also ich ich meine mal was von gehört zu haben, aber der auf jeden Fall der der Export von Müll,
auch nach, ich glaube, in in westafrikanischen Ländern gibt’s äh viele Deponien, wo wir unseren, also wo der Westen seinen Elektroschrott hin exportiert, in China gibt’s, glaube ich, viele ähm
viele viele Stellen, äh wo Müll hin exportiert wird oder was weiß ich für einen Abfall. Da musst du natürlich auch für bezahlen, ne, weil der.

[1:15:45] Der ja, also der Müll oder der Abfall hat ja vielleicht,
zumindest zum Teil einen gewissen Wert und kann ihn weiter äh weiterverwendet werden, aber üblicherweise,
übersteigen die Kosten jawohl die den Umsatz den man daraus generieren kann. Deswegen muss derjenige der den der den Müll loswerden,
muss dafür bezahlen, dass jemand den Müll auch wirklich übernimmt, ja? Ähm in dem Fall ist es wahrscheinlich,
intuitiv leichter zu verstehen, weil’s eben Abfall ist, äh als jetzt bei Strom, aber bei Strom, der der eben.
Äh in Deutschland nicht genutzt werden kann, äh der muss halt weg, weil er weil er halt überschüssig ist.

Sascha Bandura:
[1:16:30] Genau und das ist dann an der Börse auch äh der Strom wird an der Börse verkauft und deswegen ist der Börsenpreis dann auch manchmal negativ. Und da wird’s dann, da bin ich auch sicher, andere Konzepte geben, die zu solchen Zeiten dann den Strom speichern.
Wenn man ein Speicherkraftwerk hat, was negativen Strom verwenden kann, ist ja perfekt. Man wird dafür bezahlt, wie bei dieser Mülldeponie.
Ein Ding zu lagern und dann kann man den Strom wieder verkaufen, wenn der Börsenpreis positiv ist. Und dann ja, könnte es passieren, ne?

Micha:
[1:17:05] Wie genau? Weil es gibt es gibt ja dann auch noch den den Eigenverbrauch, ne. Ähm funktioniert das so, dass,
Ich ähm den kompletten Strom, so wie er von der PV-Anlage,
erzeugt wird, äh Einspeise und Verkaufe und dann einfach meinen eigenen Verbrauch gegenrechne und dann sozusagen die äh.
Die die Differenz als Eigenverbrauch bezeichnet wird und äh so dass dann sodass dann die die Preise,
wie soll ich, wie soll ich sagen? Ähm oder oder anders gefragt, ist es, funktioniert der Eigenverbrauch so, dass ich
tatsächlich ähm den Strom, wenn er von einer PV-Anlage produziert wird, einfach verbrauche und dann der die Preise gar keine Rolle spielen, weil ich ihn ja selber verbrauche oder,
verkaufe ich den komplett und muss dann meinen eigenen, muss dann Strom zurückkaufen, um ihn zu verbrauchen.

Sascha Bandura:
[1:18:04] Ähm es funktioniert so, dass der Strom, der in dem Modul erzeugt wird, ins Haus fließt.
Dadurch benötigt das Haus vom Netz weniger Strom.
Nehmen wir mal die die PV-Anlage produziert eine Kilowattstunde und du benötigst genau eine Kilowattstunde, um deinen Kühlschrank zu betreiben und sonst hast du nichts. Dann würde der Bezug vom Netz null sein. Und ähm.

Micha:
[1:18:32] Okay. Und ähm also der Netzbetreiber kriegt da sozusagen gar nichts von.

Sascha Bandura:
[1:18:38] Der sieht ähm, es wird weniger Strom benötigt. Und am Ende des Jahres sieht er natürlich, sieht dein Stromanbieter, der sich nochmal von dem Stromnetzbetreiber unterscheiden kann,
Ähm letztes Jahr hat der tausend Kilowattstunde im Jahr gebraucht. Komischerweise brauchen nur noch jetzt sechshundert. Also werden auch nur die sechshundert bezahlt.
Und die vierhundert, die man gebraucht hätte, wenn man keine PV-Anlage hat. Das ist dann die Ersparnis.
Die ja nicht an den Stromanbieter bezahlt wird.
Ne, also das Geld spart man sich, das fließt nicht ab und das ist dann der PV-Anlage zu verdanken, weil der Strom tatsächlich direkt im Gebäude verbraucht wird. Und der Stromzähler sich quasi einfach langsamer dreht. Und ähm.
So äh funktioniert dann der Eigenverbrauch. Und immer dann, wenn mehr produziert wird als benötigt, nehmen wir mal, ich produziere zwei Kilowattstunden, aber mein Kühlschrank braucht immer nur noch eine. Dann fließt eine Kilowatt schon in den Kühlschrank und eine wird verkauft.
Und das ist synchron. Da da merkt man auch gar nichts von. Das funktioniert vollautomatisch. Und für diese eine Kilowattstunde, die ihnen das öffentliche Netz geht, die der Netzbetreiber ja vorrangig abnehmen muss.
Für die gibt es eine festgelegte Vergütung, das sind die EEG Vergütung, die auf zwanzig Jahre feststeht.

[1:20:04] Also innerhalb der nächsten zwanzig Jahre kriege ich immer einen Preis für die Kilowattstunde, immer.

Micha:
[1:20:11] Und äh dieser Preis singt aber, glaube ich, ne, von Monat zu Monat irgendwie, je nachdem in welchem Monat die Anlage in Betrieb gehen oder ans Netz geht oder in Betrieb genommen wird, ähm.

Sascha Bandura:
[1:20:25] Genau, das EEG ist so ausgelegt, dass man gesagt hat, hm ich brauche im Jahr zweitausend fünfzig Cent, um,
Eine PV-Anlage präntabel zu betreiben, also fünfzig Cent pro Kilowattstunde.
Macht es Sinn, aber wir wissen ja, der technologische Fortschritt,
Und die Effizienzsteigerung wird dazu führen, dass man irgendwann nur noch vierzig Cent benötigt. Und da hat der Gesetzgeber gesagt, pass mal auf, jeder Monat,
In jedem Monat sinkt diese Vergütung um eins Komma fünf Prozent oder um ein Prozent. Ähm und das machen wir die nächsten zwanzig Jahre.
Und wir sind bei.

Micha:
[1:21:07] Wir jetzt mit der Einspeisevergütung.

Sascha Bandura:
[1:21:09] Also für den so mittelgroßen Anlagenbereich, ich sage mal, zwischen fünfzehnhundert KW Peaks sind wir so um die sechs Cent.
Also wir sind bei fünfzig Cent gestartet im Zeitpunkt null und sind jetzt bei sechs Cent und jeden Monat sinkt diese Vergütung um eins Komma fünf Prozent.
Kontinuierlich, bis sie dann irgendwann äh dem der Null immer weiter annähert, ja? Und dann wird irgendwann gesagt, okay, jetzt ist PV so rentabel. Wir brauchen keine gesetzliche Vergütung mehr, weil,
ähm ich sage mal, wenn wir immer bei vier Cent sind, die Produktion einer Kilowattstunde vom PV äh kostet da nur noch vier Cent,
Atomstrom kostet dann auch vier Cent pro Kilowattstunde. Das heißt, sie sind konkurrenzfähig und ich muss sie nicht mehr,
subventionieren. Und das ist ja der Sinn der ganzen Sache, dass der Staat irgendwann sagen kann, okay, jetzt ist die Technologie so marktreif, sie ist konkurrenzfähig, ähm wir tun nichts mehr hinzu, wir schaffen das EEG ab,
Und ähm du kannst deinen Strom ganz einfach an der Börse verkaufen, wie jeder andere auch. Und du bist konkurrenzfähig.

Micha:
[1:22:21] Okay, deswegen okay, aber das heißt,
Also halten wir erstmal fest, weil die Einspeisevergütung von Monat zu Monat sinkt. Ähm.
Entstehen gibt’s natürlich den Anreiz,
PV-Anlage möglichst früh zu errichten und dann auch in Betrieb zu nehmen, ne, weil umso früher man mit dem Ding,
desto höher ist die Einspeisevergütung, weil also wenn wir haben jetzt Juli zwanzig einundzwanzig, wenn die Einspeisevergütung jetzt bei sechs Cent liegt
und wir jetzt ans Netz gehen, dann erhalten wir diese sechs Cent pro Kilowattstunde eben für die nächsten zwanzig Jahre,
Und wenn wir erst nächsten Monat ans Netz gehen, dann bekommen wir auch eine festgeschriebene Einspeisevergütung, aber die ist dann ein oder eins Komma fünf Prozent unter,
denen sechs Cent aus diesem Monat.

Sascha Bandura:
[1:23:17] Genau und über die zwanzig Jahre genau.

Micha:
[1:23:18] Über die zwanzig Jahre fällt die Vergütung dann nicht. Also nur um das mal festzuhalten.

Sascha Bandura:
[1:23:23] Richtig. Also statt sechs kriegst du dann sechs minus eins Komma fünf Prozent. Aber für zwanzig Jahre, fix. Also die, die den Preis, den du für die erste Kilowattstunde kriegst, die kriegst du auf die letzte Kilowattstunde, die du einspeisen wirst.

Micha:
[1:23:37] Ich hatte nur, also nach der äh nach, nach dem Vorgehen, bei der Abrechnung, hatte ich gefragt und mit dem Eigenverbrauch und so. Ähm,
weil der äh Kilowattstundenpreis, den ich als Verbraucher zahle, liegt ja deutlich über
der Einspeisevergütung von sechs Cent, also sagen wir mal ungefähr bei dreißig Cent oder so, je nachdem. Äh je nachdem, ob brutto oder netto, aber auf jeden Fall weit über sechs Cent. Ne, das heißt, es macht ja einen Unterschied, wenn ich jetzt,
Ähm also also scheinbar scheinbar verfolgt die PV-Anlage, die.

[1:24:14] Produktion und den Verbrauch oder nicht nur die PV-Anlage der ähm das äh das ganze Haus ja mit,
mit der kompletten Infrastruktur und so
die verfolgen in in Echtzeit, wie viel eingespeist und wie viel verbraucht wird, es wäre ja theoretisch auch vorstellbar, dass äh am Ende des Monats oder Jahres abgerechnet wird und alle Informationen, die wir haben, ist einmal der,
äh die gesamte Stromerzeugung und der gesamte Stromverbrauch,
und dann bekomme ich für meine komplette Stromproduktion, also Brutto, bekomme ich sechs Cent pro Kilowattstunde und für jede Kilowattstunde, die ich verbrauche,
wenn ich sie teilweise selber produziert habe, zahle ich dann die vollen dreißig Prozent. Das wäre ja was anderes als die Abrechnung, wo ich,
Eine Kilowattstunde, die ich selber produziert habe und auch selber verbrauche, dann nicht verkaufen und wieder zurückkaufen muss, sondern einfach.

[1:25:15] Egal was die Preise sind, einfach eben selber verbrauche, ne? Das wäre ja also,
Letzteres ist für mich als PV-Anlagenbetreiber ja viel viel besserer viel besser als als als ersteres.

Sascha Bandura:
[1:25:31] Eine anzuspeisen. Genau, also deswegen, wenn man sich dreißig Cent spart oder sechs Cent bekommt, dann hat man eine Differenz von vierundzwanzig Cent.
Und ähm es gibt auch so ein paar Details, die man auch beachten muss. Äh es gibt noch eine EEG Umlage.
Die für jede selbstverbrauchte Kilowattstunde abgeführt werden muss,
Also auch da ist vielleicht die Differenz, es ist jetzt nicht so ganz einfach, aber grundsätzlich kann man sagen, ich kriege sechs Cent, wenn ich sie einspeise, ich spare dreißig Cent, wenn ich sie selbst verbrauche, da kann man sich selber ausrechnen, wie viel man selbst verbraucht.
Und dann kann man sich die äh Ersparnis durch die PV-Anlage auch selber ausrechnen. Und ähm.
Ja, diese Ersparnis trägt dann die Investition, die ja getätigt werden muss. Für die, weil man muss natürlich einmalig investieren.
Ähm hat sehr geringe laufende Kosten.
Und diese Ersparnis, das ist die Spanne, die letztlich die gesamte PV-Anlage trägt. Und je größer die Spanne wird, also nehmen wir mal an der Strompreis steigt,
desto schneller rentiert die PV-Anlage, weil die Spanne ja immer größer wird. Sinkt der Strompreis hingegen?
Singt ja auch die Ersparnis, ne, oder die die Spanne. Und deswegen ist der Strompreis.

Micha:
[1:26:51] Meinst du den Verbraucher? Genau. Strompreis.

Sascha Bandura:
[1:26:53] Genau. Der Verbraucherstrompreis, der jetzt bei dreißig Cent ungefähr im Bundesdurchschnitt liegt, wenn der jetzt auf fünfunddreißig Cent steigt, dann rentieren sich die PV-Lagen super schnell. Äh sollte der sinken,
Was äh niemand vorhersehen kann, also,
es ist häufig der Fall, dass BV und Lagenbauer oder auch einfach die Branche natürlich immer davon ausgeht, dass er steigen wird. Er ist die letzten Jahre auch gestiegen, keine Frage,
aber das steht nicht in Stein gemeißelt, dass er immer steigen wird. Und wenn er sinkt und man rechnet sehr knapp oder kalkuliert auf spitz,
ganz geringen Spanne und dann fällt der Strompreis, dann ist man auf einmal äh in der Gefahr sozusagen sich verkalkuliert zu haben.
Äh was jetzt nicht so dramatisch ist bei Photovoltaikanlagen. Äh sobald einfach ein gewisser Verbrauch da ist,
ist die Spanne extrem groß. Also da kann man sich natürlich so ein bisschen äh schön rechnen das Ganze, wenn man einfach ein sehr äh wenn man einfach annimmt, dass die Strompreise stark steigen,
im Grunde genommen.
Kann man da aber jetzt auch nicht so weit daneben liegen. Also der Strompreis wird jetzt auch nicht auf null fallen oder sich halbieren von heute auf morgen, ne? Das dauert ja immer einen sehr langen Zeitraum und äh,
Es ist so, so lange ein Schulverbrauch vor Ort gegeben ist, kann ich mir eigentlich sicher sein, dass sich das orientiert. Und deswegen ist das eigentlich eine ganz schöne Anlage.

Micha:
[1:28:22] Ist ähm Strom aus Atomkraft und aus aus äh Kohle, was auch wahrscheinlich so mit die die günstigste.
Stromart, nicht Stromart, aber die das sind wahrscheinlich die günstigeren Quellen, ne?

Sascha Bandura:
[1:28:39] Ähm ja diese günstigen also.
Weiß es nicht so genau. Äh ich habe mich damit mal vor Jahren auch beschäftigt im Studium. Was ist die günstigste Energiequelle? Und wo sind wir in zehn Jahren oder ne, wo ist auch die Photovoltaik Energie oder die Windenergie? Ähm.
Ciao. Also je nachdem wie man’s sieht, also wenn man einfach den Müll in der Luft lagern kann, dann ist die Kohle günstiger.
Wenn man jetzt äh CO2-Abgaben zahlen muss, dafür, dass man den Müll, der bei der Stromproduktion von Kohle entsteht, äh wenn man dafür auf einmal bezahlen muss, dann wird’s.
Teuer, ne?

Micha:
[1:29:23] Also malt, je nachdem, ob man die externen Effekte mit ein mit einrechnet oder nicht.

Sascha Bandura:
[1:29:28] Und das ist ja jetzt der Fall. Die CO2 Abgabe ist ja jetzt ähm auch für Endverbraucher gekommen in diesem Jahr. Die wird auch noch weiter steigen und die wird dazu führen, dass.
Stromgewinnung aus äh Kohle oder auch ganz einfach der Diesel an der Tankstelle teurer wird.

Micha:
[1:29:46] Ja, ich hatte gerade eigentlich nur nur laut gedacht, weil ja ähm weil ich mich gefragt habe, wenn jetzt der der äh Strom aus Atomkraft ähm.
Unterdurchschnittlich teuer ist dann würde der Ausstieg aus der Atomenergie ja,
Tendenziell dazu führen, dass der dass der Durchschnittsstrompreis für die Verbraucher steigt und nicht sinkt.

Sascha Bandura:
[1:30:12] Mhm. Ja.

Micha:
[1:30:12] Ja. Und äh.

Sascha Bandura:
[1:30:16] Was wäre kurzfristig wahrscheinlich der Fall, wenn das äh ne, also langfristig würde dann natürlich mehr PV schon benötigt. PV wird günstiger,
Also ne, dieses geilen Effekte entstehen dann wieder, aber ähm ob zur Zeit atomstrom wirklich am günstigsten ist, weiß ich nicht.
Das kann ich nicht sagen.

Micha:
[1:30:34] Ist wahrscheinlich auch gar nicht generell zu zu beantworten. Ah die Produktionskosten sind ja das eine und dann nochmal die die Börsenpreise sind auch wieder andere und die die sind wahrscheinlich sehr volatil.

Sascha Bandura:
[1:30:44] Das sind ja, das sind sehr viele Effekte, die da ineinander spielen, auch grade die Börsenpreise. Ähm das ist auch so ein anderes Thema noch, also damit haben wir jetzt nicht so viel zu tun, weil wir den Strom selber produzieren. Wir kaufen ihn ja nicht an der Börse,
Und deswegen ähm hat man damit als Photovoltaikanlagenbesitzer eigentlich nicht viel zu tun.

Micha:
[1:31:05] Aber ich verstehe das richtig, dass dann mein mein Haus mit der PV-Anlage auf dem Dach wirklich in Echtzeit.
Aufzeichnet, wie viel ich produziere, wie viel ich einspeise und wie viel ich auf der anderen Seite verbrauche, ne? Also wenn ich im Laufe eines Tages zwei Kilowattstunden produziere, aber nur eine verbrauche, dann äh.
Verbrauche ich die eine, die zweite wird eingespeist, da bekomme ich dann meine äh sechs Cent für.
Wenn ich dann nachts die Waschmaschine laufen lasse, während die PV-Anlage keinen Strom erzeugt und ich brauche dafür eine Kilowattstunde, dann muss ich die zurückkaufen für,
Dreißig Cent, weil ich eben in diesem Moment nicht selber produziere. Aber wenn ich tagsüber während die PV-Anlage den Strom produziert, die Waschmaschine laufen lasse,
Ich also zwei Kilowatt Stunden produziere und auch zwei verbrauche.
Zahle ich nichts, weil ich nichts dazukaufe und ich bekomme auch nichts, weil ich nichts einspeise.

Sascha Bandura:
[1:32:08] Genau, das synchronisiert sich äh automatisch perfekt. Also du wirst nie den Fall haben, dass du,
zwei produzierst und zwei abnimmst und dann doch eine aus dem Netz beziehst, weil der Wechselrichter einen Fehler macht oder so. Äh das ist,
Ich weiß jetzt nicht warum, aber das ist in jeder Sekunde ausgeglichen.

Micha:
[1:32:30] Sie so, ich wusste nicht, ob das überhaupt technisch.

Sascha Bandura:
[1:32:32] Möglich ist. Mhm.

Micha:
[1:32:33] Möglich ist, ne? Das war, wenn’s jetzt oh, ich hoffe, das hört man nicht, dass der Föhn, meine Nachbarin. Ähm.
Die trocknet Schmuck. Ähm.
Was wollte ich sagen? Also wenn wenn technisch äh wenn technisch äh wenn’s technisch verschiedene Alternativen gäbe, wäre es ja ökonomisch, dann interessant, wie genau man das macht, aber.

Sascha Bandura:
[1:32:57] Standarisiert, es ist alles einheitlich.

Micha:
[1:33:01] Okay, na wunderbar. Ähm ich hatte mir bei den für PV-Anlagen eine Lebensdauer von so fünfundzwanzig bis dreißig Jahren notiert. Ich glaube, das hatte ich irgendwo gehört. Du hattest gerade auch schon vor gut zwanzig Jahren gesprochen. Das heißt, damit muss man rechnen, ne, also wenn man als Dacheigentümer.
Muss ich mir, also wenn ich überlege, euch anzusprechen, muss ich mir überlegen, äh ob ich wirklich für die nächsten zweiundzwanzig, fünfundzwanzig, dreißig Jahre die Anlage auf dem Dach haben möchte, ähm oder ob ich das Dach vielleicht mal decken möchte,
und für die zwanzig Jahre, die ersten zwanzig Jahre ist die Einspeisevergütung festgeschrieben und die paar Jahre, die da, die dann noch danach kommen, ähm.
Äh ja, wie ist das da eigentlich? Welchen Preis kriege ich dann für meinen Strom?

Sascha Bandura:
[1:33:47] Also die Kooperation mit uns ist mindestens zwanzig Jahre.
Weil wir auf zwanzig Jahre lang die Vergütung bekommen oder der Betreiber die Vergütung bekommt und wir auch die Anlage auf zwanzig Jahre kalkulieren.
Man könnte sagen, ab dem ersten Tag, nach zwanzig Jahren möchte ich die PV-Anlage nicht mehr haben. Bitte, liebe Stiftung, bau sie zurück.
Ähm man kann aber auch sagen, wir lassen den Vertrag jetzt einfach Jahr für Jahr weiterlaufen mit einer jährlichen Kündigungsfrist.

[1:34:21] Oder man kann sagen liebe Tempelmann-Stiftung ich kaufe dir die PV-Aulage einfach für ein ganz kleineres Betrag ab,
Ich möchte einfach Eigentümer der PV-Anlage werden. Ähm ich möchte vielleicht mein Dach umbauen, sanieren, wie auch immer. Äh die PV-Anlage stört oder muss kurz abgebaut werden. Ähm,
Das ist alles möglich? Gar kein Problem, also zwanzig Jahre ist Minimum ähm und dann liegt es in der Entscheidung des Eigentümers, wie er mit der PV-Anlage verfährt.
Und ähm ich sage mal, ich ich habe jetzt keine PV-Anlage schon zwanzig Jahre selber,
miterlebt, aber genau, die Module haben eine Garantie auf zwanzig Jahre, also sehr viele Geräte der Photovoltaikanlage sind dafür ausgelegt.
Über zwanzig Jahre zu funktionieren.
Und ähm auch die Kaffeerösterei hat schon eine PV-Anlage gehabt. Die hat sechsundzwanzig Jahre wirklich funktioniert. Die wurde vierundneunzig installiert und äh jetzt erneuert.

[1:35:26] Und ähm die hat vielleicht nicht mehr zu hundert Prozent funktioniert, sondern ich sage mal nur noch zu fünfundachtzig Prozent, aber auch das ist ja ein super Wert ähm mit dem man ja gut leben kann. Der Strom wird erzeugt,
Ähm die Frage, die man sich stellt nach zwanzig Jahren ist die.
Äh die Technik hat sich weiterentwickelt. Man wird auf dieselbe Fläche wahrscheinlich das drei bis vierfache, wenn ich das fünf oder also in diesem Fall war’s das Zehnfache an Strom erzeugen können,
baut man nicht einfach eine neue PV-Anlage, um zehnmal so viel Strom zu erzeugen.
Man kann aber auch sagen, nö, ich finde das super, so wie sie ist. Ähm ich verbrauche den Strom die nächsten fünf Jahre noch weiterhin.
Und ähm der Strom, der dann ins Netz geht, der wird dann tatsächlich an der Börse verkauft.

[1:36:20] Also man geht hin, sucht sich ein Unternehmen, was an der Börse gelistet ist und sagt zu diesem Unternehmen, ich habe ein Kraftwerk.
Im Jahr zweitausend Kilowattstunden produziert oder zwanzigtausend, ist auch egal.
Bitte verkauft diesen Strom an der Börse für mich. Und dann sagt das Unternehmen, ja klar, mache ich für dich. Äh möchte ich natürlich auch beteiligt werden. Das ist ein ganz normales Geschäft.
Ich handle deinen Strom an der Leipziger Börse und je nachdem, ob dein Strom dann auch gekauft wird.
Kriegst du halt einen Börsenpreis.
Der ist eben volatil, äh der liegt ich glaube im letzten Jahr lag der so zwischen drei und fünf Cent pro Kilowattstunde.
Je nachdem, wann man halt verkauft, also ich sage mal, um ein Uhr mittags ist so die schlechteste Zeit, bevor schon zu verkaufen, weil in ganz Deutschland der PV Strom da ermöchst ist,
ähm aber man kann ja nichts machen, also man ist da natürlich auch gefangen und ähm man muss dann mit diesen fünf Cent leben.
Und wenn man natürlich den überwiegenden Teil einspeist, dann wird’s natürlich ein bisschen dünn, weil fünf Cent pro Kilowattstunde ist jetzt nicht die Welt. Äh wenn man Eigenverbrauch optimieren kann, sollte man das tun,
Also die den Verbrauch in den Tag legen.

[1:37:41] Oder einfach eben äh eine neue PV-Anlage bauen, wobei ich nicht glaube, dass wenn wir jetzt eine PV-Anlage bauen, äh wir uns im Jahr zwanzig einundvierzig wiedertreffen, uns dann immer noch das EEG gibt, wie ist es heute gibt.
Also ich glaube im Jahr zweitausendeinundvierzig äh wird dann der Strom an der Börse verkauft werden.
Ähm wenn es die Börse dann auch noch gibt, diese Leipziger Börse. Und ähm und dann kriegt man eben den Börsenpreis. Man ist dann abhängig vom Markt tatsächlich, ne.

Micha:
[1:38:11] Meinst du, dass die Börse in zwanzig Jahren in der Form, so wie sie jetzt besteht, gar nicht für mehr notwendig ist, weil es vielleicht weil vielleicht der Handel automatisiert wird oder so?

Sascha Bandura:
[1:38:20] Nee, also ich sage nur, also die Börse, ich weiß nicht, seit wann es die gibt, vielleicht,
Gibt’s die auch noch in zwanzig Jahren, aber wie dann der Strom vertrieben wird, weiß ich nicht. Vielleicht gibt’s auch riesige Batteriehersteller, die den Strom aufkaufen,
und speichern, vielleicht gibt’s Risiken Speicheranbieter, keine Ahnung, die dann auch wieder über die Börse funktionieren, kann auch sein, äh will ich jetzt gar nicht in Abrede stellen, aber der Absatz in zwanzig Jahren,
Den kann keiner vorhersagen. Ja, also ich meine, die ersten Anlagen laufen ja jetzt aus und die verkaufen den Strom an der Börse.
Die sind natürlich ziemlich geknickt, die haben fünfzig Cent gekriegt und kriegen jetzt drei. Äh da fragen sich viele, was was soll das? Die wollen wieder die fünfzig Cent,
aber äh zwanzig Jahre sind nun mal rum und ähm PV-Anlagen sollen ja konkurrenzfähig sein,
Und deswegen werden sie auch gehandelt wie Atomstrom am Ende des Tages, was ich auch völlig in Ordnung finde. Und vielleicht ähm,
Gibt’s dann Möglichkeiten, ich sage mal auch, wie als Stiftung, vielleicht haben wir in zwanzig Jahren XPV-Anlagen und verkaufen die in Summe an der Börse, ne? Gebündelt als ein Kraftwerk, ne. Mal gucken.

Micha:
[1:39:36] Ich meine nur ich dachte vielleicht siehst du da eine bestimmte Entwicklung ab oder so, die dazu führen würde, dass die Börse in der Form nicht mehr weiter bestehen würde.

Sascha Bandura:
[1:39:45] Nein, nein, nein. Das das kann ich überhaupt nicht vorhersagen, keine Ahnung.

Micha:
[1:39:49] Ne, weil ich ich dachte gerade, ne, wenn äh wenn sich der Trend so fortsetzt, also sagen wir mal, es werden immer mehr PV-Anlagen,
errichtet oder andere Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen. Ähm und lokal erzeugen,
und äh ein größerer Anteil als jetzt in den Eigenverbrauch fließt und gar nicht mehr verkauft werden muss, ähm dann würde ja erstmal das Volumen, das an der Börse überhaupt gehandelt werden muss, zurückgehen.

[1:40:27] Das wäre ein Effekt ähm dann könnte ich mir vorstellen, wenn’s irgendwie eine bessere Möglichkeit gäbe,
in echt Zeit schwankende.
Preise mitzuteilen, also nicht den Leuten mitzuteilen, sondern den Verbrauchern mitzuteilen, ne, im Sinne von von Internet der Dinge, wenn meine Waschmaschine jederzeit darüber informiert ist, wie teuer der Strom ist.
Und sich automatisch einschaltet, wenn er gerade günstig ist. Ja, ich ich gebe irgendwie einen Schwellenwert ein. Ähm.
Unter denen der Strompreis fallen muss pro Kilowattstunde und dann startet meine Waschmaschine automatisch äh in in so einer Welt.
Wäre es ja vorstellbar, dass die, dass die dass die meisten Anlagen, die den Strom erzeugen und die meisten Verbraucher untereinander automatisch kommunizieren und untereinander äh den den Strom,
handeln, ohne dass da noch ein Mensch wirklich eingreifen muss. Deswegen dachte ich, vielleicht meinst du, meinst du so eine Entwicklung dieser Art.

Sascha Bandura:
[1:41:33] Das gibt’s ja jetzt auch schon, das nennt sich ja Smart Grid und ähm das populärste Beispiel, glaube ich, ist ja, wenn man an Autos denkt.
Das ist zur Zeit auch möglich. Man kann.
Dem der Ladesäule sagen, bitte tanke nur das Autorennen. Die PV-Anlage mehr erzeugt als verbraucht wird.
Sodass ich den überschüssigen Strom, den ich einspeise in der Autobatterie speichere,
Perfekt wäre es ja dann, wenn ich die Batterie wieder entleeren kann, wenn der Strompreis am höchsten ist. Und das sind jetzt so im Moment noch natürlich noch Spielereien, äh die aber eine wichtige Rolle spielen werden,
und ich bin mir sicher, dass es viele Geräte geben wird, die genau so was können,
Aber ob dann das Handelsvolumen zurückgeht, weiß ich nicht.

Micha:
[1:42:27] Schauen wir mal. Kann ja auch sein, dass insgesamt der äh die Stromerzeugung und der Stromverbrauch zunimmt und das,
der Effekt, sich dann wieder ausgleicht oder was auch immer. Ähm wie ist wie ist das bei den Solarmodulen, wenn ihr so eine also wenn ihr die Handwerker damit beauftragt, äh so ein Ding oder.
Anders. Müsst ihr die Solarmodule immer kaufen oder gibt’s auch Modelle, wo ihr die Solarmodule lesen könnt,
Hersteller, aber es gibt ja immer mehr bei äh so bei bei Autos ist es inzwischen viel weiter verbreitet äh das Ganze das ganze Leasingmodell, ne, bei bei Zügen gibt’s das mittlerweile.

Sascha Bandura:
[1:43:10] Mhm. Ähm.

Micha:
[1:43:11] Aber ihr müsst die wahrscheinlich immer bei nicht nur ihr, sondern grundsätzlich jeder, der eine PV-Anlage errichten möchte, muss die Solarmodule wahrscheinlich kaufen, ne?

Sascha Bandura:
[1:43:19] Ich wüsste gar nicht, ob man auch Module lesen kann,
Man möchte Sie ja über zwanzig Jahre betreiben. Hm.
Also wir kaufen die Module immer vollständig, also wir verkaufen die komplette Anlage.
Und was man machen kann in diesem Bereich, ist eine komplette PV-Anlage zu mieten, Schrägstrich Leasen.
Das ist ja auch einer unserer Varianten, dass wir sagen, es gibt die PV-Anlage in Gänze, hundert Kilowatt Piek,
und die kannst du ähm pachten oder mieten und du zahlst eine Pachtgebühr.
Wie beim Auto auch oder Leasinggebühr und über diese Leasinggebühr können wir die PV-Anlage bezahlen über zwanzig Jahre.
Und dadurch, dass du dann diese PV-Anlage in den Händen hältst.
Äh produzierst du Strom? Verbrauchst den Strom selbst? Verkaufst den Strom ins öffentliche Netz, hast also eine Einnahme, die höher ist als die Pacht.

[1:44:29] Das heißt, der, der die PV-Anlage mietet oder pachtet, hat einen Gewinn.
Und die Stiftung kann die vermieten und wir machen’s dann so, dass der Gewinn, der bei dieser Vermietung anfällt, am Ende auch gespendet wird.
Also der, der die PV-Lage bei uns äh pachtet, der hat nicht nur einen Gewinn auf seiner Seite, weil er einfach Strom produziert und verkauft, sondern auch jeder Cent, der quasi zu viel in der Pacht ist.
Kriegt er zurückgespendet.
Aber wir müssen die PV Lager davon bezahlen. Wir haben sie ja, wir müssen sie abschreiben. Wir müssen auch Zinsen bezahlen dafür und das schaffen wir durch die Miete.
Und ähm genau. Und was halt übrig bleibt, können wir spenden, sodass am Ende die Organisation, die diese PV-Anlage mietet.
Genauso gestellt wird, als wenn sie sie selber kaufen würde.
Nur sie muss eben nicht investieren. Was natürlich wie beim Auto ja auch der Vorteil. Äh man hat nicht diese hohe Anfangsinvestition und ähm das geht bei gesamten PV-Anlagen, aber bei einzelnen Geräten wüsste ich’s nicht. Ob man das machen kann.

Micha:
[1:45:39] Ja, ich versuche nur gerade, ein paar paar lose Enten in meinem Kopf wieder äh zusammenzuführen. Ich hatte nur gefragt, weil also das beschreibt ja jetzt das Verhältnis zwischen äh euch als Stiftung einerseits und dem Dacheigentümer andererseits. Aber ähm,
Ich hatte mich du hattest nämlich gerade auch erwähnt, dass die laufenden Kosten einer PV-Anlage sehr gering sind,
Sicherlich muss ein bisschen gewartet werden und es muss ein bisschen standgehalten werden, aber es gibt keine beweglichen Teile, es ne es,
Gibt natürlich ein bisschen ähm Einfluss durch die Witterung und so. Halt so Dinge, die man eigentlich immer hat, aber ansonsten muss man nicht so wirklich viel machen, während die Anlage läuft,
Das wäre ja anders, wenn man die Solarmodule,
meinetwegen auch andere Komponenten wie einen Speicher oder den Wechselrichter oder was auch immer vom Hersteller leasen könnte, anstatt ihn komplett zu kaufen. Ne, also gehen wir, also scheinbar gibt’s diese Option, des Leasens nicht, also,
PV-Anlage errichten möchte, muss man sie komplett kaufen. Könnte ja für den Dacheigentümer, der drüber nachdenkt bei sich eine eine PV-Anlage,
zu errichten. Äh äh ein wichtiges Kriterium sein, ne? Dann die PV-Anlage kann ja,
könnte für mich ja Sinn machen, aber wenn ich.

[1:46:58] Jetzt aktuell eben nicht das Kapital aufbringen kann, äh um sie überhaupt erstmal zu errichten, dann wird daraus nix, auch wenn es sich dann über die zwanzig Jahre für mich rechnen würde. Und da kommt ihr ja ins Spiel, ne? Weil ihr die Finanzierung übernehmt.
Ist das weich, weil ich habe mich gefragt, ob es für den.
Also wenn ich der Dacheigentümer bin, dann kann ich mir ja überlegen, ob ich mich an euch wende als gemeinnützige Stiftung oder ob ich vielleicht an den kommerziellen Anbieter,
mich an den kommerziellen Anbieter wende, der ja wahrscheinlich ein ähnliches Angebot macht in dem Sinne, dass sie auch die Planungen und die Errichtungen und so übernehmen, aber die finanzieren das nicht.

Sascha Bandura:
[1:47:39] Ähm also doch, also es gibt auch Anbieter aufm äh deutschen Markt, wo man hingehen kann und sagen kann, ich habe ein Dach, ich möchte gerne eine PV-Anlage lesen.

[1:47:51] Und ähm das funktioniert dann genauso. Also man kriegt die PV-Anlage aufs Dach geschraubt und äh wird dann Betreiber und dadurch Stromverkäufer und äh verbraucht den Strom selbst.
Ähm man bezahlt auch diese Leasinggebühr. Man kriegt nur keine Spende. Ja. Ne, also das Unternehmen behält diesen Gewinn,
Für sich war’s auch völlig in Ordnung ist, das will ich gar nicht in Abrede stellen. Nur unser äh Benefit oder ich sage mal vielleicht das, was uns ein bisschen sympathischer erscheinen lässt, ist einfach, dass wir gezwungen sind, diesen diese Gewinnspanne.
Abzugeben. Und deswegen ähm sind wir eigentlich immer ein Stückchen wirtschaftlicher oder,
kleines Stückchen besser als ein Wirtschaftsunternehmen, weil,
Das möchte den Gewinn üblicherweise behalten. Es sei denn, es kalkuliert irgendwie auf null, ne? Aber das ist ja nicht der Fall. Also sagen wir eigentlich immer, dass dieser kleine Rastbetrag mindestens das ist, was uns ein bisschen,
äh wo wir einfach einen Vorteil haben.
Ähm oder wo der Kunde dann den Vorteil hat, weil, ich meine, wir haben ja keinen Vorteil dann davon, wir fallen ja immer wieder zurück auf unser Niveau. Äh wir akkumulieren das Geld nicht, sondern wir geben’s dann aus.
Ähm aber man könnte auch einfach zu einem ganz normalen Unternehmen hingehen und sagen, ich hätte gerne eine PV-Anlage.

Micha:
[1:49:16] Okay und die würden okay, also es gibt auch welche, die die dann verliesen, das heißt also, dann wäre es so ähnlich wie bei euch.

Sascha Bandura:
[1:49:22] Man könnte sich das auch als Gegenangebot quasi einfach einholen, ne? Ja, ja. Wenn man möchte.

Micha:
[1:49:27] Nee, ich dachte, hätte ja sein können. Also bei euch ist äh also ein Argument für euch, für mich als als Dacheigentümer, ne, das das zentrale Argument ist eben die die Spende an das gemeinnützige Projekt,
anderswo so nicht bekomme. Ähm dann hast du schon gesagt, bei kommerziellen Anbietern äh versickerten Teil der der Rendite, ne, weil äh die eben selber Gewinn erwirtschaften. Was bei euch so nicht passiert, beziehungsweise der Gewinn,
den ihr erwirtschaftet, der fließt eben als Spende an die gemeinnützige äh Organisation. Aber die ähm.
Ähm es gibt jetzt nicht irgendwelche nennenswerten Aspekte, die ähm die euer Modell,
deutlich günstiger machen als das kommerzielle Angebot, vielleicht aufgrund einer aufgrund der steuerlichen Behandlung von gemeinnützigen Stiftungen oder so.

Sascha Bandura:
[1:50:20] Also Photovoltaikanlagen zu betreiben an sich ist erstmal nicht gemeinnützig.
Also das ist für uns eine eine ein Betrieb oder eine Maschine, so wie für die Kaffeerösterei eine Röstmaschine,
ähm man hat eine Investition und man verkauft das Produkt in unserem Fall den Strom, um die Maschine davon zu bezahlen.
Ähm das heißt, wir können jetzt nicht günstiger PV Module kaufen, weil wir gemeinnützig sind,
wir kriegen jetzt irgendwie einen Rabatt oder wir müssen darauf keine Steuern bezahlen oder was auch immer, sondern wir sind ähm in der Hinsicht.
Gleichwertig. Wir haben dieselben Kosten wie eine GmbH oder wie eine Aktiengesellschaft. Das ist komplett egal. Wir müssen uns am Markt bedienen, also haben wir auch Marktpreise,
werden jetzt nicht besser behandelt, nur weil wir sind. Wo gemeinnützige Stiftungen begünstigt werden, ist in dem Zweckbetrieb.

[1:51:24] Wenn ein Kindergarten eine Kindertagesstätte betreibt,
und ich sage mal, dort Dinge tut, einkauft, dann gibt es bestimmte Vergünstigungen oder Begünstigungen, die dann gelten, aber ähm,
Ich sage mal, man kennt das oft von der Schule. Es gibt einen Förderverein und ähm oder nicht von der Schule, sondern.
Ja, wie soll man das sagen? Ähm doch vom Fußballverein vielleicht, äh der Fußballverein hat einen Kiosk, verkauft Süßigkeiten und der hat ein Sportangebot für Kinder und Jugendliche,
Und wenn er jetzt äh Dinge einkauft für Sport und Jugendliche, hat er eine Begünstigung.
Oder wenn er eine Einnahme in diesem Bereich erzielt, wenn er jetzt Kaugummis verkauft,
Da muss er ganz normal die Mehrwertsteuer abführen. Äh und wenn er damit einen Gewinn erzielt, dann muss er den Gewinn auch ganz normal versteuern. Und so ist es bei uns auch. Also wir haben keinerlei Benefit, den wir so weiterreichen können, nur weil wir gemeinnützig sind.

[1:52:22] Ähm weil unser gemaltiger Zweck ist nicht die Errichtung von PV-Anlagen, sondern die Unterstützung von Kinder und Jugendlichen. Ne, und die PV-Anlagen sind nur das Mittel,
um Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Ja. Also alles, was wir in dem Bereich PV-Anlagen tun,
Äh das könnte jeder jedes Unternehmen auch tun, ne. Zu genau den selben Konditionen, also äh der einzige, ich sage mal, einzigartige Vorteil ist dann der, dass wir sagen, gut, wir spenden den Gewinn.
Das ist das könnten Unternehmen höchstens freiwillig tun. Es geht ja auch noch. Es gibt vielleicht auch tolle Unternehmen, die sagen, ich spende auf jeden Fall meinen Gewinn.
Aber wir sind dazu auch noch verpflichtet. Also es wird auch noch kontrolliert äh und das heißt.
Man kann sich schon sehr sicher sein, dass da mehrere Instanzen noch dahinterstecken, die uns auf die Finger schauen.

Micha:
[1:53:16] Und ich kann mir noch aussuchen, wohin es geht, ne. Okay. Das heißt, also im Wesentlichen,
Ich hatte mir die Frage gestellt, wie ich eben schon mal sagte, die die Sachen mit der mit der Spende an die gemeinnützigen Projekte, es ist äh klarer Pluspunkt für euch, ja, aber ähm ich hatte mich gefragt, ob für mich als,
sagen wir mal, egoistischen Dacheigentümer ohne.
Es trotzdem einen guten Grund gibt nicht zu ’nem kommerziellen Anbieter zu gehen, sondern zu euch. Ne? Und das wäre ja der Fall, wenn ihr aufgrund irgendwelcher,
Vergünstigungen äh in der Lage wäre, ähm dass das äh insgesamt günstiger anzubieten als eben der,
kommerzielle Anbieter. Aber gut, aber du hast ja richtig gesagt, ne, der kommerzielle Anbieter äh möchte selber Gewinn erwirtschaften. Das heißt, wenn man über euch geht und dann die ähm,
den eigenen Nutzen oder die eigene Ersparnis äh und die Spende zusammennimmt äh.
Dann übersteigt das wahrscheinlich die Ersparnis, die die man beim kommerziellen Anbieter erzielen würde,
weil der eben noch seinen Gewinn aus dem ganzen Ding generieren möchte.

Sascha Bandura:
[1:54:42] Ich sage mal so, wenn jetzt die Wahl ist zwischen der Stiftung und einem anderen Anbieter und beide und die ist gleich teuer.
Wie Leasinggebühr,
Nehmen wir mal an, die Leasinggruppe wäre hundert Einheiten bei beiden äh Personen, aber bei der Stiftung und dem Wettbewerber. Dann könnten wir mal sagen, ja aber das kleine Delta spenden wir noch.
Hat jeder eigentlich dieses kleine Delta als selbst wenn er,
hoch egoistisch ist und sagt, ist mir auch egal, aber den Vorteil hat er ja trotzdem. Also er könnte immer sagen, Ärger, dann spendet das einfach, also außer jemand empfindet es als Belastung, etwas zu spenden. Ja.

Micha:
[1:55:20] Ja, gut. Ja gut, da gehen wir mal nicht.

Sascha Bandura:
[1:55:23] Dann dann wäre es ein Nachteil, aber äh warum sollte dann jemand keinen Spaß dran haben etwas zu spenden so?

Micha:
[1:55:32] Na ja, sagen wir mal so, wenn äh wenn wenn ich mit euch kooperiere, als Dacheigentümer und aus Versehen spendet ihr die Gewinne aus meiner Anlage dann an den BSV Wulfen anstatt. Anstatt an die BG.

Sascha Bandura:
[1:55:44] Ja. Ja gut, dann äh ja gut, das wäre dann ein, ja, das stimmt natürlich. Gleich konstruiert. Ja.

Micha:
[1:55:52] Leicht konstruiertes Beispiel. Ähm.
Gut, aber da, das, das ist ja interessant, ne, weil ich als Dacheigentümer, ich könnte mir ja dann auch überlegen, okay, ich ich möchte ähm ich habe vielleicht schon,
gemeinnütziges Projekt im Kopf, äh denen möchte ich was spenden und jetzt bietet ihr mir die Möglichkeit, das eben über den Betrieb der PV-Anlage zu machen. Aber dann könnte ich mir ja überlegen, ja gut, ich ich kann ja auch zu einem kommerziellen Anbieter gehen,
baut mir die PV-Anlage dadurch habe ich äh die und die Einsparungen und,
Diese Einsparung wiederum spende ich dann selber an die Organisation, die ich unterstützen möchte, gehe gar nicht über euch, aber dann habe ich ja immer noch diesen.
Verlust ist es nicht, aber es sind immer noch ich, ich muss dann ja immer noch die Gewinne des des Anbieters, des kommerziellen Anbieters,
mitfinanzieren. Ja, das heißt, selbst diese Alternative wäre unterm Strich nicht, nicht besser als über euch zu gehen, wenn ich’s richtig.

Sascha Bandura:
[1:56:54] Also wenn er über uns geht und mit uns oder wenn er diese PV-Anlage liest und eine Ersparnis erzielt.
Und einen Gewinn bei ihm verbleibt, dann kann er den ja auch spenden.
Können ja auch gemeinsam spenden. Also wir können sagen, äh ich spenden. Die Stiftung soll an den BGD Dorsten spenden und ich spende auch an Birgit Dorsten und am Ende ist dann alles bei der BG. Kann er ja auch machen.
Ne? Aber dass wir eben spenden, das ist so ähm ja, das ist einfach der,
Der einzige Vorteil, sage ich mal, der zwingt aber auch ist. Also wir müssen das auch spenden. Wir sind jetzt nicht so, ja, wir könnten mal spenden, sondern als gemeinnützige Einrichtung musst du die Gelder, die du einnimmst, zeitnah ausgeben,
Da gibt’s einen Spielraum von vielleicht zwei Jahren. Also ich muss jetzt nicht sagen, äh ich muss sofort am nächsten Tag das Geld weghauen, sondern hat dann natürlich schon so ein bisschen,
Spielraum auch, weil’s aus praktischen Gründen oft nicht anders geht, ja? Ähm.
Nur da werden wir eben auch vom Finanzamt kontrolliert und äh ja, das ist eine Kontrollinstanz.
Die hat eine normale GmbH einfach nicht. Die führt auch natürlich zu Abstimmungsproblemen oder ähm einfach zu ja, einer Korrespondenz zwischen uns und dem Finanzamt.

[1:58:19] Aber eben zu der Sicherheit, dass da jemand drauf guckt. Ne und,
Ja, das kann man ja dann auch so kommunizieren. Also uns kontrolliert das Finanzamt. Und jede gemeinnützige Einrichtung wird kontrolliert, ne? Also nicht nur wir, sondern einfach, weil man gemeinnützig ist und einen diesen besonderen Status hat. Wir können ja dann auch Spendenquittung ausgeben, also wenn man an uns spendet,
könnten wir diese Quittung erstellen und diese Quittungen sind ja dann, wenn man sie wieder beim bei der eigenen Steuererklärung einreicht, wieder wichtig. Das heißt.
Äh jede Einrichtung, die gemalt sich ist, unterliegt dieser Kontrolle, ja? Und deswegen.

Micha:
[1:58:57] Das habe ich glaube ich nicht verstanden, wenn ihr seid diejenigen, die die Spende abführen, aber der Dacheigentümer kann die Spendenquittung erhalten.

Sascha Bandura:
[1:59:06] Nein, nein, nein, nein. Nein, nein, nein, also ich meine nur, wir sind eine gemeinnützige Stiftung, man kann einfach so an uns spenden,
Wenn man Kinder und Jugendliche unterstützen möchte, kann man einfach sagen, liebe Tümpelmann-Stiftung, hier sind tausend Euro, wir stellen und dann stellen wir dieser Person eine Spendenquittung aus, ne?
Und dadurch dafür, dass wir das können, diese Spendenquittung ausstellen.
Muss man vom Finanzamt kontrolliert werden, ne? Oder wird man automatisch kontrolliert. Und ähm.

[1:59:34] Ja und das ist ich sage mal so, ganz praktisch, wenn ich auf gemalzige Einrichtungen zutrete, die kennen das Spiel.
Die kennen das gemeinnützige Spiel, dass man äh diesen Zweck erfüllen muss, dass man,
Auflagen auch hat und deswegen passt es sozusagen extrem gut, dass wenn wir mit gewaltigen Stiftungen oder Vereinen oder anderen Organisationen kooperieren, weil sie an die Einheiten spenden können,
auch wissen, was Gemeinnützigkeit bedeutet, das ist nicht so ganz klar,
Auch bei Stiftungen wird das oft durcheinander geworfen. Es gibt nicht gemalzige Stiftungen und es gibt gemeinnützige Stiftungen. Genauso wie es gemeinnützige GmbHs gibt und nicht gemeinnützige GmbHs oder was auch immer. Ähm,
und ja, deswegen äh muss man immer betonen, dass man gemeidet sich ist, weil ähm man mit in einem Topf geworfen wird mit diesen nicht gemaltigen Stiftungen, von dem man ja auch.
Manchmal Negatives dann hört oder es nicht so richtig einordnen kann, ne. Ähm es gibt zum Beispiel auch Familienstiftungen,
sich um das Vermögen der Familie kümmern, das hat nichts mit Gemeinnützigkeit zu tun. Ähm ja, die können auch machen, was sie wollen,
und äh deswegen muss ich das immer so ein bisschen noch äh beschreiben.

Micha:
[2:00:59] Okay. Ich glaube, das klar geworden. Ähm.
Wenn ihr jetzt eine,
Äh wenn ihr entweder ein Dach pachtet oder die Anlage verpachtet ähm habt ihr dann äh einen einen fixen Betrag, den ihr anbietet, beziehungsweise verlangt oder ist das immer Verhandlungssache,
Wenn ihr mit dem Dacheigentümer sprecht, weil das würde ja bedeuten, also ich könnte.
Wenn ich selber gar keinen eigenen Nutzen daraus ziehen möchte und ich möchte nur den,
die gemeinnützige Organisation unterstützen, dann könnte ich auch sagen, ich verpachte euch mein Dach für einen symbolischen Euro oder,
ich äh das, was ich euch,
Äh als Pacht für die Anlage bezahle, entspricht äh genau meiner Ersparnis, die ich durch,
durch den Betrieb dieser Anlage erziele. Dass das verhandelt ihr dann immer, das ist variabel.

Sascha Bandura:
[2:02:04] Also bei der äh Dachnutzung, also wenn jemand sein Dach.
Möchte, damit eine PV-Anlage auf diesem Dach errichtet wird und er nicht Betreiber der PV-Anlage werden möchte, sondern er sagt, liebe Stiftung, hier hast du das Dach,
aber nichts mit dem Betrieb zu tun haben, auch nichts mit der Wartung und das Risiko soll auch bei dir liegen, dann kriegst du einfach nur mein Dach,
Und wir sagen, OK dafür wir kriegen das Dach, wir verkaufen dann den Strom vor Ort an die Organisation.
Und aus diesen Erlösen spenden wir dann. Und ähm.
Man könnte natürlich hingehen und sagen, ich möchte aber jetzt pro Jahr hundert Euro haben für das Dach, dann mache ich das, dann wird die Spende um hundert Euro gering, verringert, ne, also man nimmt quasi einen Teil der Spende weg, äh und würde sie dann in die.
In diese Pacht packen. Ähm wenn wir wenn die Anlage gepachtet wird, also genau das umgedrehte Modell, dann gibt’s eigentlich mehr oder weniger nur zwei Faktoren, die eine Rolle spielen. Wie teuer ist die Anlage?
Also zu welchem Preis kann die Stiftung diese PV-Anlage erwerben? Hm. Da sind wir natürlich abhängig vom von dem, was uns angeboten wird. Also wir holen das Angebot ein.
Das Angebot dann auf zwanzig Jahre um das ist dann die Pachtgebühr.

[2:03:30] Ne, also da ist jetzt dann äh da sind die Kosten, die die Stiftung hat inkludiert in dieser Pachtgebühr und die hängt ganz stark davon ab, wie teuer die PV-Anlage ist,
Sagen wir jetzt nicht einfach hundert Kilowatt Piek tausend Euro und ne, so eine Staffelung, sondern wir gucken immer,
Wie teuer ist die PV-Anlage? Weil einige PV-Anlagen kosten weniger, weil weniger Kabel gezogen werden müssen. Bei anderen muss erst der ganze Raum umgebaut werden oder ne, was auch immer gemacht werden. Und dann ist die PV-Anlage teurer.
Dass es individuell. Das verhandeln wir in dem Sinne auch nicht, sondern wir zeigen dann der Organisation, wie teuer unsere PV-Aulage ist, also wir legen einfach offen, was wir bezahlen,
Und da kann die Organisation sich selber ausrechnen, was wir im Jahr dafür nehmen müssen.

Micha:
[2:04:15] Also ihr gebt nur den Intervall vor, also das Intervall sagt man, glaube ich. Äh und der, der Dacheigentümer sagt dann so und so viel zahle ich euch oder so und so viel möchte ich für mein Dach.

Sascha Bandura:
[2:04:28] Also wir geben dann vor, wir brauchen mindestens das. Ist ja logisch, es ergibt sich aus den Kosten äh und dann sagt der, bevor oder kann die.

Micha:
[2:04:37] Oben offenes Internet.

Sascha Bandura:
[2:04:38] Wie kann natürlich mehr bezahlen, macht aber noch keinen Sinn, also äh.
Genau, die zahlt dann diese Summe, die Stiftung ist fein, weil sie hat einen Vertrag für zwanzig Jahre, sie kriegt zwanzig Jahre lang die Pacht, sie kann die PV-Anlage bezahlen und die Organisation weiß, okay, sie hat eine Ausgabe, zwanzig Jahre lang, hat aber auch den Strom zwanzig Jahre lang.
Also hat alle Positionen in der Hand, weiß wie viel sie einnimmt, weiß wie viel sie ausgibt, kann sich den Gewinn auch selbst ausrechnen ähm und kriegt ja dann noch die Spende,
Von daher ähm ist das in jetzt nicht so eine Verhandlungssache, wie bei einem Kaufpreis, wo man jetzt schon,
streitet, mehr oder weniger mit gegensätzlichen.

Micha:
[2:05:18] Im Sinne von falschen, ich mein nur ihr müsst euch halt irgendwie auf einen Preis einigen.

Sascha Bandura:
[2:05:22] Ja, genau. Man muss sich einigen, aber der hängt einfach ganz stumpf von dem Preis ab, den wir zahlen.

Micha:
[2:05:27] Wenn, also wenn ich die, wenn ich die Anlage pachte,
dann liegt ja das Risiko bei mir, ne? War ja nicht klar ist, wie viel Strom die überhaupt erzeugt oder wie viel ich in dem Zeitraum verbrauche oder ne, wann ich es auch noch verbrauche, äh wie viel ich einspeise, wie viel ich,
einkaufen muss und, und, und. Ähm wenn ich euch das Dach verpachte und ihr die Anlage betreibt, dann tragt ihr das Risiko. Ich weiß genau, wie viel ich an Pacht bekomme für mein Dach.
Und das war’s, ne? Genau. Also im Wesentlichen.

Sascha Bandura:
[2:05:58] Im Wesentlichen ist es so, ähm wenn man sagt, ne, man eine symbolische Pacht, dann weiß man, man kriegt eine Spende, ne, man weiß nur nicht wie viel,
können wir natürlich auch nicht garantieren, wir können jetzt ja nicht sagen, äh wir kriegen garantiert die und die Spende, weil es ist natürlich ein volatiler Markt oder ein volatiles Geschäft, die Sonne scheint in dem einen Jahr mehr in dem anderen weniger. Ähm,
Und das Risiko beschränkt sich sozusagen dann auch nicht nur auf die Sonne,
sondern auch darauf, dass einfach eine Maschine kaputt gehen kann. Also die Module können ausfallen, da müsste man sie reparieren oder,
wie auch immer, ne? Wie beim Auto, man kann liegen bleiben, das die Luft vom Reifen kann, flöten gehen, dann muss man’s wieder aufpumpen. Das sind so die, das ist das wirtschaftliche Risiko, was man tragen kann,
Wenn man sich dafür entscheidet, dann ähm ja, gibt’s eben noch den einen oder anderen Vorteil.
Ähm genau, aber das ist jetzt eher juristischer Natur.

Micha:
[2:07:01] Okay. Ähm.

Technik

https://graukaue.ruhr/gk033/#kapitel5

[2:07:04] Ich hatte, ich frage mich, ob er den Teil überspringen sollten, weil ich hatte ähm ich wusste ähm vor meiner Recherche gar nicht, äh was die Einheit KWP oder Kilowatt Peak überhaupt ist, ich musste das erstmal nachschlagen.

Sascha Bandura:
[2:07:18] Ja, die kennt man auch nicht. Normalerweise kennt man die nicht, ne.

Micha:
[2:07:22] Ja und dann ähm wollte ich dann ein Gespür dafür bekommen, was ein Kilowatt Peak denn überhaupt so ist, aber ich,
damit verbinden sollte, deswegen habe ich mir hier ein paar Dinge notiert. Na also Kilowatt Peak ist eine, ist eine Nenngröße für Solarmodule, die angibt welche Leistungen die,
Laborbedingungen oder unter standardisierten Bedingungen zu produzieren in der Lage sind, ne, also gegeben,
Eines bestimmten Einfallswinkels des Lichtes, einer bestimmten Umgebungstemperatur und und und. Ja, äh kann die Anlage.
Maximal so und so viel Leistung produzieren und das beschreibt Kilowatt Peak und ich hab hier,
Dieses Zitat gefunden da steht das in in.
In Deutschland äh kann eine Anlage kann eine PV-Anlage pro Kilowatt Peak üblicherweise so achthundert bis eintausend Kilowattstunden jährlich.
Produzieren.

Sascha Bandura:
[2:08:29] Mhm. Ja, stimmt.

Micha:
[2:08:32] ’ne Anlage mit mit einem Kilowatt Peak, die wird ja nie wirklich ein Kilowatt produzieren. Ja, das ist ja nur die.
Fast nie zumindest, ne? Das ist.

Sascha Bandura:
[2:08:42] Fast nie. Könnte sein. In äh also in einigen Gebieten der Welt ist das möglich. Ja, okay. Nur in Deutschland wird’s schwierig.

Micha:
[2:08:50] Okay. Ja, ich hatte mich gefragt, wie viel man ähm äh wie viel man dann im Durchschnitt da rausholen kann, ne, weil ähm.
Zumindest im Durchschnitt erreicht man ja dann nicht eine eine Leistung von einem Kilowatt,
einfach weil nachts nun mal die Sonne scheint, nicht scheint und so, ne. Ähm diese Zahlen habe ich übrigens von dieser Webseite hier, von Eigensonne Punkt DE. Die haben irgendwie so einen Ratgeber
weiß gar nicht, was genau die machen. Ich glaube, das ist ein kommerzieller Anbieter für PV-Anlagen aus Berlin. Ähm,
Ich hab mich nur bei dem, die haben so ’n, so ’n Ratgeber und da wird eben auch die Einheit Kilowatt Peak erläutert und da hab ich die Zahlen her.
Und ähm dann habe ich mir bei euch auf der Webseite steht, dass die Anlage auf der Kaffeerösterei,
’ne hundert Kilowatt Peak Anlage ist.

Sascha Bandura:
[2:09:40] Mhm. Ja.

Micha:
[2:09:42] Ich glaube, es gibt auch eine mit neunundneunzig, aber der Einfachheit teilbar, nehmen wir mal hundert.

Sascha Bandura:
[2:09:46] Neunzig Komma neun. Mhm.

Micha:
[2:09:48] Ah okay, okay. Ähm das heißt, diese Anlage würde im Jahr so achtzigtausend bis einhunderttausend Kilowattstunden produzieren.

Sascha Bandura:
[2:09:56] Produzieren. Genau und die diesen Bereich, den kann man auch so erklären, also hunderttausend ist dann möglich, wenn die Anlage Richtung Süden ausgerichtet wäre.
Eine südausgerichtete PV-Anlage oder ein süd ausgerichtetes PV-Modul erzeugt tausend Kilowatt Stunden im Jahr.
Ein Modul, ich sage mal, was noch im Norden ausgerichtet ist, erzeugt jetzt achtzig also ähm.
Dann achtzig Prozent dieser Leistung. Ja. Ne, also wenn nach Süden ausgerichtet, hunderttausend Kilowattstunden wenn alle Module nach Norden ausgerichtet werden, wären wir bei achtzig, vielleicht auch fünfundsiebzigtausend Kilowattstunden. Wenn wir eine Ost-West-Anlage haben.
Dann befinden wir uns so in der Mitte zwischen achtzig und hundert.

Micha:
[2:10:48] Okay. Es gibt auch nach Norden ausgerichtet.

Sascha Bandura:
[2:10:52] Also man kann zum Beispiel Nord-Süd-Dächer in beide Richtungen belegen, dann hat man ein Modul, was etwas mehr produziert und das andere etwas weniger. Das heißt, es gleicht sich so ein bisschen aus. Ähm,
Das macht man dann, wenn man einfach viel Strom produzieren möchte,
Natürlich eine möglichst effiziente Anlage haben möchte, dann macht man nur die Süd und nur die Südseite, aber oft sind wir schon auf Flachdächern und das ist zum Beispiel bei dieser Kaffeerösterei der Fall. Das ist ein Flachdach. Und die Module sind abwechselnd nach Osten und Westen ausgerichtet.
Dass wir eine Produktion von um die neunzigtausend Kilowattstunden im Jahr haben.
Und die Produktion ist morgens und nachmittags am höchsten.
Morgens geht die Sonne im Osten auf, die Module werden mit einem direkten Winkel bestrahlt,
die Sonne dann mittags im Süden ist, ist der direkte Winkel sehr ungünstig für beide. Und am Abend ist die Sonne ja im Westen und der Winkel wird wieder günstig, das heißt, man hat so eine etwas verteiltere Kurve der Produktion.
Und ähm ja, wenn man nur nach Süden ausgerichtete Module hätte, dann hätte man eine perfekte Glockenkurve.

Micha:
[2:12:03] Sinn, weil da üblicherweise im Dreischicht,
gearbeitet wird, glaube ich, ne. Also zumindest zu der Zeit, dass ich dort gearbeitet habe. Ähm ich glaube, es gab auch Zeiten, wo es dann mal keine Nachtschicht gab oder so, aber die meiste Zeit lief immer, war rund um die Uhr immer im Betrieb.

Sascha Bandura:
[2:12:18] Und deswegen macht es auch oft mehr Sinn, zum Beispiel Ostwestlicher äh anzuvisieren, weil der Bedarf ist oft verteilt über den Tag,
nicht mit einer Lastspitze versehen um ein Uhr mittags. Und der Eigenverbrauch wäre ist höher, wenn eine Ost-West ausgerichtete,
PV-Anlage errichtet wird. Also wenn eine nur nach Süden ausgerichtet wird,
Weil ähm wenn ich morgens und abends den höchsten Stromerzeugung habe, was aber in Summe etwas geringer ist, als wenn ich nur nach Süden ausrichten würde.
Einfach ein günstigeres Verhältnis zum Bedarf und zur Produktion,
Ne? Und äh deswegen sind solche Anlagen für den Eigenverbrauch manchmal sogar optimaler als eine nach Süden ausgerichtete Anlage.
Weil der Eigenverbrauch ja das Wichtige ist, ne? Also man will ja nicht viel produzieren und viel Einspeis ins Netz, sondern man möchte möglichst viel selber verbrauchen. Und deswegen muss man da immer so ein bisschen eigentlich nach dem Verbrauch gehen und nicht nach der Ausrichtung der Dächer.

Micha:
[2:13:22] Sind sind die Module immer komplett flach, sodass man die wirklich in eine bestimmte Richtung ausrichten muss. Ergibt es vielleicht auch so halb kreisförmige, also Croissantförmige oder so die.

Sascha Bandura:
[2:13:34] Nein, nein. Gibt’s nicht. Nee, nee, also die Module sind immer rechteckig. Ähm und flach.
Und die werden dann, wie so kleine Dächer aufgestanden hat. Genau. Also, dass das eine Modul nach Osten zeigt, mit fünfzehn Grad Neigung und das andere mit fünfzehn Grad Neigung nach Westen.
Und die grenzen direkt aneinander, ähm so dass man.
Zwei Module mit zwei unterschiedlichen Winkeln hat. Ja. Und ähm das kann man dann bei Flachdichtern,
so durchziehen und dann hat man quasi die Hälfte nach Osten die Hälfte nach Westen.
Bei sattelächern geht ja nicht, da kann man ja das Dach nicht verschieben, da ist man dann gezwungen die PV-Age so zu montieren wie das Dach ist, aber bei äh Flachdächern kann man.
Man könnte auch sagen.
Nordost, Südwest geneigt, ne, weil keine Ahnung, morgens irgendwie besonders viel Bedarf ist und spät abends oder oder wie auch immer, ne? Also das.

Micha:
[2:14:35] Na ich dachte, vielleicht gäb’s auch vielleicht gäb’s die Möglichkeit, solarmodule so zu formen, dass sie wirklich über den Tag verteilt äh ziemlich,
ähm,
Konstant Strom produzieren, weißt du, in dem er einfach, wenn du so einen Halbkreis hättest, der so Richtung Süden offen ist, also mehr oder weniger ein Halbkreis, wo dann die Sonne so im Laufe des Tages so durchwandert und wie die Einstrahlung ist immer ähnlich, wobei,
Ja gut, mittags ist dann irgendwie der Winkel wieder ein anderer, müsste man müsste man sich genau überlegen, wie man’s wie man’s dann macht. Ja, aber sagen wir mal.
Äh der ganze Tag ist wolkenlos, die Sonne ist immer draußen. Äh.
Vielleicht vielleicht gibt’s da theoretische Überlegungen zu, aber.

Sascha Bandura:
[2:15:20] Momentan.

Micha:
[2:15:25] Na, ich hatte mich ähm hier diese oder gut, eine Berechnung ist es nicht, ich habe die Zwischenschritte nicht aufgeführt, aber äh die Überlegung,
Die ich hier angestellt hatte, weil ich wollte mir ja immer noch irgendwie, ich wollte wissen, was ich mir unter einem Kilowatt Peak vorstellen soll. Deswegen hatte ich mal ausgerechnet, ein Jahr, wenn ich von dreihundertfünfundsechzig Tagen ausgehe, hat achttausendsiebenhundertundsechzig Stunden,
Ne, das heißt, eine Anlage, die.
Ähm die eine ein Kilowatt Peak oder ne anders, eine Anlage, die äh.
Das ganze Jahr über ein Kilowatt produziert, die produziert im Laufe des Jahres achttausendsiebenhundertsechzig Kilowattstunden. Ne, aber wie ich ja eben schon mal angeführt hatte, eine Anlage,
die äh eine Anlage mit einem Kilowatt Peak.

[2:16:18] Die produziert ja nur achthundert bis eintausend Kilowattstunden im Jahr. Das hatte ich ja eben schon erwähnt. So, wenn ihr das in Relation setzt zu diesen achttausendsiebenhundertsechzig, dann kommt’s da eben auf diese so ungefähr,
null Komma null neun bis null Komma eins zwei Kilowatt pro Kilowatt Peak. Ne, also sagen wir mal, sagen wir mal null Komma eins der Einfachheit halber. Na dann weiß ich,
Wenn ich mir eine Anlage mit einem Kilowatt aufs Dach setze, dann wird die in Jahresdurchschnitt,
Einfach im Durchschnitt äh null Komma eins Kilowatt liefern. Ich.

[2:16:59] Kann sein, also ne, nicht. Ist nur eine Überschlagsrechnung. Ja. Ne, ich wollte nur ungefähr wissen, was ich mir darunter was ich mir darunter,
vorstellen kann. Ja und dann hier das, das nächste hatte ich mich gefragt, wie es dann mit der äh wie es sich relativ zur Fläche verhält, hatten wir,
vor einiger Zeit schon drüber gesprochen, ne? Da hatte ich gesagt, dass äh äh dass ich in einem in einem YouTube Video gehört hatte, dass man ungefähr fünf Quadratmeter,
Anlage mit einem Kilowatt,
äh deswegen habe ich hier null Komma zwei Kilowatt Peak pro Quadratmeter. Die Zahl habe ich wundert dich nicht. Äh es gibt einen YouTube Kanal namens gewaltig nachhaltig.
Der gute Mann der da spricht, der scheint vom Fach zu sein, ich hab jetzt nicht recherchiert was genau er macht aber dieses Video das ich auch verlinken werde trägt den Titel sieben Mythen über Photovoltaik.

[2:17:55] Ähm was äh was ist wirklich dran? Ist der Untertitel? Ähm.
So und wenn ich davon ausgehe, dann würde das bedeuten, dass ähm ich pro Quadratmeter und ja so einhundertsechzig bis zweihundert Kilowattstunden produzieren kann mit einer ein Kilowatt Peak.
Anlage, ne? Das heißt, ich hatte früher in meiner kleinen Studentenbude in Kiel, da hatte ich lange Zeit immer so einen Jahresverbrauch von immer so zu ungefähr tausendzweihundert Kilowattstunden, was,
Mir leicht merken konnte, weil’s so ungefähr hundert pro Monat sind. Es ist, ist nicht sehr viel, das jetzt, jetzt ist das mehr, weil jetzt habe ich einen Durchlauferhitzer. Ähm.
Das würde bedeuten, ich könnte mit äh mit sechs Quadratmetern könnte ich.
Ja so bis zu tausendzweihundert Kilowattstunden im Jahr.

Sascha Bandura:
[2:18:56] Deinen Jahresbedarf decken.

Micha:
[2:18:57] Meinen Jahresbedarf decken.

Sascha Bandura:
[2:18:58] Bilanziell geht das. Also du könntest im Jahr tausendzweihundert Kilowattstunden erzeugen und du verbrauchst tausendzweihundert Kilometer schon, aber genau, nicht zu dem selben Zeitpunkt. Genau. Ja, und das ist das Thema der Speicherung.

Micha:
[2:19:11] Gut und bei bei so einer kleinen Anlage würde sich in Speicher wahrscheinlich nicht nicht lohnen, weil die sind scheinbar ziemlich teuer. Ähm was ich so gelesen habe, ähm.

Sascha Bandura:
[2:19:21] Gucken, also wäre ein kleiner Speicher. Ja. Ne, ist eine kleine PV-Anlage, kleiner Speicher. Ja. Damit käme man dann vielleicht.
Auf sechzig Prozent Autarkie, also selbst mit dem Speyer könntest du nicht sagen, ich lebe autark, ne, was ja eigentlich das Ziel ist. Äh vielleicht kann man’s auch auf achtzig Prozent schaffen.
Ähm aber man braucht dennoch immer ein Netz im Hintergrund erstmal, damit man tatsächlich rund um die Uhr Strom hat, ne?

Micha:
[2:19:58] Ich hatte jetzt auch nicht überlegt, mir tatsächlich eine eine Anlage. Ich habe die Wohnung ja auch nicht mehr. Ich wohne ja da jetzt nicht mehr. Ähm.
Sondern ich wollte nur eine Vorstellung für so die Größenverhältnisse bekommen und und die tatsächliche Leistung und wie viel wie viel Strom so eine Anlage auch wirklich produziert. Ähm.

[2:20:20] Ähm dann hatte ich noch ähm auf eurer Webseite, also auf der Stiftungswebseite bin ich über diesen einen Punkt hier,
stolpert, ne? Da steht ökologisch Solarmodule erzeugen mehr Energie, als sie in der Produktion verbrauchen.
So, da hatte ich äh mich gefragt, warum das oder nee, nicht verbrauchen, das steht benötigen, aber gut, der Sinn ist der Gleiche,
ähm da hatte ich mich gefragt, warum das da überhaupt steht, ne, weil anders, ansonsten würde es ja keinen Sinn machen, wenn ich mich äh Strom,
produzieren möchte, dann brauch ich ja Kraftwerke, ne, bei, bei Kohle und Atom und Wind, das ist ja das gleiche, ja, die,
äh die Herstellung von denen muss ja weniger Energie verbrauchen als die Anlage dann dann generiert, ansonsten wird’s ja nicht funktionieren. Ich hab’s dann erst später verstanden, warum es da warum es da aufgeführt ist,
Ich glaube, muss mir mal sagen, ob das stimmt. Äh als Fotovoltaik noch recht neu war. Ähm.

[2:21:24] Da wurde sie wahrscheinlich eher verwendet für
bestimmte für bestimmte Zwecke, also sagen wir mal, du machst einen Campingausflug und du hast eben keinen
kein Netzanschluss, dann nimmst du irgendwie so ein Solarmodul mit, um dein Telefon aufzuladen oder irgendwie deinen deine Herdplatte zu betreiben oder was weiß ich,
ähm und in dem Kontext kann es ja Sinn machen Solarmodule.

Sascha Bandura:
[2:21:51] Ja, trotzdem zu verwenden, ne? Nicht ganz, also äh es gibt dennoch diesen Mythos,
oder auch vielleicht.
So rum, dass auch auch bei Windrädern, die die Aussage ist, ja die brauchen bei der Produktion schon so viel CO2 und so viel Energie, das rechnet sich nicht.
Und äh da möchte ich dann halt auch auf der Webseite klar widersprechen. Also es ist so, dass dieses Modul über die Lebenszeit,
produziert als zur Produktion des Moduls erforderlich ist. Ja und ich mein.

[2:22:32] Ist logisch, wenn man von dem Punkt herangeht, es ist eine erneuerbare Energie, aber ob’s tatsächlich so ist, steht ja immer noch zur Debatte eigentlich, also,
weil’s so heißt, heißt ja noch nicht, dass es so ist, so ungefähr und äh da gibt’s natürlich etliche Berechnungen, die die Nachweisen nach X Monaten oder in den ersten zwei, drei Jahren hat man mehr Energie, wieder raus.
Und ähm das ist ja das Ökologische an diesem,
Also das andere wäre ja nicht ökologisch, wie du schon sagst, nur ich hab’s da nochmal hingeschrieben, um’s nochmal klar zu sagen, ja, es ist ökologisch, weil mehr Energie erzeugt wird als,
Ja, also man hat ein Plus einfach an Energie,
und auch an CO2 am Ende des Tages. Also man braucht natürlich vielleicht jetzt noch CO2, aber man braucht Atom Energie, um ein PV Modul zu erzeugen, ja,
Das ist derzeit noch so, man braucht auch Kohle, die verstromt wird, damit dieses Modul erzeugt werden kann. Das ist ja dann der CO2-Fußabdruck,
aber dadurch, dass ich eben Energie erzeuge in Zukunft und diesen Fußabdruck dann nicht mehr habe, habe ich ja wieder eine,
wie soll ich sagen, Minus, was ich dann reinhole wieder, ne? Und und das ist halt in Summe ist das für alle positiv. Also am Ende wird weniger CO2 äh verbraucht, einfach nur, weil das Modul das Sonnenlicht äh einfängt.

Micha:
[2:23:58] Ja, ist absolut logisch, aber deswegen bin ich drüber gestolpert, weil es eben.

Sascha Bandura:
[2:24:01] Ja.

Micha:
[2:24:02] Logisch ist, dass äh ist es also.

Sascha Bandura:
[2:24:06] Ich hatte das Argument tatsächlich des Öfteren einfach mal gehört. Ja. Sozusagen als Schreckensgespenst, ja, Module sind ja doch nicht äh brauchen doch mehr als äh,
als sie erbringen, sodass das sozusagen einfach nur so eine Art Lüge ist.

Micha:
[2:24:21] Ja, weil’s ja das wäre ja Agles äh argistische arglistige Täuschung. Äh also wer.

Sascha Bandura:
[2:24:30] Ja, total.

Micha:
[2:24:31] Produziere also ich stelle Windkraftanlagen her oder so und die kann äh während ihrer Betriebsdauer eine,
Gigawattstunde oder so produzieren und das weiß ich, ungefähr eine Gigawatt Stunde. Aber ich brauche zwei Gigawatt Stunden, um,
die Windkraftanlage selber überhaupt mal herzustellen.
Funktioniert ja nicht. Anders herum wird’s funktionieren. Ich brauche eine und sie erzeugt dann zwei, dann funktioniert. Eine davon kann ich dann verwenden, um wieder eine neue Windkraftlage,
herzustellen, ne? Und die andere Gigawattstunde kann ich anderweitig verbrauchen. Anders herum funktioniert’s halt überhaupt nicht. Nur,
Nur in nur in so einer Übergangsphase.

Sascha Bandura:
[2:25:13] Ja, genau, in dieser Übergangsphase oder es gibt auch, ich sage mal, das das nächste Thema, was jetzt so ein bisschen was anderes ist natürlich, aber wo dieser,
Argument auch herumschwirrt ähm ist bei Batterien.
Oder Elektroautos sind nicht nachhaltiger, weil man braucht ja auch Silizium. Und das muss irgendwo abgebaut werden und ähm,
Deswegen ist es und da braucht man auch CO2, deswegen ist es nicht nachhaltiger eine Batterie im Auto zu verbauen als ein Motor. Und ähm auch da wäre ich vorsichtig,
man da nicht was vermischt, ja? Ähm was ist jetzt das Nachhaltige an einer Batterie.

[2:25:56] Und was ist vielleicht das Schädliche an einer Batterie, ja? Und dann muss man natürlich gucken, wie’s der CO2-Fußabdruck nur fatalerweise gucken die Leute, glaube ich, immer dann auf den heutigen Stand,
und sagen, ja heute brauche ich ja CO2 um eine Batterie herzustellen, aber wohl wo wir ja hin möchten, ist ja, wenn wir alles aus erneuerbaren Energie produzieren.
Gibt’s in dem Sinne keinen CO2-Fußabdruck durch die Energieherstellung mehr. Also die CO2-Fußabdruck von allen durch Sonnenkraft hergestellte Batterie,
minimiert sich ja, weil der größte CO2-Emitent ist ja die Energieproduktion,
ne. Und auch der Kraftstoff, der verbrannt wird, dieser Energieträger vergeht und wenn wir denn dann mal irgendwann die Energiewende vollzogen haben, glaube ich, dass auch eine Batterie nachhaltig sein kann.
Und da wollen wir ja hin, ne? Und deswegen gibt’s immer so Argumente, die auch an Anfängen dieser Batteriezeit herumgeschwirrt sind, wie äh ne oder da werden ganze auch Dörfer abgebaut und so weiter. Äh natürlich brauchen wir Rohstoffe.

[2:27:06] Dass es ja Quatsch, wenn man das in Abrede stellen würde, also ne, für Gegenstände braucht man Rohstoffe. Äh.
Und deswegen ist das Argument jetzt vielleicht obsolet, wie du äh total richtig sagst.
Ähm aber es gibt natürlich viele, die auch so diese ganze Thematik auch schon länger mitmachen als ich und auch diese Anfangszeit dann mitbekommen haben und wo diese Argumente dann noch.
Debatte waren, ne? Und deswegen.

Micha:
[2:27:35] Und vielleicht auch noch zu trafen.

Sascha Bandura:
[2:27:37] Genau, also äh vielleicht war auch irgendwann mal was richtig und die Leute beschäftigen sich ja jetzt nicht tagein daraus mit Solarenergie, also die hören das, speichern das.
Machen ihren ganz normalen Job, äh sind da super drin und dann hören sie nach fünf Jahren wieder ein wie von mir, der sagt, doch es ist was anderes und es ist super cool und dann.
Sagt man sowas, ne? Und deswegen.

Micha:
[2:28:03] Ich meine nur, wenn du, wenn du ausreichend weit zurückgehst, dann ähm es muss ja eine Zeit gegeben haben oder es wird höchstwahrscheinlich eine Zeit gegeben haben, in der Entwicklung der Photovoltaik als,
die äh Solarzellen tatsächlich,
über ihre komplette Lebensdauer weniger Strom erzeugt haben, als sie in der Herstellung benötigt haben, ganz zu Anfang. Deswegen meine ich selbst zu dieser Zeit.
Gab es Anwendungsfälle, wo es,
Sinn machte, Solarzellen einzusetzen. Sagen wir mal, du lässt dir eine schöne äh eine schöne Luxusyacht bauen und willst damit über die Weltmeere schippern. Da draußen hast du keine Steckdose. Also auf der Yacht.

Sascha Bandura:
[2:28:47] Mhm. Da draußen hast du keine Steckdose. Genau. Also auf der Jacke. Oder im Weltraum, ne? Mhm.

Micha:
[2:28:51] Du bist halt oder du musst autark sein. Und dann kann es kann es natürlich Sinn machen,
vielleicht nicht ökologisch, ne, aber wenn du da Strom haben willst oder du willst deine Batterie auch unterwegs laden können, dann lässt du halt oben auf deiner Luxusjagd Solarmodule installieren,
auch, auch wenn du äh so und so viel Strom aus, aus Kohle und Atom gebraucht hast, um die herzustellen, aber,
äh an an Strom aus Kohle und Atomkraft kommst du halt mitten aufm, auf dem Mittelmeer nicht dran. Ne, da hast du halt nur den Solarstrom oder den Strom aus deiner Batterie, was auch immer.

Sascha Bandura:
[2:29:28] Da ist der Fokus ein anderer. Ne, es geht um Autarkie, anstatt um Ökologie.

Micha:
[2:29:32] Ich meine, bei bei Batterien ist es ja ähnlich, ne, eine normale Doppel A oder Trippel A Batterie. Ähm äh die verschlingt in der Produktion ja viel mehr Strom, als sie dann tatsächlich speichert. Aber ich habe halt viele Anwendungsfälle,
viele Verbraucher, die ich nicht an der Steckdose anschließen kann und die brauchen eine Batterie. Und deswegen macht das dann Sinn. Und genauso wird das bei der Photovoltaik ja auch mal gewesen sein. Und weil solche, solche Mythen oder,
sondern ihr Glaube, der muss ja irgendwo üblicherweise hat er irgendwo seinen Ursprung, ne? Und.

Sascha Bandura:
[2:30:05] Wird so mal wahrscheinlich genau, du hast Recht. Das wird am Anfang so gewesen sein. Das kann ich mir sehr gut vorstellen und dann muss man das erst wieder aus den Köpfen herausziehen. Und das bedarf halt dann sehr viel Überzeugungsarbeit.
Aber das ist ja auch in Ordnung und ja, deswegen.

Micha:
[2:30:22] Aber da ist sehr wichtig festzuhalten, also theoretisch ist es im Jahr zweitausendeinundzwanzig möglich, eine.
Solarzellen, Fabrik, ausschließlich über Photovoltaik, Energie zu betreiben. Also wenn man jetzt die zeitliche zeitliche Komponente ist immer noch ein Problem, aber.
Du weißt, was ich, was ich meine.

Sascha Bandura:
[2:30:42] Bilanziell. Man kann das bilanziell vollständig autark betreiben.

Micha:
[2:30:47] Ja, ist doch wunderbar. Ähm,
Ich glaube, wir können so langsam mal zum Ende kommen. Also, was wir noch vergessen haben, äh wenn das jemand hört mit einem geeigneten Dach und der möchte euch kontaktieren, wie kontaktiert der euch am besten?

Sascha Bandura:
[2:31:05] Ähm einfach per E-Mail an Bondora at Stiftung Minus Tempelmann Punkt DE. Ähm und sonst kann er auch einfach gerne anrufen. Ähm oder uns über die Webseite kontaktieren.

Micha:
[2:31:21] UH Minus Tempelmann Minus Stiftung Punkt DE. Ist in den Sendungsnotizen natürlich verlinkt.

Sascha Bandura:
[2:31:27] Genau, also genau, wenn er auch einfach übers Kontaktformular der Webseite geht, ist auch völlig in Ordnung. Also er kann uns äh so kontaktieren, wie er es möchte.

Micha:
[2:31:37] Wunderbar. Alles klar. Ja, dann äh danke ich dir vielmals. Ähm das war sehr interessant. Und dann.

Soundboard

Micha:
[2:31:44] Drücke ich die Daumen, wünsche euch viel Erfolg und ein hohes Spendenaufkommen.

Sascha Bandura:
[2:31:50] Ja, vielen Dank.

Micha:
[2:31:50] Und äh dass ihr, dass ihr noch viele PV-Anlagen äh bauen dürft, bauen lassen dürft.

Sascha Bandura:
[2:31:59] Ja, vielen Dank für die Einladung.

Micha:
[2:32:01] Sehr gerne.

Schreibe den ersten Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.