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GK010 | Pott ohne Pütt [Transkript]

Geschichte des Ruhrbergbaus und Geographie des Reviers

2018, Graukaue
Kurvenschubser
https://graukaue.ruhr/gk010/

Heute, am 21. Dezember 2018, endet die Ära des deutschen Steinkohlenbergbaus. Die Förderung des schwarzen Goldes ist hierzulande deutlich aufwändiger als in anderen Regionen der Welt und wird vom deutschen Staat nicht weiter subventioniert werden. Als letztes Bergwerk stellt Prosper-Haniel in Bottrop heute die Regelförderung ein. Die hunderten Zechen, die das Anwachsen des Ruhrgebiets zu Europas größtem industriellem Ballungsraum bewirkten, sind somit bald Geschichte. Wir besprechen die Geographie des Ruhrgebiets, das Aufkommen des Bergbaus und die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur. In GK011 geht es weiter.

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Intro

https://graukaue.ruhr/gk010/#kapitel1

Soundboard

Begrüßung

https://graukaue.ruhr/gk010/#kapitel2

Micha:
[0:33] So dieses die graue dies sind die Killer Kurven Schubser moin moin und Glückauf liebe Zuhörer und mein andre.
Ja wir sind zweistellig dass es gk10.
Und ja die neue Nummer mit eingerechnet sind wir jetzt bei unserer 11 Episode und ja zum zur Feier dieses Anlasses haben wir,
haben wir endlich ein Intro das Intro
nennt sich ist nicht von mir nennt sich sohlplatten ist von Karma Instrumentes aus Berlin also vielen Dank dafür und hinten raus werde ich das heute nochmals Auto dann komplett abspielen und
in den zukünftigen Episoden dann in kurzer Form und ja.

Zukünftige Episoden

https://graukaue.ruhr/gk010/#kapitel3

[1:28] So also bevor wir richtig anfangen also zum eigentlichen Thema kommen wollte ich eine Kleinigkeit noch mal eben vorwegschicken,
wir haben jetzt in den vergangenen zehn Episoden haben wir ja
so ein bisschen ausprobiert und haben verschiedene Dinge besprochen und mit verschieden meine ich auch dass wir ein paar Dinge dabei hatten die allgemein glaube ich ganz gut verständlich waren und dann hatten wir ein paar Dinge dabei die für nichtökonomen,
vielleicht nicht ganz so leicht zu verstehen waren also wir probieren uns da ja noch ein bisschen aus und versuchen dann noch so die die goldene Mitte zu finden,
was uns natürlich sehr helfen würde wäre wenn wir von euch ein bisschen Rückmeldung dazu bekommen,
könnten also wenn ihr euch das hier anhört und ihr meint dass die eine oder andere Episode nicht zu ertragen war oder nicht verständlich war,
entweder weil wir schlecht erklärt haben oder auch weil wir einfach die die Themen schlecht gewählt haben könnt ihr uns das gerne mitteilen und wenn ihr der Meinung seid es war vielleicht zu
zu einfach und hat euch hat euch nichts gebracht und die habt daraus nichts gelernt könnte uns das genauso mitteilen,
und wenn ihr einfach zufrieden wart könnt ihr uns das natürlich auch mitteilen.

[2:46] So oder so grau karl.eu ist die Adresse da findet ihr alle Möglichkeiten und zu kontaktieren ihr können uns eine E-Mail schreiben oder auf Twitter an zwitschern.
Also schaut doch mal rein und dann versuchen meinen kommenden Episoden.
Ja hat uns da immer immer weiterzuentwickeln und.
Ja da vielleicht da vielleicht ein Schema zu finden dass das gut funktioniert.
Und eine Sache möchte ich noch vorschlagen für zukünftige Themen weil ich war im im November war ich in der Heimat und habe so einen kurzen Vortrag gehalten also nicht für Ökonomen oder so sondern einfach.

[3:33] Ja das war bei der bei der Organisation die mir damals ermöglicht hat Austauschschüler zu sein und das war ein auf 15 bis 30 Minuten angelegte.
Ein auf 15 bis 30 Minuten angelegter Vortrag und ich hatte den Ökonomie populäre Missverständnisse genannt weil mir das immer wieder also ich wundere mich sehr oft über,
populäre Sichtweisen oder Meinungen,
und hatte versucht die zu unterteilen also zunächst einmal gibt es natürlich einfach unwissend oder gefährliches Halbwissen in Bezug auf ökonomische Themen,
das ja auch vollkommen okay also einfach sich mit etwas nicht auszukennen etwas nicht zu wissen ist er ganz normal ob man sich jetzt mit Ökonomie,
oder nicht es gibt immer Dinge die man die man nicht weiß das wundert mich nicht so sehr,
was mich eher wundert ist zum einen der Aspekt das im wirtschaftlichen Kontext oft.

[4:34] Das im ökonomischen Kontext oft auch ein moralisch oder ethisch a context eine Rolle spielt.
Das ansich wundert mich nur noch nicht so sehr aber dann wenn man genauer ins Detail geht gibt’s so ein paar Dinge über die ich mich manchmal wundere,
und darüber habe ich aber gar nicht gesprochen bei dem Vortrag sondern die Missverständnisse über dich gesprochen hat bezogen sich lediglich auf Missverständnisse bezüglich der Ökonomik also der Volkswirtschaftslehre der,
der Ökonomie als Wissenschaft,
so wie sie am deutschen oder weltweit an Universitäten stattfindet und Forschungseinrichtung und ich habe da ein bisschen überhaupt positive versus normative Analysen gesprochen,
dann habe ich kurz was zum homoökonomikus gesagt dann was zur vollkommenen Konkurrenz und hat dann abschließend als Beispiel das Gefangenendilemma gebracht um zu zeigen dass es eben,
dieses eine Beispiel gibt wo,
zwei rationale und intelligente Spieler die im eigenen Interesse und ausschließlich im eigenen Interesse handeln dann unterm Strich nicht zwangsläufig das sozial optimale Ergebnis erzielen sondern das ne.
Das sind abweichend von der dann dominanten Strategie worauf man sich eben einigen muss also worauf sich diese beiden Spieler einigen müssen dass das.

[6:01] Ein besseres Ergebnis zur Folge haben kann als das reine Marktergebnis,
das war im wesentlichen der Vortrages war ein bisschen schwierig ich hatte das noch nicht ausreichend durchdacht und ich hatte ja auch nicht viel Zeit habe dann ein bisschen überzogen und so und,
Weitzer der Vortrag da war ich jetzt nicht wirklich mit zufrieden weil.
Ja ich musste dann noch mich noch mehr informieren und so aber das sind so Dinge die begegnen mir immer wieder das kümmer vielleicht irgendwann mal angehen,
ich weiß nicht ob es dir da ähnlich geht.

Andre:
[6:36] Ja klar ich meinte gibt es gibt ja verschiedene Arten von Missverständnissen hast du ja auch schon gesagt man einer Delta türlich auf der Ebene der der nicht Wissenschaftler sozusagen die Ewigkeit Oberfeldkirchen wenn überhaupt mit ökonomischen Themen beschäftigen
aber eben auch auf der Ebene der Wissenschaftler vor allem bei Vertretern anderer Disziplinen eben auch gewisse Vorbehalte gegenüber Kondomen hegen.
Und ähm ja da liegt auch natürlich auch das Missverständnis in den Begrifflichkeiten selbst also,
wenn man Begriffe verwendet die vollkommene Konkurrenz ist ja eben oft nicht das Positive vom normativen zu trennen,
es müssten nicht immer unmittelbar sozusagen welche nur den Begriff vor Augen führt und,
da ist denke ich natator einiges in Aufklärungsarbeit zu leisten auch gegenüber Journalisten die sich ja dann oft auch meinen in solche Themen einmischen zu müssen und dann eben in der Tat Dinge,
gerne mal verkürzt sind oder auch nur oberflächlich darstellen.

Micha:
[7:39] Und werde natürlich auch viele Begriffe die wir als Ökonomen verwenden die so,
von der breiten Masse auch verwendet werden aber wo unser Verständnis als Ökonom ein etwas anderes ist als das in der Breiten,
Öffentlichkeiten einfach Missverständnisse entstehen manchmal es gibt den anderen Disziplinen auch also ich glaube z.b. der Quantensprung ist was Paradebeispiel.
Dafür dass das ein wissenschaftlicher Fachbegriff komplett falsch verstanden wird weil ein Quantensprung ist eben kein großer Sprung sondern möglichst,
kleiner Sprung auf einem auf einen.
Ja meist sogar etwas niedrigeres Niveau wenn ich das richtig verstehe gut das müssen wir nicht heute nicht heute vertiefen ich wollte nur,
nur einmal darauf hinweisen dass ich diesen kurzen Vortrag da vorbereitet hatte und gemerkt habe ich dann noch viel mehr drüber nachdenken muss und noch viel mehr recherchieren muss und wir habe das begleitet mich so so konstant,
unten.

Andre:
[8:44] Finde ich auch wichtig ich mit solchen Grundlack auch noch mal auseinanderzusetzen weil bei vielen Ökonomen habe ich ihm auch den Eindruck dass sie
ja das Wissen um gewisse Begrifflichkeiten oft auch als selbstverständlich voraussetzen bei ihren Zuhörern und dann manchmal gar nicht merken dass sie eben auch Missverständnisse produzieren bei dem was sie von sich geben in der breiten Öffentlichkeit.
Und deswegen finde ich dass man sich als Ökonom auch mal wieder bewusst sein sollte ne was ist was das Fundament gewisse Begriffe ist und B auch die gewisse Begriffe eben auch
der Öffentlichkeit Waage.

Micha:
[9:17] Ja ist glaube ich ein generelles Problem von Wissenschaftskommunikation also es ist das einfach nicht so leicht wenn du aus dem sprich.

Andre:
[9:24] Wie hat natürlich den Nachteil gegenüber einen Quantenphysiker beim Quantenphysiker weiß man das ist wohl hin alles wahnsinnig kompliziert,
der weiß das viel besser als ich und ich muss das gar nicht verstehen aber bei economy ist es ja manchmal schon so wie bei der Nationalmannschaft im Fußball nett ist dann doch 80 Millionen Nationaltrainer gibt,
ich alle besser kennen.

Micha:
[9:44] Genau genau den Vergleich weil ich auch gerade bringen ja das ist das tatsächlich ein Problem hat er noch damit zu tun dass Ökonomie als Wissenschaft nicht so ganz ernst genommen wird und,
ich würde mal behaupten dass ich mittlerweile in paragu mente so einige Argumente habe wie wahrscheinlich die meisten Ökonomen um flüssig zu argumentieren dass das,
das sind nicht so wirklich Sinn macht,
gut aber lassen was vielleicht erstmal dabei nicht werden dort auch noch andere aktuelle Themen auf die war noch mal eingeben könnten also z.b. hatten wir,
ist ja mittlerweile über ein Jahr her dass wir diesen Podcast begonnen haben und in der Anfangszeit hatten wir mal das Gutachten vom Sachverständigenrat besprochen,
das von diesem Jahr ist mittlerweile auch veröffentlicht worden,
und Frau Schnabel ist leider nicht zu Uni Kiel gekommen um vorzutragen sondern iwi Mitarbeiter aber ich war an dem Tag sowieso nicht in Kiel konnte mir das nicht anschauen,
von daher von daher brauchen lies nicht groß drauf einzugehen er kommen wir einfach mal.

Mehr zum Steinkohlenbergbau

https://graukaue.ruhr/gk010/#kapitel4

[10:54] Komme aber mal zum heutigen Thema Anne würde ich sagen,
genau also es ist so dass also heute wo wir aufnehmen ist der 20. Dezember 2018 das heißt morgen am 21 Freitag den 21. Dezember
wird,
das Bergwerk Prosper-Haniel in Bottrop als letztes deutsches Bergwerk die Regelförderung einstellen und somit ist dann die Ehre,
deutschen Steinkohlenbergbaus beendet also mal davon abgesehen dass die Zeche dann natürlich noch nicht endgültig geschlossen ist und auch die Zeche West in Kamp-Lintfort und und ibbenbüren,
noch auf sind aber das endgültige Ende ist dann,
bis dann jetzt absehbar und ja ausschlaggebend dafür ist dass die Förderung von Steinkohle hierzulande deutlich aufwändiger und deutlich teurer ist,
als in vielen anderen Regionen der Welt unter anderem eben den USA Russland und Australien wo wir die meiste Kohle her importieren.
Und jetzt Ende des Jahres die staatlichen Subventionen auslaufen.

[12:11] Und ja dass das wollten wir zum Anlass nehmen um mal über diesen ganzen Komplex zu sprechen da wir heute nicht allzu viel Zeit haben werden wir das sicherlich in der nächsten Episode wenn ich sogar,
dann noch darüber hinaus fortsetzen und das klingt irgendwie bei dir im Hintergrund gerade lernen aber macht nichts.

Andre:
[12:33] Ja das ist im Flugzeug live hat gerade ich dich abstechen.

Micha:
[12:36] Ich ich dachte dass ich dachte das wär eine große Hummeln ist Klang.

Andre:
[12:39] Nee das ist nicht mehr die Jahreszeit ja auch nicht in Hamburg nicht nee ist es leider in der Tat ein.
Ziemlich lautes Flugzeug aber jetzt ist auch schon wieder weg.

Micha:
[12:48] Ja mach doch nichts hört man am Ende.

Andre:
[12:50] Durch Hitze nicht aus bei mir zu Hause nicht am Flughafen aber ich wohne in Fuhlsbüttel das ist relativ nah am Hamburger Flughafen da kann schon mal sein dass dein Hintergrund bisschen was vorbeifliegt.

Micha:
[13:01] Ja mach dir nichts ist wahrscheinlich am Ende auf der Aufnahme auch gar nicht mehr drauf aber ich habe es jetzt noch gehört.
Gut bevor wir einsteigen möchte ich noch mal auf ein paar andere Informationsquellen zum Themenkomplex Steinkohlenbergbau hinweisen
zunächst einmal und vor allem auf ein anderes Podcast Projekt und zwar auf dem Kohlenpott von Christian kessen
also Kohlenpott wie innerhalb der Kohlenpott dabei PO ja genau also.
Nicht mit Doppel t sonder mit D am Ende,
sehr schönes Projekt von dem ich bisher alle Folgen gehört habe allerdings erscheinen da jetzt nur noch ich glaube zwei oder drei weitere weil jetzt mit Ende des mit Ende des Steinkohlenbergbaus endet eben auch dieses Projekt.
Aber es gibt schon so ungefähr 50 Folgen und die sind sehr sehr hörenswert und.
Ja dann was genau das Folgeprojekt davon sein soll weiß ich noch nicht aber ich bin gespannt.

[14:07] Darüber hinaus gibt es also diese Dinge sind natürlich alle in den in den Sendungs nutzen verlinkt ich möchte da nur einmal vorneweg drauf hinweisen,
dann ergibt es noch ein Dokumentarfilm der nennt sich der lange Abschied von der Kohle,
der wurde produziert vom WDR glaube ich in Kooperation mit der RAG-Stiftung und Evonik oder so,
und ich habe mir den auch schon zweimal angeschaut und das könnt ihr auch tun und zwar noch bis zum 5. Januar,
2019 in der ARD-Mediathek da ist er ja noch so lange verfügbar ich dachte eigentlich dass dieses die provokations Gebot mittlerweile gekippt worden wäre aber,
von Malis,
ist das nicht der Fall also ungefähr zwei Wochen lang ist das Ding noch verfügbar aber ich glaube man kann das auch als DVD käuflich erwerben.

[15:09] So dann habe ich dann habe ich auf dem YouTube-Kanal von Quarks,
dieser Wissenschaft Zusendung ich glaube auch vom WDR habe ich drei interessante Beiträge gefunden zu,
zu dem Thema die habe ich auch verlinkt und außerdem habe ich.
Habe ich bei unserem Youtube-Kanal eine Playlist eröffnet in der ich in Zukunft alle,
alle Videos einfach hinzufügen werde die wir im Rahmen dieses also im Rahmen unseres Podcasts mal erwähnen und da sind diese drei Beiträge.
Unter anderem jetzt auch drin.
Also da geht so um das Eine das eine Video ist zu Bergschäden glaube ich dass andere zu Luftverschmutzung und 1,
eins weiß ich nicht genau aber da dann geht’s um die Zeche West in Kamp-Lintfort also beispielhaft für das Ende des Bergbaus,
und dann habe ich noch ein Bild verlinkt dass man in der sogenannten Ruhrpott Galerie findet dahaben,
12/13 Leute,
das letzte Abendmahl von Da Vinci nachgestellt und zwar in der Kaue auf dem Zechengelände Fürst Leopold in Dorsten das ist.

Andre:
[16:31] Bergarbeitern oder.

Micha:
[16:32] Genau mit Werkarbeit ist sehr schön geworden aber sie haben in der Kaue sondern Tisch aufgestellt und so ich kann das Bild jetzt natürlich nicht ich hätte sonst irgend.
Ja irgendwie verwendet aber das ist ja aus rechtlichen aus urheberrechtlichen Gründen nicht so leicht deswegen habe ich einfach in den Sendungs nutzen verlinkt.

[16:51] Sollte sich jeder mal anschauen ich glaube momentan Kommando nennen die sich die das organisiert haben und ja,

Vier Flüsse und fünf Millionen Menschen

https://graukaue.ruhr/gk010/#kapitel5

[17:01] gut also das war die Werbung vorneweg und dann können wir ja können wir zum eigentlichen Thema kommen.
Ich habe als ja nicht zuletzt als Weinkühler merke ich immer wieder das Leuten von außerhalb des Ruhrgebiets.
Oder zumindest.

[17:23] Leuten außerhalb nr.von außerhalb NRW ist nicht so ganz klar ist wo überhaupt dieses Ruhrgebiet ist und,
also Steinkohlenbergbau in Deutschland hat natürlich nicht nur dort stattgefunden sondern natürlich auch im Saarland und in Ibbenbüren was nördlich vom Ruhrgebiet im Münsterland ist.
Aber mit dem Bergbau verbindet man natürlich in erster Linie das Ruhrgebiet und andersherum verbindet man das Ruhrgebiet in erster Linie mit dem Bergbau,
von daher dachte ich macht es Sinn wenn wir uns wenn wir uns darauf,
außerdem habe ich einen direkten Bezug aber ich weiß nicht ob wir schon mal erwähnt haben du kommst ja aus Braunschweig ist dort aufgewachsen,
wir kennen uns aus Kiel ich selber bin im Ruhrgebiet aufgewachsen also in okay also in Wesel geboren aber in Dorsten bin ich aufgewachsen.
Dort zehn Jahre zur Schule gegangen und dann noch mal drei Jahre in Bottrop hat dort dann mein Abi gemacht bevor ich ja damals nach Kiel gezogen bin.

[18:32] Und genau so also ich habe.
Wenn ihr wenn ihr ja die entsprechenden Podcatcher verwendet dann müsstet ihr jetzt wenn ich das in der Postproduktion hinbekommen habe als Kapitel Bild eine.
Karte der Siedlungsstruktur des Ruhrgebiets sehen das ist die aus der Wikipedia ist natürlich auch in den Sendungs nutzen verlinkt aber ich werde hier erstmalig versuchen die als Kapitel Bild,
zu hinterlegen also könnt ihr euch das parallel zum Anhören dieses Podcasts auch auf eurem Telefon oder wo auch immer anschauen.

[19:17] Außerdem habe ich noch eine Karte verlinkt in den Sendungs nutzen die weniger die Siedlungsstruktur darstellt und mehr einfach die Städte der Region.
Die Karten beziehen sich also das Ruhrgebiet ist ja kein offizieller Verwaltungs naja.

[19:35] Oder lange Zeit war ja nicht so eindeutig klar was mit Ruhrgebiet gemeint ist diese Karten beziehen sich beide wahrscheinlich auf den Bereich der vom Regionalverband Ruhr,
abgedeckt wird also,
z.b. der Kreis Wesel ist recht groß und der Kreis Wesel gehört zum Regionalverband Ruhr und somit gehören ein paar Städte,
zum Regionalverband Ruhr die sich vielleicht nicht so wirklich zum Ruhrgebiet zählen würden weil sie eher in der Peripherie liegen kann ich nicht genau sagen,
aber ich kann ja erstmal versuchen zu erklären was mir in der Grundschule erklärt wurde und im Wesentlichen,
muss man wissen wie er muss man vier verschiedene Flüsse kennen also zum einen den Rhein,
der ist jedem ein Begriff der entspringt irgendwo in der Schweiz und fließt dann entlang der deutsch-französischen Grenze irgendwann durch NRW also durch so Städte wie,
Köln und Düsseldorf,
zur deutsch-niederländischen Grenze und durch die Niederlande und dann in die Nordsee und der Rhein stellt die.

[20:50] Westliche Grenze des Ruhrgebiets da also das Ruhrgebiet befindet sich westlich vom Rhein.
Also mehr oder weniger Grenze komme ich gleich noch mal zu ja aber so wurde es mir in der in der Grundschule erklärt also der Rhein ist die westliche Grenze.

[21:06] Und dann gibt es drei Flüsse die alle irgendwo östlich des Rheins entspringen und dann in westlicher Richtung,
Richtung Rhein fließen und irgendwann in den Rhein münden das ist zum einen die Ruhe nach der das Revier benannt ist,
und die Ruhe stellt die südliche Grenze des Ruhrgebiets da.

[21:29] Und dann gibt es die Emscher die Emscher verläuft nördlich von der Ruhe also,
mittig durchs Ruhrgebiet und die Lippe ist der nördlichste von den drei Flüssen und die Lippe verläuft somit im Norden des Ruhrgebiets ist die nördliche Grenze.
So warum das Ruhrgebiet Ruhrgebiet heißen nicht Emscher Gebiet da kommen wir gleich noch zu.
Die Emscher als mittlerer Fluss teilt das Ruhrgebiet also in in die nördliche Hälfte und die südliche Hälfte ähnlich wie auch die A40 die A40 verläuft.
Ähnlich wie die Emscher eben auch in Ost-West-Richtung durchs Ruhrgebiet ja und wenn man von vom nördlichen Ruhrgebiet spricht meint man die Region nördlich der Emscher oder bzw nördlich der A40 und dementsprechend für den südlichen Teil.

[22:25] So
So wenn ich jetzt Grenze gesagt habe dann stimmt das nicht so ganz genau also z.b. Dorsten meine Heimatstadt die Altstadt liegt südlich der Lippe also,
in dieser Region die ich jetzt Umrissen habe aber wie viele andere Städte auch,
erstreckt sich Dorsten eben auch nördlich der Lippe also rein rein ins Münsterland oder Rhein nach Westfalen,
und die komplette Stadt gehört natürlich zum Regionalverband Ruhe und wird als Teil des Ruhrgebiets.
Er achtet also wahrscheinlich also ich bin nämlich bin auf der Hardt aufgewachsen Stadtteil im im Süden von Dorsten direkt neben der Altstadt.
Da versteht man sich wahrscheinlich eher als Teil des Ruhrgebiets als die als die Leute in den nördlichen Stadtteilen Vivi Lembeck und Rade und so heißen die.

Andre:
[23:24] Ist das echt so ist es eine kulturelle Grenze auch ist dann durch den Fluss oder.

Micha:
[23:30] Ja so ein bisschen ich glaube das hat auch viel damit zu tun in den 70er Jahren gab es ja die Gebietsreform wo viele Gemeinden und Städte zusammengelegt wurden und das ist das ist bei Dorsten ganz ähnlich also die Harz,
hat mir gemeinsame geschickt Geschichte mit Galen was heute ein Stadtteil von Schermbeck im Kreis Wesel ist und die nördlichen Stadtteile er sei mir mal so die die Altstadt,
liegt ja.
Wie sagte südlich von der Lippe und ringsherum gibt’s noch so ein paar andere Stadtteil aber das ist alles so dass der also der Kern der Stadt und nördlich von der Lippe.
Gibt’s ebenso ein paar Stadtteile die waren ursprünglich unabhängig die gehörten gar nicht zu Dorsten z.b. Wulfener komme ich später noch mal drauf zu sprechen.
Die wurden dann irgendwann eingemeindet und haben aber eine haben eine eigene Geschichte.
Und da wirds dann eben denn ländlicher.
Und ja die würden sich wahrscheinlich also das ist jetzt keine.

[24:35] Also ist das keine relevante Grenze oder so aber wenn man nach Norden wenn man nach Norden fährt dann ja da ist es halt dann bisschen dünner besiedelt,
und wahrscheinlich verstehen die Leute sich eher als Westfalen oder Münsterländer das überlappt ja alles ne und dass das eine schließt also das liest sich ja nicht gegenseitig aus ne also ich bin,
ich bin halt nicht nur Kind das Ruhrgebiet sondern auch Westfale oder Münsterländer oder wie auch immer man es nennen möchte.
Spiel keine spielt keine große Rolle würde ich will ich mal behaupten.

Andre:
[25:10] Also du siehst dich sozusagen ihr mit einem Multi ethnischen background versehen.
Reschensee.

Micha:
[25:16] Genau so ja sozusagen also
ich meine das Ruhrgebiet als Ballungsraum bietet vielleicht ein bisschen mehr Identifikation als jetzt Westfalen andererseits hat Westfalen eine deutlich längere Geschichte na da werde ich gleich auch noch mal zu kommen
das Ruhrgebiet als Metropole oder Ballungsraum ist ja noch sehr sehr jung und bietet in der Hinsicht wenig Möglichkeit für,
zur Identifikation also zumindest in traditioneller Hinsicht na das gibt’s und natürlich so ein paar moderne.
Dinge oder eben auch den Steinkohlenbergbau.
Ja aber das ist ich weiß also ich glaube so in in Franken oder so Ober und Unterfranken da wir vielleicht da wird vielleicht ne etwas strikte Grenze gezogen also kein ist nur eine Vermutung aber.
Oder im im Westen des Ruhrgebiets da wurde zu Ostern übergeht in den Niederrhein,
ich weiß nicht also wenn du so Kamp-Lintfort und Moers und und und Hünxe und so,
ja ich weiß nicht ich weiß nicht wo die sich jetzt eher zu zählen würden aber wie gesagt man die müssen sich ja nicht für das eine oder das andere.
Entscheiden das eigentlich ist es ja ist ja egal.

[26:38] Genau so aber das ist also ich glaube das sind ungefähr also der Regionalverband Ruhr setzt sich dann aus vier Kreisen zusammen Recklinghausen Ennepe-Ruhr Wesel und,
und dann noch elf kreisfreien Städten und das sind glaube insgesamt sowas wie 52 Städte.

Andre:
[26:57] Was ist die größte Stadt.

Micha:
[27:00] Aktuell Dortmund habe ich gelesen mit knapp 600.000.

Andre:
[27:05] So viel okay.

Micha:
[27:07] Ja aber das ist praktisch dieselbe Größe wie essen also essen dann glaube ich nur 3000 Einwohner weniger und wahrscheinlich muss man nicht viele Jahre zurückgehen da war Essen größer.
So nicht vermute mal Duisburg und Bochum sind auch nicht viel.
Wobei das müsste ich erst nachgucken um zu sehen wie groß die genau sind dann also die vier Städte sind die größten und dann Oberhausen Mülheim an der Ruhr Gelsenkirchen.
Und irgendwann dann auch Recklinghausen Bottrop und so das sind die größeren dann gibt’s natürlich noch ein paar die eher klein sind.
Aber z.b. der Kreis Recklinghausen,
da konnte ich mich lange Zeit nicht mehr genau daran erinnern weil ich das irgend wie meine Grundschule gehört hatte sowas wie der Kreis Recklinghausen ist der größte Landkreis Deutschlands oder so das stimmt wahrscheinlich nicht,
aber der Kreis setzt sich zusammen aus 10 verschiedenen Städten.
Es ist der einzige Kreis.
Der ausschließlich aus Städten von jeweils mindestens 25.000 Einwohnern besteht.

Andre:
[28:28] Er hatte keine Dörfer jetzt dazwischen oder wie soll ich das verstehen.

Micha:
[28:32] Nee das sind nur zehn Städte die genau also Recklinghausen selber die Stadt,
hat glaube ich so 120.000 und Waltrop bei Dortmund ist wahrscheinlich die kleinste würde ich mal vermuten.

Andre:
[28:47] Nazi hat alle quasi zu klein und für sich genommen kreisfrei sein zu können dürfen sich eben zusammenschließen aber jetzt nicht irgendwie noch selber wiederum die Größe Hinterland Region aufweisen mit Dörfern,
steht mir.

Micha:
[29:02] Genau also im Westen schließt sich direkt der.
Nee also ringsherum aus dem Süden hast du ein paar kreisfreie Städte z.b. Bottrop und Gelsenkirchen sind kreisfrei und Richtung Richtung Westen und Norden hast du andere Kreise also Wesel borken-coesfeld und so.
Ja genau.
Achso das hat eventuell so ein bisschen historische Hintergründe weil es gibt das sogenannte vest-recklinghausen also fest mit V und das hat irgendwelche mittelalterlichen kirchlichen Hintergründe.
Also das Vest Recklinghausen ist im Grunde genommen.
Der Kreis Recklinghausen + ich glaube Gelsenkirchen-Buer also Buer war ehemals eigenständig und gehörte nicht zu Gelsenkirchen.
Und ich glaube das wird auch noch zum Fest dazugezählt und dann gibt’s noch so ein paar andere.

Andre:
[30:05] Das ist heute auch noch eine weitere Verwaltungseinheit oder es ist jetzt kein kulturell.

Micha:
[30:10] Nee nee ich glaube eine Verwaltungseinheit also ich glaube selbst bei der Kirche ist das keine keine relevante Verwaltungseinheiten mehr das ist mehr kulturelle.

Andre:
[30:18] Was ist in Nordrhein-Westfalen glaube ich auch noch gibt sind Bezirke ne also sag eine Ebene über oberhalb der Landkreise kreisfreien Städte.

Micha:
[30:27] Ja das ist ziemlich kompliziert das mit dem Fest abzuschließen das gibst du findest das alles gibt z.b. das Verkehrsunternehmen dass die Busse betreiben in sich festtische oder sparkasse-vest und so.
Also dass das gibt schon noch aber das hat eigentlich keine Relevanz mehr so richtig und was war deine Frage.

Andre:
[30:49] Ich wollte nicht ablenken aber ich meine so allgemein es gibt ja dann auch noch eine weitere Verwaltungsebene mit den Regierungsbezirken in NRW ne
gibt’s ja in manchen größeren Bundesländern gab es ja Niedersachsen wo ich herkomme auch eine ganze Zeit lang bis dann irgendwann abgeschafft hatten also Braunschweig wo ich herkomme war auch mal die Hauptstadt eines von 4 Regio,
und dann haben sie es aber abgeschafft und da wurden dazu sagen ich glaube größtenteils dann die Verwaltungsaufgaben also entweder an die Landeshauptstadt Hannover übertragen oder eben eine Stufe runter auf die Landkreise.

Micha:
[31:25] Ja die gibt es das ist also die Städte im Ruhrgebiet werden.
Alles gehört natürlich alles zum Land Nordrhein-Westfalen das klar ne aber auf der Ebene darunter ist es so dass Teile des Ruhrgebiets,
von Düsseldorf aus verwaltet werden also nicht Düsseldorf als Landeshauptstadt sondern als Regierungsbezirk nennt sich das glaube ich.

Andre:
[31:51] Was ist Teil des Regierungsbezirks Düsseldorf zum Teil.

Micha:
[31:54] Genau also es ist dann so Duisburg und Mülheim und Oberhausen werden da wahrscheinlich dazu gehören also der Südwesten der Norden wo ich herkomme das gehört zum Regierungsbezirk.
Es heute noch Westfalen und dann der Südosten ist Regierungsbezirk Arnsberg so das wird auch gerne.

[32:16] Ein strukturelles Problem des Ruhrgebiets angeführt das ist keine,
einheitliche Verwaltung bzw Vertretung für das Ruhrgebiet gibt sondern das Ruhrgebiet wird als,
obwohl es ja ein Ballungsraum ist wird eben von drei verschiedenen Städten aus die sich alle nicht selber im Ruhrgebiet befinden,
verwaltet bzw regiert was natürlich wie gesagt mittlerweile gibt’s den Regionalverband Ruhr.

[32:47] Ja was genau dessen Aufgaben und und Pflichten und Rechte sind müsste ich noch mal genauer recherchieren die kümmern sich viel um soll.
Sowieso Raumplanung Landes Landespflege und so.
Genau alles alles äußerst kompliziert und dann ja insgesamt,
insgesamt hat das Ruhrgebiet heute etwas mehr als 5,1 Millionen Einwohner und ist damit der drittgrößte Ballungsraum Europas so Paris und London sind natürlich noch mal deutlich größer.
Aber das Ruhrgebiet ist natürlich der Einwohner der Einwohnerzahlen nach größer als z.b. Berlin auch deutlich größer ne und London und Paris sind natürlich nicht industriell geprägt das heißt,
das Ruhrgebiet ist der größte industrielle Ballungsraum in Europa.

[33:49] Vor allem weil also die Abgrenzung ist ja sowieso recht willkürlich wenn du berücksichtigst dass dass das Rheinland sich direkt anschließt und natürlich auch das Sauerland und so aber das Rheinland ist,
relativ dicht besiedelt also so Städte wie Wuppertal und Düsseldorf liegen direkt im Süden und dahinter kommen noch Köln auch Leverkusen und,
Bonn letztendlich.
Also alles was was Volkswirte als blue banana bezeichnet haben zumindest lange Zeit ne also die.
Ist dir wahrscheinlich ein Begriff ne oder also.

Andre:
[34:26] Habe ich schon mal gehört.

Micha:
[34:27] Also wenn man auf auf Satellitenbilder schaut also so Europa bei Nacht.

Andre:
[34:34] Party Bananenform.

Micha:
[34:34] Dann sieht man so ja genau oder von London über die Beneluxländer und Nordrhein-Westfalen erstreckt sich dann eben so ein großer Licht Klumpen der.
Ja so ungefähr eine Bananenform aufweist und blue wahrscheinlich weil europäische Flagge oder so.

Andre:
[34:53] Ja weil ich jetzt auch also cirta.

Micha:
[34:57] Gala 5,1 Millionen ist jetzt ist jetzt weit weg vom Maximum mittlerweile also in den 1960 er Jahren waren schon mal 5,7 Millionen Einwohner,
na also infolge des Wirtschaftswunders und ja.
Ja auch in der Zeit der Kohlekrise also bevor dann der Negativtrend hinsichtlich der Bevölkerungsentwicklung einsetzte.

[35:24] Ja mittlerweile sind vorbei 5,1 Millionen aber diese Abwärtstrend nach allem was ich jetzt gesehen habe ich weiß nicht ob er komplett verschwunden ist aber er hat sich zumindest abgeschwächt und im Moment beobachten,
zum Widder glaube ich eher so eine Seitwärtsbewegung also,
wahrscheinlich in erster Linie durch Zuwanderung wie das bei urbanen Räumen ja immer so ist na also urbane Räume.
Ich meine das habe ich in von von Gläser gibt es auch dieses Buch triumph of the city na ist mittlerweile glaube ich schon zehn zehn Jahre alt oder so aber ziemlich gut habe ich irgendwann mal gelesen und.
Das ist halt für Städte typisch dass das die Einwohner der Städte durch ja selbstständige Fortpflanzung sozusagen es nicht schaffen die Einwohnerzahl stabil zu halten sondern,
dass das Wachstum eines urbanraum ist oder einfach dass das bei das Beibehalten der Größe ist letztendlich immer,
zu großen Teilen darauf zurückzuführen dass diese urbanen Räumen ist starke Anziehungskraft auswirken auf Leute aus der Peripherie.
Data ist das Ruhrgebiet sicherlich keine Ausnahme also.

Andre:
[36:38] Vielleicht auch so ein bisschen weil zu sagen die Sesshaftigkeit in urbanen Räumen allgemein auch nicht so stark ausgeprägt ist könnte ich mir vorstellen das ist
sage Großstadtkinder vielleicht auch da sonst gleichen Bedingungen etwas Höhe mobilitätsbereitschaft aufweisen als jemand der jetzt auf der Scholle geboren ist der aufgewachsen ist und vielleicht auch noch eine stärkere Heimatverbundenheit entwickelt hat dadurch
nachbarschaftlichkeit und die starken Beziehung die sich ja auch im ländlichen Raum dann eben auch zu gute Entwicklung der Kindheit ausbilden.

Micha:
[37:12] Ja ich glaube es gibt also so Leute die die in der Provinz aufwachsen oder auf dem Land,
da gibt’s wahrscheinlich oder sicherlich gibt’s da viele drunter die ist dann irgendwann im jungen Erwachsenenalter in die Städte zieht also nicht nur um zu studieren oder eine Ausbildung anzufangen sondern einfach aus,
aus sozialen und kulturellen Gründen aber vielleicht sind das auch diejenigen die es dann irgendwann so in den,
in den Dreißigern also den eigenen Dreißigern wenn sie selber so anfangen mitte ende 30 sind und vielleicht eine Familie starten die dann eher wieder in die Peripherie,
zurückziehen der Leute die in Großstädten aufwachsen ja ich gern vielleicht tendenziell eine Abneigung.
Dagegen aufs Land zu ziehen aber wie du sagtest ja vielleicht sind die recht mobil in dem Sinne dass sie gerne bereit sind in eine andere Stadt zu ziehen.

Andre:
[38:06] Genau das meinte ich ja das verliert nicht unbedingt eine spezielle Vorlieben für ihre Stadt und dann ist durch die durchaus vorstellen könnten auch in anderen größeren Städten oder Städten mit ihnen nicht der Größe zu leben,
vielleicht war das Mindset einfach ein bisschen anders ist ne nachdem will ich das ausgeprägt hat.

Micha:
[38:22] Ja ich glaube das ist mein das hörst du ja immer wieder ne das habe ich jetzt nicht der erste der das feststellt aber,
wenn du dir heutzutage die Unterschiede zwischen zumindest in westlichen Ländern anschaust allseits Europa oder Nordamerika oder Australien oder so,
die wesentlichsten Unterschiede sind gar nicht die die an den nationalen Grenzen verlaufen sondern eher die die zwischen dem urbanen und dem ländlichen Raum,
verlaufene das ist ich melde das auch immer wieder wenn ich im Ausland unterwegs bin also wenn ich jetzt,
Thorsten ist jetzt auch keine keine Großstadt ja aber es ist daneben noch statt und mit direkt angrenzend an wann ich angrenzend aber halt im Ruhrgebiet.
Und wenn ich Leute aus anderen Ländern kennenlerne dann ja der ist irgendwie die die.

[39:22] Der der kulturelle Hintergrund scheint da gar nicht so groß zu sein verglichen mit den Leuten die ich kennenlerne die irgendwie vom Land kommen.
Ohne er ist nur mein subjektives Empfinden,
ja auf jeden Fall ist also das Ruhrgebiet ist im Gegensatz zu zu Großstädten also ein Multi zentrischer Ballungsraum es gibt nicht nicht ein Zentrum,
wahrscheinlich in Sa Coma Paris oder ja oder auch H.
Sowas gibt eben viele verschiedene Städte mit eigenen historisch gewachsenen Zentren und ich glaube es ist der Regionalverband Ruhr die verwenden seit einiger Zeit gleich zwei Jahren,
so als als claim Stadt der Städte.
Finde ich eigentlich ganz gelungene weil irgendwie ist es halt eine Stadt die sich aus Städten zusammensetzt komplett wertneutral und andererseits.
Für die Einwohner oder die Leute die dort aufgewachsen sind ist das vielleicht eben die eine Stadt aller Städte die im für Deloitte.

Andre:
[40:30] Sieht man dann auch räumlich Naht von zusammenwachsen als ist es so dass die Ruhestätte sich räumlich zu sagen ihre Ausdehnung auch näher kommen durch Bau Aktivität.

Micha:
[40:41] Ja also also der Prozess ist ja heutzutage eher abgeschlossen meiner Vergangenheit auf jeden Fall durch klar du hast viele Stadtgrenzen da merkst du gar nicht dass du also sagen wir mal z.b. Oberhausen und und Mülheim an der Ruhr.
So also ich erinnere mich da bin ich ssnw,
Beispiel das könnte man 100 andere Punkte noch für finden aber ich war irgendwann.
Mit meinem Vater unterwegs wollten zu einem Basketballspiel um um uns das anzuschauen in Oberhausen und auf der Suche nach der Halle sind wir irgendwie durch Mühlheim gefahren und haben das erst auf dem an der erst gemerkt dass wir dann wieder das Ortseingangsschild Oberhausen passiert haben.
Also das ja genau also.

Andre:
[41:24] Also hat man Zeit in Hamburg mit den Stadtteilen ne und noch das ist ja notwendig historische Entwicklung.

[41:30] Hey darf ist 20. jahrhundert wurden ja viele Stadtteile auch erst in Hamburg eingemeindet die eben vorher separate Dörfer oder selbständige Kleinstädte waren
unterm mein da hat immer noch im Zeitverlauf zusammenwachsen stattgefunden geben dann irgendwann dann auch die Rechtseinheit gefolgt ist ne insofern
sagst ja aktuell besteht ja nicht unbedingt der Bevölkerungsdruck im Ruhrgebiet aber wenn jetzt wie eine Strecke Wachstumsphase einsetzen sollte dann wäre es ja durchaus vorstellbar dass auch rein physisch irgendwann dann Städte zusammenwachsen
und ich vielleicht dann auch die Frage stellt ob man da nicht fusioniert.

Micha:
[42:07] Ja so in den.

Andre:
[42:08] Dafür vorstellbar bei manchen Städten.

Micha:
[42:10] Ja nicht nur vorstellbar das hat’s ja sogar auch schon gegeben also in den ich glaube es war nicht nur eine Phase aber ich glaube Anfang der 70er war so die eine große Phase der der Gebietsreform oder Gemeindereform.
Ich weiß nicht mehr genau wie es wie es genannt wird also z.b. hatte ich gerade schon mal erwähnt Buer.

[42:31] War ursprünglich eigenständig und ist jetzt ein Stadtteil von Gelsenkirchen,
da ist übrigens der Stadtteil wo also das bergerfeld nennt sich das befindet sich in Ruhe
da steht z.b. die Arena auf Schalke und da stand auch das Parkstadion und,
da ist das Sportparadies nennt sich das und mir Schule wo so die Schalker Nachwuchsfußballer zur Schule gehen und da ist auch so eine große Multifunktionshalle wo ich früher,
also wenn wir also ich habe,
als Kind und Jugendlicher Basketball gespielt und Auswärtsspiele auf Schalke haben halt am bergerfeld stattgefunden also in Gelsenkirchen-Buer und nicht im Stadtteil Schalke ne weil der,
der befindet sich so innenstadtnahe und das ist recht klein,
Gravur ist nur ein Beispiel Thorsten hatte ich schon gesagt hat sich,
da wurden verschiedene Gemeinden im Norden so purple eingemeindet Wanne-Eickel z.b. was den meisten Leuten in ganz Deutschland wahrscheinlich im Begriff ist es gar keine eigenständige Stadt mehr sondern Wanne-Eickel gehört jetzt zu Herne.

[43:41] Also es gibt immer noch Wanne-Eickel Hauptbahnhof aber es gibt auch Herne Hauptbahnhof und das eine ist eben Herne 1.
Im Wattenscheid war wahrscheinlich mal eigenständig bis jetzt Bochum also.
Ja das sind wahrscheinlich noch die also Buer Wattenscheid und wahrscheinlich noch die prominentesten Beispiele aber.

Andre:
[44:07] Ja gut Wattenscheid kennt man halt noch aus der Zeit als sie auch mal ein Bundesligisten hatten in den Neunzigern drin.

Micha:
[44:13] Ja Land langes langes ch aber ja aber die Gebietsreform ist eben noch länger her und also ich bin Jahrgang 84 und seit ich lebe hat sich da nichts mehr geändert.
Meines Wissens aber ich würde das nicht ausschließen dass ich das nicht auch in Zukunft dann noch.

[44:35] Gut so wir haben noch ich muss mir muss die Uhr gucken.

Andre:
[44:41] Halbe Stunde.

Micha:
[44:42] Sonst haben wir noch gut dann könnten wir jetzt vielleicht von der Geographie mal übergehen zur Geschichte des Bergbaus.

440 Jahre Bergbau

https://graukaue.ruhr/gk010/#kapitel6

[44:53] Dadurch die das Ruhrgebiet ja letztendlich zu dem geworden ist es geworden ist was es heute ist.
So die ersten Kohle Funde gab’s im 13 Uhr Jahrhundert das ist es gibt diese Legende das ein,
Schäfer im im Muttental im Innen also an der Ruhr,
sich in von Abend ein Feuer gemacht hat und als er nächsten Morgen aufgewacht das hat er festgestellt dass ein paar von den Steinen oder,
von den Dingen die er für Steine gehalten hat immer noch glüht.
Und der Legende nach sind waren das die ersten Kohlen Funde weil die Kohle Flöte im Gebiet.
Ja eben tatsächlich ein bis an die bis bis an die Oberfläche reichten davon ist heute wahrscheinlich nichts mehr über.
Aber damals war es noch war es noch so und dann musst du man also nicht nicht graben um die Kohle zu finden so aber 1578.
Hat dann erst der Bergbau begonnen also eben im Muttental in.
Und zwar haben die Waagerechte Stollen in den Berg getrieben.
Jawoll 16. Jahrhundert da war es somit der ja mit der technologischen Entwicklung noch nicht soweit dass man die FIFA groß was anderes hätte machen können.

[46:15] Und dann sind die eben so vorgegangen und haben die Kohle von Hand abgebaut.

[46:22] Ist übrigens kleiner Exkurs ich habe mal in Bolivien in der Stadt namens protoc habe ich meine mine besichtigt.
Wo Silber Blei und Zinn abgebaut werden also man muss sich vorstellen das liegt halt in den Anden,
und dass die Stadt befindet sich im Tal und die haben irgendwann angefangen sich einfach in den einen Berg oder mindestens den einen Berg einfach waagerecht,
mehr oder weniger waagerecht rein zu buddeln und wenn du als Tourist dahin kommst dann läufst du halt einfach in den Stollen rein also irgendwo ist dann der Eingang,
ja da konnte ich dann so 10-20 m vielleicht noch aufrecht laufen und danach dann nicht mehr da das alles vulkanisches Material.
Und ich musste dann ziemlich viel ziemlich viel,
kriechen und rutschen und das war also wenn man klaustrophobisch veranlagt ist dann ist das nächste weil der ist schon sehr beengt und irgendwann wenn man mal drüber nachdenkt dass man sich jetzt irgendwo tief in den Berg befindet.
Dann.

Andre:
[47:27] Ja ich habe Thüringen mal ein Bergwerk besichtigt.
Durch eine gute Frau mir möchte auch cool gewesen sein also jetzt Braunkohle oder Steinkohle wa.

Micha:
[47:41] Okay aber im wurde da im Tagebau abgebaut oder.

Andre:
[47:48] Richtiges Bergwerk also Rundherde.

Micha:
[47:50] Okay also bist du so vertikale DW mit dem Förderkorb in den Schacht eingefahren.

Andre:
[47:54] Richtig genau mit dem Steiger wie so schön heißt er richtig tief in der Erde.

Micha:
[48:01] Ich muss noch mal meine Eltern fragen weil ich habe jetzt die Tage auch schon überlegt ich bin mir ziemlich sicher dass ich mal unter Trage war.
Vielleicht war es ihm in Klassenausflug oder so ich habe so ein paar Dinge die dagegen sprechen also wir mussten jetzt nicht unsere Kleidung komplett eintauschen zumindest kein mich da nicht dran erinnern dass halt schon sehr lange her aber ich erinnere mich daran.

Andre:
[48:20] Das musste ich auch nicht das ganze Zeit irgendwelche Overalls bekommen haben nee ich meine wir sind da ja normal in der Klamotte.

Micha:
[48:29] Achso weil normalerweise wegen Schlagwetter und so müsste man eigentlich also und Explosionsschutz.
Müsste man eigentlich ausschließlich Baumwolle tragen.
Gut also müssen wir vielleicht beide noch mal recherchieren aber ich ich ich weiß also ich habe so ich erinnere mich daran dran dass ich da irgendwie ich war nur noch Kind und da war halt wer.

Andre:
[48:49] Ja bei mir ist jetzt auch schon länger her ist es kann auch sein dass ein stillgelegtes Bergwerk war.

Micha:
[48:56] Kann gut sein ja, können wir vielleicht noch mal, nächste Mal ja nachreichen vielleicht sind von Anja schlauer aber.
Woran ich mich erinnere ist das der Typ der da die Führung gemacht hat irgendwann sagte so über uns also wie ich ich bin mir recht sicher dass ich mit einem Förderkorb.
Ein gefahren bin und nicht einfach in den Stollen rein gelaufen bin und ich bin mir sicher dass eben dieser.

[49:21] Reiseführer nennen wir ihn mal dann irgendwann sagte so über uns befinden sich jetzt 800-900 m Gebirge und nicht so ihr müsst euch ihr müsstet euch jetzt vorstellen oder so,
so im Museum weil ich glaube wir waren dann schon echt unter Tage aber gut wie gedacht ist lange her und.

[49:41] Naja also das sind Fotos sie wäre man nach Bolivien reisen möchte es befindet sich außerhalb der Salzwüste zwischen Chile und Bolivien,
und auf jeden Fall eine nette Erfahrung aber es ist zum Glück alles Vulkangestein und ich hatte nicht das Gefühl dass es jederzeit einbrechen könnte aber das war halt dann doch mit mit wenig,
ja so Maschinen und so hat man da nicht viel gesehen und ich musste so wir haben natürlich einen Helm gekriegt.
Aber das natürlich ein bisschen hinderlich wenn man gebückt läuft weil man da nicht mehr so richtig das,
nicht mehr so richtig sieht wo die da jetzt die Kabel und belüftungsschläuche hingehängt haben weil die hängender recht wild einfach.
Irgendwie in diesem in diesem Stollen rum die hat auch nicht.
Die auch nicht gerade in den Berg getrieben werden sondern die müssen halt immer gesprengt werden also ne die die kommen da irgendwie mit weiß ich nicht.
Also die kommen jetzt nicht mit einer Hilti oder sonstwas oder irgendwie etwas schwereren Maschinen sondern eigentlich nur mit so hammer.

[50:52] Meisel was weiß ich Spitzhacke ja und versuchen irgendwie so kleine Sprengladung im Gestein zu platzieren und dann werden ja irgend gezündet und dann hast du wieder ein bisschen.
Berg der nach ausräumen kannst aber das führt er nicht dazu das irgendwie so ein gerades Tunnelsystem hast und dann.
Ja das sind dann geht’s mal rechtsrum linksrum dann geht’s mein final eine Leiter runter und man muss ja ich bin nicht die ganze Zeit nur gekrochen und abgesehen von den ersten zehn Metern und du kriegst auch nicht so,
also hier gibt’s ja dieses gibt’s hier das Arschleder das ist so ein dickes Leder was will dir halt irgendwie um die Hüfte bindest wenn irgendwo mal runterrutschen muss ne,
das hatten wir nicht und wir hatten auch keine keine keine Knieschoner oder so wenn er krabbeln musstest auf allen Vieren,
so und das war und die Luft ist da drin halt verdammt ja weil die Bewetterung da nicht wirklich.
Gut ist ja so die die Luft da drin ist echt schwer zu ertragen und ich hatte noch Glück weil ich war am 1.Mai da drin und das ist in Bolivien halt Feiertag und wir haben nur zwei Arbeiter angetroffen das ist weniger als einem normalen Sonntag.
Und deswegen war wahrscheinlich die die die Luftbelastung noch ein bisschen geringer als Sohn.

Andre:
[52:09] Ja klar.

Micha:
[52:11] Könnte ich mir vorstellen,
und wer so da habe ich also vor denen habe ich seitdem ordentliche Respekt dass sie sich das antun und die Leute die da arbeiten die werden noch.

Andre:
[52:21] Werden auch nicht viele Alternativen haben ne.

Micha:
[52:24] Nee genau.

Andre:
[52:25] Borussen ausgehende.

Micha:
[52:26] Ja aber diese eine Alternative sieht dann so aus dass der wahrscheinlich nicht viel älter als 50 55 wirst ne also.
Ja das ist wahrscheinlich nicht das gleiche wie die Staublunge die wir hierzulande kennen einfach weil weil die Belastung eine andere ist.

Andre:
[52:45] Wie ist das eigentlich bei den verbliebenen Bergarbeitern hier in Deutschland dem dürfen die früher in Rente als Büro Arbeiter können die vor 65 gehen ohne Abzüge oder irgendwie anders geregelt.

Micha:
[52:57] Ja ich kannte gibt’s ja kommt kommt drauf an wie es verschiedene Dinge es gab die es gab die sogenannte Anpassung,
wo Leute dann frühzeitig in den Ruhestand geschickt wurden und die Anpassungen hat soweit ich das weiß dann so eine Interimslösung dargestellt bis diese Leute in die normale,
also normale gesetzliche Rentenansprüche hatten also in die 65 wurden.
Krankheitsbedingt konntest du sicherlich noch viel früher in Rente gehen also ich kenn also ich kenn zumindest einen.
Der wurde ziemlich früh ich glaube wegen Staublunge.
Bin im Jahr muss das dann Frührente geschickt nachdem was deine Diagnose ist kann das sicherlich schon mal sein dass du dann recht früh.
Recht früh nicht mehr da auf dem Pütt gelassen wirst.
So aber genau also das medizinische Gründe dann die Anpassungen und ansonsten.
Das betrifft natürlich auch nur die Leute die unter Tage arbeiten die die die Leute die übertage tätig sind die für die ist das Rentenalter wahrscheinlich das normale Alter.
Ja genau.

[54:19] Ja gut ich mache gleich mal hiermit meinen Notizen weiter damit wir nicht gleich frühzeitig abbrechen müssen,
also ich war in dem Punkt stehen geblieben.
Wo ich sagte das 1578 also vor jetzt 440 Jahren der Bergbau begann in diesem waagerechten Stollen eben an der Ruhr.

[54:42] Und ja lange Zeit hat sich da auch nicht allzuviel dran geändert es dauerte dann bis zum Anfang des 19 Jahrhunderts,
dass diese Industrie richtig Fahrt aufgenommen hat denn damals schwappte die Industrialisierung oder industrielle Revolution von Großbritannien rüber auf den Kontinent und dann eben auch nach Deutschland,
und plötzlich gab es dann so Technologien wie z.b. die die Dampfmaschine na also die hat den Leuten dann plötzlich erlaubt eben auch vertikal.
Zu graben,
und ja die Pumpen wurden sicherlich leistungsstärker das heißt die Wasserhaltung wurde ja nicht nur einfacher sondern wahrscheinlich überhaupt erst ermöglicht.
Es gab Hochöfen in denen man dann Eisen,
schmelzen und letztendlich Stahl herstellen konnte und es kam natürlich die Eisenbahn auf mit Hilfe derer man plötzlich große Mengen Kohle Koks Eisen was auch immer,
auch über längere Distanzen transportieren konnte.
Ja und damit begann dann die eigentlich jetzt für uns interessante Entwicklung 1832 wurde.

[56:03] Einer der ersten Tiefbau Schächte abgeteuft und zwar nannte der sich Herkules.
Also abgeteuft heißt daneben vertikal in den Boden getrieben sozusagen.
Und 1834.

[56:23] War es dann das erste Mal möglich die sogenannte Mergelschicht durch zu Teufen und zwar auf der Zeche Franz bei Essen-Borbeck,
die Mergelschicht ist eine ungefähr 100m dicke Erdschicht durch die man erstmal durch muss um an die Fettkohle zu kommen die sich darunter befindet.
Polis verkoop bare Kohle also um um Koks oder Kokskohle herzustellen braucht man,
eine bestimmte Art von Kohle es gibt ja viele verschiedene Arten unter anderem eben auch Braunkohle ja und und eben Steinkohle gibt auch hartkohle ist noch mal irgendwie ein anderer Überbegriff und noch viele andere.
Impulse rotten wie eben Fettkohle oder anthrazit und so und.

[57:11] Genau Fettkohle also im Wesentlichen was man macht dann in der Koksproduktion und ist er nicht in der Stahlerzeugung ist dass man dass man die Fettkohle verwendet in der Kokerei,
und diese unterluft unter Luftabschluss stark erhitzt,
dadurch reduziert man die Kohle also man bekommt dann so Sachen wie Schwefel und so daraus unterhält dann letztendlich die Koks,
und das macht man deshalb weil das Koks über einen höheren Brennwert hat und diesen höheren Brennwert braucht man um dann im Hocho,
Eisen zu reduzieren und zu schmelzen und dann letztendlich die verschiedenen Eisen ja also um dann letztendlich Eisen oder Stahl.
Zu produzieren so war ihr dass es so ein dass es so eine Sache die von nicht wir waren damals mit der
also in Bottrop war ich auch auf dem Berufskolleg für die gymnasiale Oberstufe dort mein Abi gemacht und hatte Grundkurs Chemie und da sind wir einmal zur Kokerei Prosper gefahren in Bottrop und hatten da so eine Besichtigung
und M.
Das ist so ein also das dass dieser Verpackungsprozess ich finde das immer ich bin kein Chemiker ich kann mir das irgendwie immer schlecht vorstellen dass man das man Kohle nimmt und die erhitzt.

[58:33] Und man dann letztendlich irgendwie was bekommt was ich letztes mal so was ich noch besser.
Verwenden lässt als das was man vorher hatte er will also gut jetzt wo ich sage merke ich es vielleicht noch nicht so aber in der gute wie fahren.

Andre:
[58:46] Ja ja klar.

Micha:
[58:46] Inwiefern ist recht recht merkwürdig ist nicht so ganz intuitiv ne der ist übrigens wenn deiner Kokerei Wendy Wendy das Koks frisch produziert haben.

[58:57] Dann fahren die das in so riesigen wieso wieso Kohle Lorenz aus der Anlage raus und dann wird das Koks gelöscht weil das ist ja ist ja das glüht Ja und ist ja sehr heiß und dann kommt das praktisch unter Sohn,
ja untersummen Silo was mit Wasser gefüllt ist und dann wird einfach Wasser reingekippt und dann steigt natürlich eine riesige,
Dampfwolke auf ich vermute mal er wahrscheinlich ist ja ein bisschen schmutzig aber in erster Linie ist das ist das Halten Wasserdampf und das schon recht imposant,
kann man auch für diejenigen die mal in der Gegend sind es gibt in Bottrop,
da gibt’s weihalden das Ruhrgebiet ist ja voll von Halden also halten sind also wenn man dadurch fährt und denkt oh guck mal da,
ist das kein kein kein Berg sondern wahrscheinlich in der Bergehalde also es ist Abraum aus den Bergwerken der da angehäuft wurde,
gibt’s übrigens auch eine Liste in einer Wikipedia werde ich mal verlinken und in Bottrop gibt’s bei Halden das eine ist,
Halde Beckstraße und Halde Prosper und die Halde prosperstraße die beiden die befinden sich praktisch direkt nebeneinander dazwischen gibt’s nur eine Bahnlinie,
auf der Halde prosperstraße ist das Alpincenter ist es so ein indoor Ski Park.

[1:00:23] Und nebenan auf der Halde Beckstraße steht oben der Tetraeder drauf,
persona Wer ist eine Kunstinstallation aus Stahl vermutlich mal also so.
Eine Pyramide mit dreieckiger Grundfläche und in dieser Pyramide,
sind glaub zwei Plattformen aufgehängt inklusive der Treppen die man brauchen mehr hoch zu kommen und wenn man da oben ist.
Auf dem Tetraeder oder einfach nur auf der Halde dann hat man schönen Blick auf die Kokerei und wenn die da gerade Koks löschen dann kann man das auch von da ganz ganz schön.
Uta.

[1:01:09] So dann waren wir gut als 1834 war das erste durchteufen der Mergelschicht dann 1839 hat das erste Mal,
der Abbau von Fettkohle stattgefunden und zwar auf Kronprinz zwischen Essen und Mülheim,
dann 1850.
Wurde in muelheim-an-der-ruhr I kokshochofen gebaut oder eröffnet in Betrieb genommen,
wie auch immer also die ganzen Informationen beziehe ich jetzt aus dem ruhrguide nennt sich das glaube ich ist auch verlinkt.
1873 also kurz nach dem Deutsch-Französischen Krieg gab es dann im gesamten Ruhrgebiet schon 250 Zechen.
Dom und,
diese Zeichen sind haben sich von Süden her ausgebreitet als ganze hat eben in.
Ja entlang der Ruhr hat es begonnen weil die Kohle Flöte dort eben sehr geringe Tiefe aufwiesen.
Und dort die Kohle entdeckt wurde und es dort relativ günstig war die Kohle abzubauen und.

[1:02:28] Wenn Anteile ausgekühlt waren oder ja wenn es teurer wurde an die tieferliegenden Kohleschichten zukommen,
dann wurden eben auch weiter nördlich weitere Zechen aufgemacht und somit hat sich das Ruhrgebiet daneben von der Ruhr,
Richtung Norden ausgebreitet und heißt heute aus genau dem Grund Ruhrgebiet na weil es war eben damals das Kohlerevier an der Ruhr und hatte somit seinen Namen weg auch wenn es sich von da,
dann weiter Richtung Norden ausgebreitet hat so und die Kohleflöze haben.
Inim also von Süden nach Norden hin Gefälle also in an der Ruhr lange sie noch recht hoch,
Richtung Lippe Lage Sion schon recht tief ne also da sprechen wir dann von so Teufen von über 1000 Meter 1200.00 3M.
Das heißt da ist dann relativ teuer Kohle zu fördern weil man einfach tiefer graben muss ne und,
ja wahrscheinlich auch vorher bevor man irgendwelche Bohrung vornimmt man nicht so genau weiß,
was man da unten findet und man muss erstmal nach man muss erstmal mehr investieren um herauszufinden was da unten denn so vor.
Genau.

[1:03:57] SOA das Ruhrgebiet dehnt sich von Süden nach Norden aus und das betrifft natürlich nicht nur die Zechen sondern auch die die Städte also 1840,
erreichen die Zechen den Hellweg der Hellweg ist eine Handelsroute,
noch aus der Zeit der Hanse komme ich später noch mal zu also das sprechen wir dann von den Städten Duisburg Essen Bochum Dortmund,
und 25 Jahre später als 1865 erreichen die Zechen dann die Emscher also so Städte wie oberhausen-bottrop Herne und Castrop.
1880 erreichen Sie dann Recklinghausen und um 19 Uhr um 1900 herum,
erreichen Sie dann die Lippe also das nördliche Ruhrgebiet,
Torsten z.b. hatte in seiner Geschichte drei verschiedene Berge Werke die dann
purple später zusammengelegt wurden und dann wurden einzelne Schächte dichtgemacht und so aber die drei Schachtanlagen Baldur Fürst Leopold und Wulfen,
die wundern später zusammengelegt also Baldur wurde.

[1:05:10] Zugemacht und gehörte dann zu Fürst Leopold dann am Fürst Leopold und Wulfen sich zusammengetan und irgendwann Anfang der Zweitausender,
wo der Fürst Leopold Wulfen dann zusammengelegt mit.
Zeche Westerholt in gelsenkirchen-hassel glaube ich damals das Bergwerk Lippe und die haben dann glaube ich 2008.
2009 haben die dann letztendlich zugemacht ne also.
Genau also ja also um die Jahrhundertwende 19 20 Jahrhundert herum war die Ausdehnung nach Norden zum Erde weniger abgeschlossen was man damals,
ja und was damals natürlich noch nicht so ganz klar war.

[1:05:56] Aber weiter nach Norden sollte der Steinkohlenbergbau dann nicht wachsen und ist daneben auf der Ballungsraum Ruhrgebiet nicht gewachsen so und das sind Dinge da komme ich dann später noch mal.
Md
5 vor gut also ich habe noch einiges auf dem Zettel wir werden das auf jeden Fall in zukünftigen Episoden noch mal.
Achso das nächste Thema ist ein ganz kurzes wenn es dir recht ist war da noch mal kurz drauf eingehen
ich hatte mir noch mal heraus geschrieben wie es mit der Verkehrsinfrastruktur im Ruhrgebiet so aussieht und wie die sich entwickelt hat also ich hatte ja gerade schon mal den Hellweg angesprochen der geht zurück

Schienen und Wasserstraßen

https://graukaue.ruhr/gk010/#kapitel7

[1:06:39] auf die Zeit der Hanse also im 14 bis 16 Jahrhundert
gab es 16 verschiedene Städte im heutigen Ruhrgebiet die zur Hanse gehörten darunter übrigens auch Dorsten Dorsten an der Lippe gelegen,
war mal recht bekannt für für Bootsbau damals war die Lippe noch Beschiss bar,
scheinbar ist das heute aufgrund von von Strom Schwellen und so nicht mehr der Fall damals war das für ausreichend kleine Boote wohl noch der Fall.

[1:07:08] Und der Hellweg bezeichnet bezeichnete damals eine Handelsroute so.
Ich würde mal sagen in etwa zwischen zwischen Ruhr und Emscher.
Also dazu gehören dann die Städte Duisburg Essen Bochum und Dortmund.

[1:07:30] So aber dann zur Zeit der Industrialisierung wurde die Verkehrsinfrastruktur,
dann nimmt Wert ausgebaut also zunächst einmal wurde mit Hilfe von Schleusen die Ruhr schiffbar gemacht und eine Mehrheit der Steinkohle die in der Region abgebaut wurde wurde dann auch über,
ja über die Ruhe transportiert und das heißt natürlich in westlicher Richtung zum Rhein,
und die Ruhr mündet in den Rhein in also da wo heute Duisburg-Ruhrort ist ich glaube Ruheort gehörte damals noch nicht zu Duisburg aber,
gut wieder wie dem auch sei an der Mündung entstand damals,
oder vielleicht gabs auch schon Hafen aber zumindest ist der in der Zeit stark angewachsen weil die Kapazitäten immer und immer wieder.
Ja zu klein waren weil die Transportvolumen immer weiter angestiegen sind und der Hafen wurde ergänzt und erweitert.
Und ich vermute mal dass es heute immer noch so ist aber zumindest so in den Neunzigern war Duisburg der größte Binnenhafen der Welt.
Also an der und von da wird natürlich ich weiß gar nicht wie viel der umgeladen werden muss ne also ich kann.

Andre:
[1:08:56] Allergrößter im Sinne von umschlagsmenge.

Micha:
[1:08:59] Ja wahrscheinlich genauso wahrscheinlich irgendwie in Tonnage wird es gemessen oder so ne ich wüsste ich überlege gerade ob dann weil Kohle ist ja es ist ja nicht Container oder so sondern Schüttgut ich weiß nicht ob das jetzt in Ruhrort auf irgendwie andere Schiffe
wahrscheinlich nicht auf dem Rhein verkehren wahrscheinlich immer noch die gleichen Binnenschiffe wie,
wie wie Nero Banditen nicht Amanda die Ruhe ist wer die man gesehen hat dies nicht allzu groß ich dachte jetzt an andy Kanäle die es mittlerweile gibt aber.
Gut kann sein dass in Ruhrort auch dann irgendwie das Verkehrsmittel gewechselt werden muss in Frechen dann auf ein größeres Schiff,
gewechselt wird aber selbst wenn nicht spätestens in Rotterdam wo dann der Rhein der da dann nicht mehr so heißt der heißt der Wahl bzw
was nicht mehr der teilt sich in zwei der Rhein in den Niederlanden und der eine Arm heißt weil der andere fällt mir gerade nicht ein und.
In Rotterdam muss die Kohle dann sicherlich auf.
Seegängige sagt man sie fähige Schiffe umgeladen werden die einfach größer sind als die Binnenschiffe dietenrain hoch und runterfahren.

[1:10:11] So aber irgendwann reichte die Ruhe halt nicht mehr aus und 1899 wurde der Dortmund-Ems-Kanal.
Eröffnet der also in Dortmund wurde ein Hafen gebaut und diese dann mit der Ems verbunden und somit mit der deutschen bzw niederländischen Nordseeküste.
1914 wurde der Rhein-Herne-Kanal eröffnet der also den Reihen mit Herne verbindet und da gibt’s dann so ein Stichkanal der.
Rüber zum Dortmund-Ems-Kanal führt und da die Verbindung herstellt und 1930 wurde der Wesel-Datteln-Kanal im nördlichen Ruhrgebiet.
Eröffnet.
Und mein Elternhaus steht übrigens in direkter Nähe zum Wesel-Datteln-Kanal also direkt um die Ecke ist der Darm ich praktisch aufgewachsen daher kenne ich die daher kenne ich die Binnenschiffe die da.
Meistens beladen in westlicher Richtung langfahren und meist unbeladen in östlicher Richtung und.
Genau und die verbinden das nördliche Ruhrgebiet und ursprünglich die die Zechen und andere Industrien wie jetzt den die chemischen Werke in Marl mit dem Rhein.
Und.

[1:11:31] In Dorsten musst du übrigens um den Wesel-Datteln-Kanal zu bauen musste die Lippe damals umgeleitet werden der Fluss also.
Das also musst dir vorstellen die die Altstadt von Dorsten hat,
ursprünglich als altes nur die Altstadt war hatte sie eine Stadtmauer und drei verschiedene Tore glaube ich aus dem Süden das Essener Tor Osten Recklinghäuser Tor im Norden das sogenannte lippetor weil es war eben das Tor.
Von der Stadt hin zur Lippe und die Lippe befand sich direkt eben an diesem nördlichen Tor.
Und das ist heute ganz anders also bis vor ein paar Jahren gab es noch ein Einkaufszentrum dass ich dementsprechend lippetor nannte befand sich aber nicht an der Lippe sondern direkt am Kanal weil,
die Lippe sich damals zwar dort befand aber dann ungefähr 500m nach Norden verschoben werden musste oder umgeleitet werden musste damit man den Kanal dann noch zwischen.
Dazwischen packen kann genau und dir hast du noch zwei drei Minuten dann schließe ich das einmal ab.
Gut weil das sind die das sind die Schleusen gewesen und neben den Wasserstraßen spielte die Eisenbahn natürlich noch eine wichtige Rolle.

[1:12:49] Und ich finde man merkt bis heute das wenn man mal so als Person durchs Ruhrgebiet reißt merkt man eine einen oder anderen Stelle dass das Eisenbahnnetz in der Region wahrscheinlich.
Er auf die industrielle Nutzung ausgelegt war als jetzt auf die Personenbeförderung also z.b. gibt es,
z.b. gibt’s ein paar Bahnhöfe die heutzutage überdimensioniert scheinen wenn er in Wanne-Eickel stehe ist oder Oberhausen und ich glaube am z.b. hat auch einen recht großen Bahnhof,
wobei ich da selten bin.
Wenn du da stehst und auf den Zug wartest und du mal die die Bahnsteige oder Gleise zählt und darauf achtet wie viele Züge dadurch kommen.
Kann man das Gefühl haben dass die diebahnhoefer ein bisschen zu groß zu groß sind und das hat wahrscheinlich viel damit zu tun dass.
Dass es Zeiten gab wo die nicht überdimensioniert waren sondern.

Andre:
[1:13:47] Hatte stark auf den Güterverkehr ausgelegt gewesen.

Micha:
[1:13:50] Genau würde ich mal so vermuten ne also Wanne-Eickel z.b. ruhig öfter umsteigen wenn ich von von von Kiel aus nach Dorsten fahren da stehe ich dann und warte auf den Zug da gibt’s auch noch mehr also der Punkt ist der Bahnhof ist.
Recht groß gemessen an dem was du heute so verkehrt.

Andre:
[1:14:09] Gibt es jetzt bene das irgendwie ausgeglichen Wohnsiedlung umzuwandeln.

Micha:
[1:14:15] Ich habe vor 12 Jahren mal wie was gelesen von einem Plan der nordrhein-westfälischen Regierung.
150 Bahnhöfe in ganz NRW zu modernisieren.
Also Dorsten gehörte damals nicht dazu aber der wird aktuell umgebaut ist der Fläche nach auch im Recht großer Bahnhof auch wegen so industrieller Nutzung und so wenn man als Person lang fährt.

Andre:
[1:14:44] Er stellt sich ja schon die Frage an wie man die Infrastruktur dennoch anpassen will,
weil ich meinen unabhängig davon welche Richtung sich jetzt erfuhr Gebiet entwickelt kann man ja davon ausgehen dass jetzt die großen Transportmenge für die Zukunft nicht mehr unbedingt zu erwarten sind
samaki mit Digitalisierung das natürlich großer Teil des Handelns jetzt auch entweder digital oder in Form von Dienstleistungen geschieht.
Irgendwann auch eine in der IT-Infrastruktur niederschlagen.

Micha:
[1:15:13] Tut auch sicherlich ich wüsste jetzt nicht dass das irgendwie bei großen Hauptbahnhöfen ansteht
aber es gibt sicherlich Teile des Schienennetzes bei denen das durchaus der Fall ist also ich meine Dorsten hatte ursprünglichen Zechen Hafen na direkt dann ja am Kanal und die entsprechenden Eisenbahnlinien und
mittlerweile wurden wurde das alles wurde das alles zurückgebaut und die Bahntrassen wurden entfernt,
wahrscheinlich ist in den Jahrzehnten wo die einfach brach lagen also in meiner Kindheit gab es gerade gab sein so ein paar Eisenbahnlinien ich kenne die gar nicht anders als,
eben alte Eisenbahnlinien die die nicht mehr genutzt werden ich weiß nicht ob man da noch in die jahrzehntelang,
darauf gehofft hat dass man irgendwann mal wieder braucht ja aber mittlerweile wurde dann ziemlich viel wurde das ziemlich viel zurück gebaut aber das betrifft daneben Infrastruktur die vom Personenverkehr gar nicht.

[1:16:16] Gar nicht genutzt wird also ich habe z.b. wenn ich früher zu Halle gefahren bin wo ich Basketball gespielt habe dann musste ich durch so ein Tunnel durch der führte unter,
na Eisenbahnlinie lang und da ist halt selbst als ich klein war es dann die Inzucht lang gefahren weil die Wahrheit nicht mehr im Betrieb aber es gab sie noch und irgendwann vor ein paar Jahren haben sie angefangen,
das alles abzureißen dass dieser diese Unterführung ist mittlerweile weg.
Und das ist so eine Sache obwohl ich gerade sagte dass man heute merkt dass es ursprünglich auf industrielle Nutzung ausgelegt war so ein bisschen.

[1:16:58] So ein bisschen wird das heutzutage auch zum Vorteil,
in der Region gibt es mittlerweile ziemlich gut ausgebautes Netz von Radwanderwege und viele von denen verlaufen entlang
alter Eisenbahntrassen das ist für Radwege natürlich,
sehr gute also oft sind die ein bisschen erhöht oder sind im wie rechts und links eingefasst durch durch so Erdwälle
oh das meine ich gar nicht mal so sehr sondern die alten Trassen sind zum einen recht breit und zum anderen sind die sehr eben einfach weil Züge mit Steigungen
nur schlecht zurecht kommen und dann hat man halt eben die Eisenbahnlinie also die,
die Bahnschwellen und und alles und den Schotter entfernt und hat einen Hut dann da einen Radwanderweg hin asphaltiert.
Was auch immer und eben auch an der an der Unterführung die ich eben meinte die ist jetzt auch nicht mehr da sondern da ist jetzt ein Kreuz zweier Radwanderwege,
oder ein Radwanderwege.

Andre:
[1:18:02] Was ist ja auch eine schöne Entwicklung im Hinblick auf eben vergrünung und nachhaltigen Lebensstil das passt ja dann irgendwie dann auch in die Zeit.

Micha:
[1:18:12] Süßes ja dann.

Ausblick auf GK011

https://graukaue.ruhr/gk010/#kapitel8

[1:18:18] Gut wäre ich am Ende dieses dieses kleinen Themas als nächstes können wir dann noch über so Dinge sprechen wie die das Ruhrgebiet als Siedlungsraum und wie sich die,
ja wie sich die Einwohnerzahl entwickelt hat und wie die Städte gewachsen sind.
Und dann habe ich noch zwei Beispiele aus dem Ausland dafür wie es einer einer Region auch ergehen candy.
Ja mit ähnlichen Problem vielleicht zu kämpfen hat oder ne ähnliche Entwicklungen genommen hat wie das Ruhrgebiet aber da wir heute keine Zeit für du willst weg und dann würde ich sagen.
Kommst an der Stelle am besten beenden ne.

Andre:
[1:19:03] Genau ist doch ein guter Übergang jetzt erstmal nicht gern beim nächsten Mal dann.

Micha:
[1:19:08] Gut ja alles klar,
sehr schön dann ja wir haben es noch keinen Plan damit die nächste Folge aufnehmen aber da wir das ja eine Fortsetzung wird würd ich mal sagen mach mir das möglichst bald.

Andre:
[1:19:23] Ja na klar kriegen wir hin oder.

Micha:
[1:19:26] Ja dann gehe ich also das hier versuche ich morgen am 21 zu veröffentlichen an dem Tag wo auf Prosper-Haniel das letzte Stück Kohle gefördert und an Herrn Steinmeier übergeben wird.
Und vielleicht mal vielleicht im August nach Weihnachten oder so setzen was Hereford.
Und vielleicht wird’s auch 2019 wir wünschen euch erstmal frohe Weihnachten.

Soundboard

Andre:
[1:19:50] Jakobusfest.

Micha:
[1:19:52] Prophylaxe und für alle Fälle im guten Rutsch und wir melden uns sobald wie möglich wieder gut alles klar bis dann tschüss.

[1:20:09] Hey Micha hier noch mal da das eben,
ein bisschen kryptisch war und auch unvollständig möchte ich noch mal eben die Liste der Dinge vervollständigen die wir in der nächsten Episode bzw dann in den nächsten Episoden noch besprechen möchten.
Zunächst einmal soll es noch um den agglomerations Prozess.
Im Ruhrgebiet gehen also darum wie aus der Provinz zwischen Ruhr und Lippe die Metropole wurde die sie schon Mitte des vergangenen Jahrhunderts,
war und auch heute mehr oder weniger noch ist.
Dann wollen wir ganz allgemein den Strukturwandel der letzten zwei Jahrhunderte besprechen.

[1:21:00] Anschließend habe ich noch zwei Extremfälle die ich euch gerne vorstellen möchte und mit Extremfälle meine ich dass es in anderen Ländern zwei Orte gibt.
Die auch mit den Konsequenzen des Bergbaus zu kämpfen haben aber.
Ja in der einen bzw anderen Hinsicht noch mehr ist das Ruhrgebiet was genau ich damit meine erkläre ich dann in der nächsten Episode.
Außerdem habe ich mir noch mal angeschaut
wie viel Steinkohle im Ruhrgebiet denn überhaupt insgesamt gefördert wurde das habe ich natürlich nicht selber berechnet sondern habt das nachgeschlagen
habe da nur ein bisschen rum gerechnet um damit es mir noch leichter vorstellen kann das finde ich ganz interessant.
Weil hinsichtlich der der Bergschäden und den ewigkeitsaufgaben ich es mal ganz interessant fand eine Vorstellung davon zu bekommen.
Was für ein was für eine Menge Kohle ob jetzt Masse oder Volumen da unter der Erdoberfläche jetzt fehlt.

[1:22:21] Und genau.
Dass du dabei belasse ich erstmal mehr dann dazu in der nächsten Episode und außerdem wollen wir natürlich noch die Subventionen besprechen die der deutsche Staat in der Vergangenheit gezahlt hat um,
die um den Ruhrbergbau oder Steinkohlebergbau insgesamt noch länger am Leben zu halten und um die.
Die negativen Auswirkungen eines eines Anpassungsprozesse ist infolge des Zechensterben nicht unbedingt zu verhindern aber zumindest heraus zu zögern,
und das sind die Subventionen die jetzt Ende des Jahres auslaufen.

[1:23:03] Streng genommen stimmt das nicht 2019/20 21,
werden auch noch Subventionen ausbezahlt aber gut das sind eher Details und was wir sicherlich auch noch besprechen werden ist und da sind wir dann bei recht handfesten ökonomischen Themen,
also zunächst einmal werden wir den sogenannten resource Curse besprechen.
Im Wesentlichen geht es da um den Zusammenhang.
Zwischen der Ausstattung einer Region mit natürlichen Ressourcen und dem Wirtschafts Wachstum dieser,
Region und es scheint so dass es scheint so dass ein großes Rohstoffvorkommen oft hinderlich ist für das Wirtschaftswachstum,
der Region und dass man auf den Ausverkauf dieser Rohstoffe nicht wirklich.
Eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung aufbauen kann und in dem Zusammenhang sprechen wir dann noch über das sogenannte Dutch disease also die holländische Krankheit.
Ja das.

[1:24:22] Also das foltern in der in der nächsten Episode ich will jetzt nichts vorwegnehmen aber ich wollte zumindest mal kurz,
drauf hinweisen was denn da jetzt noch alles kommen soll und im Rahmen der Recherche die wir noch anstellen werden um euch das näher zu bringen stoßen wir bestimmt auch noch auf das ein oder andere Thema das finden dann noch hinzufügen werden.
Also wie dem auch sei noch mal schöne Feiertage eventuell schon mal guten Rutsch wir hören uns wahrscheinlich schon bald wieder.

Soundboard

Micha:
[1:24:54] Also bis dahin.

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